- Wie nutzen Kinder Handys?
- Welche Tipps zur Handyerziehung gibt es?
- Ab wann braucht mein Kind ein Handy?
- Welches Handy ist das richtige?
- Gibt es spezielle Handys für Kinder?
- Wie wähle ich den geeignetsten Mobilfunkbetreiber und Handytarif?
- Vertrags- oder Wertkartenhandy?
- Muss ich den Vertrag für mein Kind unterschreiben?
- Welche Handykosten sind eigentlich normal?
- Was tun bei hohen Handykosten?
- Was tun, wenn mein Kind ungeeignete Inhalte mit dem Handy tauscht?
- Wie kann ich mein Kind unterstützen, wenn es über das Handy belästigt wird?
- Bei Problemen Handy wegnehmen: eine Lösung?
- Was bedeuten die Abkürzungen, die Kinder gerne in SMS verwenden?
Nach Angaben der Eltern haben rund zwei Drittel der schulpflichtigen Kinder ein eigenes Handy (Quelle: market Institut, Umfrage Z1039, September 2005). Ab 10 Jahren etwa wird das eigene Handy zur Normalität. Die deutsche KIM-Studie 2005 berichtet von einer Verbreitung von 58 Prozent bei den 10-11 Jährigen.
Handy-Besitz 2005, Angaben der Kinder (Quelle: KIM-Studie 2005)
Der JIM-Studie 2005 zufolge sind nach Angaben der Jugendlichen die drei wichtigsten Handy-Funktionen: SMS, telefonieren und Fotos machen.
Wichtigkeit verschiedener Handyfunktionen (Quelle: JIM-Studie 2005)
Abseits von den technischen Anwendungen hat das Handy für Kinder und Jugendliche viele wichtige Funktionen im Alltag und für das Sozialleben:
- Sicherheit: Hilfe rufen können, Möglichkeit für die Eltern zur Kontaktaufnahme (die manchmal auch in Kontrolle ausartet)
- Organisation des Alltags: vom Vereinbaren von Abholdiensten mit den Eltern bis hin zu Kontakten mit Gleichaltrigen und FreundInnen
- Beziehungen: das Handy als "Schaltzentrale" des sozialen Netzwerks
- Identitätsfunktion: das Handy wird ständig mitgeführt, kann hardware- und softwareseitig personalisiert werden und ist ein persönliches Medium, weil es nicht – wie z.B. das Festnetztelefon – an einem öffentlichen Platz in der Wohnung steht
- Unterhaltung: SMS schreiben, Musik hören, Handyspiele etc.
- Information: Zugriff auf Nachrichten und Informationsdienste, Lernangebote über das Handy (M-Learning) – noch gering ausgeprägt
- Kauf mit dem Handy: Kinder als mobile KonsumentInnen – kostenpflichtige Klingeltöne, Logos, Mehrwertdienste etc.
(Quelle: Döring, Nicola: Handy-Kids: Wozu brauchen sie das Mobiltelefon?)
- Erkennen Sie die große Bedeutung von Handys für den Alltag von Kindern und Jugendlichen an. Freizeitaktivitäten, Treffpunkte und Klatsch werden über Handy kommuniziert. Auf eigenen Wunsch ständig für die FreundInnen erreichbar zu sein, ist ein Muss.
- Informieren Sie sich über Möglichkeiten und Risiken der Handynutzung. Handywissen.at hilft Ihnen dabei als umfassende Informationsquelle!
- Lassen Sie sich von Ihrem Kind zeigen, wie es das Handy nutzt. Lassen Sie sich ruhig auch einmal von Ihrem Kind – Ihnen unbekannte – Handyfunktionen erklären: Es wird sich über die Rolle als ExpertIn freuen! Das verbessert auch die Gesprächsbasis bei möglichen Problemen.
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind über mögliche Risiken der Handynutzung, z.B. wie das Handy zur Kostenfalle werden kann.
- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind Regeln für die Handynutzung. Regeln können z.B. folgende Fragen betreffen: Wer zahlt die Handyrechnung? Was sind die Konsequenzen, wenn die Kosten das vereinbarte Limit übersteigen? Welche Handynutzung ist ok und welche ist nicht ok? Wie kann ein Handy-Diebstahl verhindert werden? Muss Ihr Kind Sie vor der Bestellung eines Mehrwertdienstes um Erlaubnis fragen? Regeln sind aber nur wirksam, wenn Kinder und Jugendliche die Regeln verstehen und ihre Berechtigung akzeptieren.
- Drohen Sie nicht mit einem Handyverbot. Sonst wird sich Ihr Kind möglicherweise bei Problemen nicht an Sie wenden.
Weiterführende Links:
- Handywissen.at-Elternratgeber: Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen!
- Saferinternet.at-Elternbroschüre: Kein Stress mit Web und SMS
- Elternbildung: Handynutzung bei Kindern und Jugendlichen
- Forum Mobilkommunikation: 10 Tipps für den perfekten Umgang mit dem Mobiltelefon
Ihr Kind gibt Ihnen mit Sicherheit Signale, wenn es ein Handy haben möchte. Reagieren Sie darauf, reden Sie mit ihm und klären Sie ab, warum es ein Handy haben will und was es darüber weiß. Sagen Sie auch, wie Sie dazu stehen und begründen Sie das. Besprechen Sie die Zuständigkeiten wie Kauf, Handykosten und Aufbewahrung. Siehe dazu auch: Welche Tipps zur Handyerziehung gibt es?
Vor allem mit dem Wechsel von der Volksschule in eine weiterführende Schule wollen viele Kinder ein Handy. Das häufigste Argument: „Die anderen haben auch alle eines.“ Der Wechsel in die Hauptschule oder in ein Gymnasium stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Kindes dar. Mit dem Kauf eines Handys unterstützen Sie diesen Schritt. Für das Kind bedeutet es, ein wenig mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Beispielsweise lernt es, mit den mit der Handynutzung verbundenen Kosten umzugehen. (Quelle: Tipps für Eltern auf handywissen.info)
Kinder erhalten in Österreich durchschnittlich im Alter von 10,5 Jahren ein Handy. Umfragen zufolge sehen Eltern das Handy dabei vor allem als Kommuniktionsmittel für Notfälle.
Die ersten Fragen beim Handykauf sind – gerade bei Handys für Kinder – "Vertrags- oder Wertkartenhandy?" bzw. "Wie wähle ich den geeignetsten Mobilfunkbetreiber und Handytarif?".
Gesundheitlicher Aspekt: Auch wenn nach derzeitigem Wissen die vorgeschriebenen Grenzwerte vor Belastungen durch Funkwellen schützen, kann niemand beweisen, dass etwas vollkommen unschädlich ist. Wer sich also mit Vorsorgemaßnahmen wohler fühlt, kann beim Handy-Kauf auf den SAR-Wert achten. Siehe dazu auch: Wie hoch ist die Strahlung, die mein Handy abgibt?
Dann empfiehlt es sich, die vom Mobilfunkbetreiber subventionierten Handys, die allerdings mit einer bestimmten Bindungsdauer verbunden sind, durchzusehen. Jeder Mobilfunkbetreiber bietet aber nur eine begrenzte Anzahl an subventionierten Geräten an. Die Alternative dazu ist das gewünschte Handy im freien Handel – zu höheren Preisen – zu kaufen. Ein Preisvergleich zwischen verschiedenen Händlern ist dabei auf jeden Fall zu empfehlen.
Kriterien für den Handykauf können sein:
- Wie teuer ist das Handy?
- Wie ist die Benutzerfreundlichkeit?
- Welche Zusatzfunktionen bietet es (Kamera, Speicherumfang, MP3-Player, Bluetooth-Schnittstelle)?
- Möchte ich mit dem Handy auch auf das Internet zugreifen?
- Ist die Synchronisation mit meinem Computer möglich?
Überlegen Sie sich also genau, wofür und mit welchen Zusatzfunktionen Sie Ihr Handy nutzen möchten.
Handy-Hersteller und Mobilfunkbetreiber haben immer wieder versucht, Kinder und Eltern mit speziellen "Kinderhandys" anzusprechen. Kinderhandys haben zumeist eingeschränkte Funktionen: Die Anzahl der Nummern, die angerufen werden können, ist begrenzt, Fotos und Videos können nicht getauscht werden etc.
