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Aktuelles Detail

Neues Internet-Portal gegen Mehrwertdienste-Missbrauch

Die RTR bietet ab sofort ein neues Internet-Service im Kampf gegen den zunehmenden Mehrwertdienste-Missbrauch an. Jedes Opfer von unseriösen Mehrwertdiensten kann auf einer eigenen Seite unbürokratisch und rasch den aktuellen Vorfall melden.

In Zusammenarbeit mit VKI, Arbeiterkammer und Fernmeldebehörden will man so gezielt gegen Unseriöse und teilweise gesetzwidrig agierende Diensteanbieter vorgehen. Die neue Seite ist unter http://www.rtr.at/beschwerden abrufbar.

 

Nicht abstellbare Abos und unerwünschte Zusendungen
Grund für die Aktion ist die ständig steigende Beschwerdeflut über Mehrwertdienste besonders bei Mehrwert-SMS. So lassen sich beispielsweise Klingelton-Abos nicht abbestellen, Entgeltinformationen sind unzureichend und unbestellte SMS werden verrechnet

 

Verstärkter Dialog mit Beteiligten und Opfern
Georg Serentschy, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekom, begründet die neue Aktion: "Hier den Missbrauch einzudämmen, der sowohl zu Lasten der Konsumenten als auch zu Lasten der seriösen Diensteanbieter geht, ist nur durch eine verstärkte Kooperation sämtlicher Beschwerde-Anlaufstellen, wie Arbeiterkammern, VKI, Fernmeldebehörden sowie durch Involvierung der Betreiber, Dienstanbieter und Konsumenten möglich."

 

Die RTR betont, dass sie als Regulierungsbehörde nur dann "im großen Ausmaß Maßnahmen ergreifen" könne, wenn ihr entsprechende Beschwerden und Verstöße gegen einschlägige Gesetze in ausreichender Zahl mitgeteilt würden.

 

RTR: Mehrwertdienste - Beschwerdeformular

 

(Quelle: help.orf.at)

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