WAP ist ein Software-Standard, der wie ein Internet-Browser die Übermittlung von Web-Inhalten oder E-Mails auf mobile Geräte ermöglicht.
WAP berücksichtigt dabei vor allem langsamere Übertragungsraten und längere Antwortzeiten im Mobilfunk sowie die kleinen Handy-Displays.
BlackBerry® ist eine drahtlose Kommunikationslösung, entwickelt von der Firma RIM (Research In Motion). Mit BlackBerry-Geräten ist es möglich, E-Mails direkt vom Unternehmensserver aus zu senden bzw. gepusht zu empfangen. Als Basis für die permanente Online-Verbindung dient GPRS. BlackBerry-Geräte besitzen meist eine vollständige Tastatur, da sie auf die Kommunikation per E-Mail ausgelegt sind.
Mobilfunkbetreiber bieten auch so genannte „Datenkarten“ an, mit denen Sie einen Internetzugang über das Handynetz herstellen können. Datenkarten werden vor allem für Notebooks verwendet; sie werden mittlerweile aber auch als externes USB-Modem angeboten, das Sie an beliebige Computer anschließen können.
Seit dem Jahr 2004 treten Schadprogramme auch bei Handys auf. Erstes Beispiel war der Handywurm „Cabir“. Er verbreitete sich über die Bluetooth-Schnittstelle von Geräten mit dem Betriebssystem Symbian, das unter anderem von Nokia eingesetzt wird. Da der Virus ständig über Bluetooth nach empfangsbereiten Geräten sucht, verringert er die Akku-Laufzeit betroffener Handys erheblich.
Eine weitere Gruppe von Handyschädlingen wie „CommWarrior“ breitet sich über MMS-Dienste aus. Für HandybesitzerInnen können beträchtliche Kosten entstehen, wenn „CommWarrior“ das Adressbuch Ihres Geräts durchsucht und sich selbst als MMS weiterversendet.
Handy-Viren können sich beim Download von Klingeltönen, Logos, Bildschirmschonern, Musikstücken und Handy-Spielen Zutritt zum Handy verschaffen. Prinzipiell ist eine Infektion über alle Funkschnittstellen (GSM, GPRS, UMTS, Bluetooth, WLAN, Infrarot) und Dienste (SMS, MMS) möglich.
Daten-Roaming kann schnell zu hohen Kosten führen! Die Roaming-Gebühren können bis zu € 15,- pro Megabyte betragen. Daher ist es unbedingt ratsam, sich vorab über die genauen Tarife beim Mobilfunktbetreiber zu informieren.
Seit 1. März 2010 kann auch eine kostenlose Warnfunktion mit einem festgesetzten Höchstbetrag für Datenroamingdienste bei jedem Betreiber innerhalb der Europäischen Union aktiviert werden (mehr dazu).
Weiterführender Link:
- RTR-GmbH: Roaming in der Europäischen Union
Schalten Sie nicht benötigte Funkschnittstellen ab. Installieren Sie, sofern das bei Ihrem Gerät möglich ist, eine Firewall und aktuelle Virenschutzsoftware.
Die sichere und verantwortungsvolle Internetnutzung ist ein wichtiges Thema, gerade für Kinder und Jugendliche. Neben den vielen fantastischen Möglichkeiten, die das Web bietet, ist die Internetnutzung aber auch mit Risiken verbunden. Sichere Internetnutzung betrifft den Schutz persönlicher Daten, den Schutz vor ungeeigneten Inhalten, das sichere Online-Einkaufen, den Schutz des eigenen Computers, sicheres Chatten, Maßnahmen gegen Spam etc.
Saferinternet.at, die österreichische Informations- und Koordinierungsstelle für sichere Internetnutzung, unterstützt Sie mit praktischen Informationen und konkreten Tipps – besonders für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende.