Diese Modelle haben sich aber nicht durchgesetzt, weil sie von den Kindern selbst abgelehnt werden. Handys haben für Kinder mittlerweile eine wichtige soziale Funktion, denn sie ermöglichen immer und überall den Kontakt zu Freunden und machen unabhängig von den Eltern. Da wollen sich Kinder meistens nicht mit einer Kinderversion "abspeisen" lassen.
Mobilfunkbetreiber bieten aber auch immer wieder Produkte für Kinder an, die nicht durch reduzierte Funktionalitäten gekennzeichnet sind, sondern durch für Kinder attraktive Features. Beispiele dafür sind austauschbare Covers, spezielle Klingeltöne oder Spiele.
Das Hauptkriterium ist, gerade bei Kindern, bei welchem Mobilfunkbetreiber die Familienangehörigen bzw. die meisten FreundInnen sind. Zusätzlich lohnt es sich, aktuelle Tarifangebote zu beachten.
Die österreichischen Mobilfunkanbieter im Überblick:
- A1 www.a1.net
- T-Mobile www.t-mobile.at
- Orange www.orange.at
- tele.ring www.telering.at
- Drei www.drei.at
- Tele2mobil www.tele2mobil.at
- Bob www.bob.at
- yesss! www.yesss.at
- Schwarzfunk www.schwarzfunk.at
- eety www.eety.at
- eTel www.etel.at
In dieser Liste sind auch so genannte virtuelle Mobilfunkbetreiber angeführt, die über kein eigenes Mobilfunknetz verfügen.
Mobilfunkanbieter bieten zahlreiche verschiedene Tarifmodelle. Die große Auswahl macht es fast unmöglich, den billigsten Tarif zu finden. Sie müssten genau wissen, mit wem, wann und wie lange Sie bzw. Ihr Kind telefonieren. Siehe auch: Wie kann ich die Tarife verschiedener Mobilfunkbetreiber vergleichen?Handykosten
Für einen genauen Vergleich der Tarifmodelle ist es auch notwendig, die Bindungsdauer des Vertrags und die Taktung zu berücksichtigen. Siehe auch: Was versteht man unter "Taktung"?
Weiterführende Links:
- RTR: Die Taktung und ihre Auswirkungen auf die Telefonrechnung
- Arbeiterkammer Wien: AK Tarifwegweiser Mobiltelefonie (pdf)
Vorteile und Nachteile von Vertrags- und Wertkartenhandys:
Vertragshandys | Wertkartenhandys | |
|---|---|---|
Vorteile | + günstigere Gesprächstarife + mehr Services (z.B. Konzertkarten und Bahntickets per SMS kaufen) | + volle Kontrolle über die Kosten + kein monatliches Grundentgelt + Sie bezahlen im Vorhinein |
Nachteile | - monatliches Grundentgelt - Sie bezahlen im Nachhinein - mit einem Vertragshandy müssen Sie für eine bestimmte Zeit bei einem Mobilfunkanbieter bleiben (meistens 24 Monate) | - Sie können nur telefonieren bis die Karte leer ist (aber trotzdem angerufen werden) - höhere Tarife - Damit die Gültigkeitsdauer auf Ihrer SIM Karte verlängert wird, müssen Sie einen Mindestbetrag im Jahr aufladen |
(Quelle: Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien/mobilkom austria: Handy Guide)
Wertkartenhandys sind gerade für Kinder und Jugendliche zwecks Kostenkontrolle zu empfehlen. Vor allem dann, wenn sie nur sehr selten telefonieren bzw. eher angerufen werden, ist ein Wertkartenhandy sinnvoll.
Weiterführender Link:
- Arbeiterkammer-Studie "Mobilfunk & Jugendschutz" (Nov. 2006, PDF-Datei 90 KB)
Eine Vertragsbindung für ein Vertragshandy einzugehen, ist erst ab Erreichen der Volljährigkeit (Vollendung des 18. Lebensjahres) möglich. Bei einem Alter unter 18 Jahre ist für einen Handyvertrag die Unterschrift einer volljährigen Person (z.B. Sie als Elternteil) notwendig. Damit ist diese auch Vertragspartner und übernimmt die Haftung.
Normal ist vielleicht das, was auf die meisten Kinder zutrifft, oder der Durchschnitt oder... Leider trifft eben solch ein statistischer Durchschnitt eher selten auf das eigene Kind zu. Bei dieser Frage geht es meistens um Orientierungsgrößen, die helfen, eine gemeinsame Basis mit dem Kind zu schaffen. Viele jüngere Kinder kommen mit einer Wertkarte zu € 15,- drei Monate bis zu einem halben Jahr aus. Ältere Kinder kommen mit etwa € 10 bis 15,- pro Monat aus. Bei Jugendlichen steigen die Kosten auf etwa € 20,- monatlich. (Quelle: handywissen.info)
Der Jugendstudie 2006 des Landes Oberösterreich zufolge haben Jugendliche ab 15 Jahren eine Handyrechnung von durchschnittlich € 30,- pro Monat. Jeweils 10 Prozent haben weniger als € 10,- bzw. mehr als € 40,-. (Quelle: Oberösterreichische Jugendstudie 2006)
- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, wer die Handyrechnung bezahlt und was passiert, wenn die vereinbarten Kosten überschritten werden.
- Wählen Sie den für die Bedürfnisse Ihres Kindes günstigsten Mobilfunkanbieter und Tarif. Siehe auch: Wie wähle ich den geeignetsten Mobilfunkbetreiber und Handytarif?
- Gerade für Kinder ist die Verwendung von Wertkartenhandys oder Vertragshandys mit Kostenlimit sinnvoll, um die Kosten zu begrenzen.
- Bewusstes Telefonverhalten: Besprechen Sie mit Ihrem Kind welche Telefonate beim gewählten Tarif günstiger und welche teurer sind.
- Besprechen Sie mit Ihrem Kind die Kosten von Mehrwertdiensten und überlegen Sie eine generelle Sperre von Mehrwertdiensten beim Mobilfunkanbieter. Siehe auch: Was kann ich gegen unerwünschte Mehrwertdienste unternehmen?
- Vorsicht bei angeblichen "Gratis"-Angeboten, zum Beispiel von SMS! Auf Websites wird immer wieder der vermeintlich kostenlose Versand von SMS angeboten. Achtung: Es häufen sich Fälle, in denen sich KundInnen bei derartigen Angeboten registrieren, das Kleingedruckte überlesen und schließlich eine unerwartete, hohe Rechnung erhalten. Detaillierte Tipps zum Umgang mit Problemen bei angeblichen "Gratis"-Angeboten finden Sie auf der Website des Internet Ombudsmann.
Kinder personalisieren gerne ihr Handy mit einem eigenen Klingelton. Dafür gibt es eine Reihe kostenpflichtiger Anbieter. Sie können Ihrem Kind aber auch Tipps geben, wie es kostenlos seinen ganz individuellen Klingelton erstellen kann:
Weiterführende Links:
- Arbeiterkammer Wien: Informationen für Konsumenten - Menüpunkt Telefon
- RTR: Tipps und Tricks für Konsumenten
- Thematisieren Sie aufrichtig, wie Sie über problematische Inhalte denken. Erklären Sie auch, warum Sie diese Einstellungen und Gefühle haben.
- Machen Sie auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen aufmerksam. Besitz und Weitergabe von brutalen Gewaltvideos und Pornografie ist nach dem Jugendschutzgesetz verboten.
- Reagieren sie nicht über, wenn Sie erfahren, dass Ihr Kind Kontakt mit ungeeigneten Videos, Fotos etc. hatte. Da für Kinder und Jugendliche das Handy ein wichtiges Kommunikationsmittel in ihrem Freundeskreis und Alltag ist, haben sie Angst, dass ihnen nach einem Gespräch mit den Eltern das Handy weggenommen wird. Ein Handyverbot ist meist kein Ausweg. Entscheidend ist die Auseinandersetzung mit den Ursachen der Gewalt.
- Versuchen Sie Kinder zum Nachdenken anzuregen, ihr Unrechtsbewusstsein zu fördern und sie für Ursachen von Gewalt zu sensibilisieren.
- Vergessen Sie nie die wichtige Vorbildfunktion, die Sie gegenüber Ihrem Kind haben. Dazu zählen auch der Umgang mit Gewalt und Pornografie sowie der verantwortungsvolle Einsatz von Handy und Internet.
Weiterführender Link:
- Institut für Medienpädagogik (JFF): Jugendmedium Handy - Motive und Problemlagen im Zusammenhang mit der Nutzung gewalthaltiger und pornografischer Inhalte
- Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs: Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind und betonen Sie, dass es jederzeit mit Ihnen über Probleme reden kann. Belästigungen können zu einem großen Leidensdruck führen, besonders wenn Kinder mit niemandem darüber sprechen können.
- Informieren Sie sich über die Internet- und Handynutzung Ihres Kindes.
- Seien Sie sensibel für mögliche Verstörungen Ihres Kindes, gerade im Zusammenhang mit den Handy- und Internetaktivitäten Ihres Kindes.
- Reagieren Sie nicht mit einem Handy- oder Internetverbot. Trotz Belästigungen sind Internet und Handy noch immer ganz wichtig für Freizeit und Schule. Wenn Kinder Opfer von Schikanen werden, ist eine Bestrafung nicht sinnvoll.
- Versuchen Sie den/die TäterIn zu identifizieren.
- Kontaktieren Sie die Eltern des Täters/der Täterin und/oder die Schule.
- Weisen Sie zur Abschreckung den/die TäterIn darauf hin, dass er/sie möglicherweise eine Straftat begeht ("Anti-Stalking-Gesetz" §107a StGB: Beharrliche Verfolgung).
- Bei gefährlichen Drohungen kontaktieren Sie die Polizei.
Geben Sie Ihrem Kind konkrete Tipps wie es sich im Falle von Belästigungen verhalten kann:
- Als wichtigste präventive Maßnahme: Vorsicht bei der Weitergabe von persönlichen Daten wie E-Mail-Adresse, Handynummer, Fotos etc.
- Verbündete suchen (KlassenkollegInnen)
- Nicht antworten
- Beweise sichern
- Chats: Moderierte Chats suchen
Weiterführende Links:
- Saferinternet.at: Cyber-Mobbing
- Elternbildung: Mobbing unter Kindern
- 147 - Rat auf Draht: Tipps zum Thema Gewalt und Mobbing für Kinder und Jugendliche
- Center for Safe and Responsible Internet Use: A Parents' Guide to Cyberrbullying and Cyberthreats
- Schule.at: Mobbing
- Visionary: Europäisches Kooperationsprojekt zum Thema "Gewalt, Mobbing und Bullying in der Schule"
- Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs: Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- time4friends - die ÖJRK-Jugendhotline
Das Handy ist mittlerweile ein fixer Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Das lässt sich nicht nur an der häufigen Verwendung erkennen, sondern auch an der Lust am Individualisieren des Geräts (z.B. mit Handylogos, Klingeltönen oder Covers).
Wenn es zu Problemen kommt, sei es durch hohe Telefonrechnungen, Belästigungen oder dem Tauschen von ungeeigneten Videos, ist ein Handy-Verbot meist eine schlechte Lösung. Damit gefährden Sie die wichtige Gesprächsbasis mit Ihrem Kind. Es wird sich wahrscheinlich nicht mehr an Sie wenden, wenn es Ihre Hilfe wirklich benötigt.
Siehe auch: Welche Tipps zur Handyerziehung gibt es?
Abkürzungen und Smileys werden in SMS aus verschiedenen Gründen verwendet:
- Platzersparnis (SMS sind auf 160 Zeichen beschränkt)
- Um schneller eine SMS schreiben zu können
- Um Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe zu signalisieren, indem ein bestimmter "Code" verwendet wird
- Ausdruck von Informalität, Vertrautheit und Nähe
Eine kompakte Übersicht von SMS-Abkürzungen und Smileys finden Sie auf der Website von checked4you, eine ausführliche Version auf SMS-Sprache.de.
Weiterführende Links:
- Wissenschaftsportal mediensprache.net: Handysprache
- Döring, Nicola: "Kurzm. wird gesendet" - Abkürzungen und Akronyme in der SMS-Kommunikation










