Die nicht-kommerzielle Vervielfältigung und Verbreitung ist ausdrücklich erlaubt unter Angabe der Quelle Handywissen.at und der Website www.handywissen.at.
Österreich beteiligt sich mit mehr als 160 Events
Bereits zum zehnten Mal findet heute der internationale Safer Internet Day statt. Unter dem Motto "Connect with respect!" dreht sich im Jubiläumsjahr alles um den sicheren, respekt- und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Dem gemeinsamen Aufruf der EU-Initiative Saferinternet.at mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) und dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ), sich aktiv am Safer Internet Day 2013 zu beteiligen, sind 160 Schulen und Institutionen in ganz Österreich gefolgt.
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Foto: Kids sicher im Internet (jpg, 5,1 MB ) - © Alexander Gotter. Kostenlose redaktionelle Verwendung nur im Zusammenhang mit Saferinternet.at.
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Wien, 5. Februar 2013 – Das Internet ist aus dem Alltag der heutigen Jugend nicht mehr wegzudenken. Es bietet eine Fülle an Möglichkeiten und Chancen, von denen alle profitieren können. Besonders wichtig ist es daher, dass gerade junge Menschen sich ihrer Rechte und Verantwortung bewusst werden, die Konsequenzen ihres Handelns im Netz bedenken und kompetent mit Risiken umgehen. Der Safer Internet Day hilft dabei, genau dieses Bewusstsein zu fördern.
Internationaler Safer Internet Day 2013
Weltweit nehmen am 5. Februar mehr als 100 Länder den Safer Internet Day zum Anlass, um auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht der Aktionstag unter dem Motto „Connect with respect!“ und stellt die Rechte und Verantwortung der Online-User in den Mittelpunkt. International organisiert das europäische Netzwerk INSAFE (www.saferinternetday.org) den Safer Internet Day. Die Aktionen und Veranstaltungen in Österreich werden von Saferinternet.at, dem österreichischen Partner im „Safer Internet Programm" der Europäischen Union initiiert und koordiniert.
„Die Welt von morgen, unsere Wirtschaft und Gesellschaft, wird eine digitale sein. Kinder werden dabei eine wichtige Rolle spielen müssen. Indem wir Kinder zur kreativen Online-Nutzung ermutigen, können wir ihnen helfen, die Chancen des Internets wahrzunehmen. Wenn wir Kinder und Jugendliche unterstützen, in einer sicheren Umgebung digitale Kompetenzen zu erwerben, können sie die Vorteile der Online-Welt bestmöglich nutzen, um zu lernen, sich zu beteiligen und Spaß zu haben“, stellt Neelie Kroes, Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission und verantwortlich für die Digitale Agenda und die EU-Strategie für ein besseres Internet für Kinder, fest.
Safer Internet-Aktions-Monat in Österreich
Anlässlich des Safer Internet Day findet im Februar der Safer Internet-Aktions-Monat mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) statt. Alle heimischen Schulen wurden aufgerufen, an dem jährlichen Event teilzunehmen. Dem Ideenreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt: Neben Projekttagen, Peer-Coachings oder der Erstellung von Verhaltensvereinbarungen zum Umgang miteinander im Netz, arbeiten zahlreiche Schulen an unterschiedlichen Kreativ-Projekten, z. B. Animationen, Foto-Storys, Cartoons und Video-Drehs.
Zusätzlich werden in ganz Österreich von verschiedensten Einrichtungen Workshops, Facebook-Checks, Gewinnspiele, IT-Sicherheitsquiz, neue Info-Materialien, Wettbewerbe und Diskussionsveranstaltungen angeboten. Das genaue Programm kann unter www.saferinternetday.at nachgelesen werden.
„A1 Internet für Alle“ ganz im Zeichen von Sicherheit im Netz
Auch Saferinternet.at-Kooperationspartner A1 engagiert sich im Rahmen des Aktionsmonats: Rund um den Safer Internet Day 2013 dreht sich zwischen 11. Februar und 1. März am „A1 Internet für Alle“ Campus, der gestern um den Standort in Salzburg erweitert wurde, alles um das Thema Sicherheit im Netz. Unter dem Motto „Internet für Alle – aber sicher!“ reicht das Programm von Workshops für Schulklassen über „Facebook-Checks“ bis hin zum „InternetSurfSchein“ für die Jüngsten. Auch Erwachsene und Senioren können in kostenlosen Internetkursen in die Welt des Web 2.0 eintauchen und alles über mögliche Risiken im Internet erfahren. Detaillierte Informationen zu den Projekten können unter www.a1internetfueralle.at nachgelesen werden.
Belästigung im Netz wichtigstes Safer Internet-Thema bei „147 Rat auf Draht“
Viele Kinder und Jugendliche beklagen in ihrem Online-Alltag fehlenden Respekt. Wenn sie Hilfe benötigen, steht ihnen der langjährige Saferinternet.at-Partner „147 Rat auf Draht“ als kostenloser Notruf zur Seite. Die Auswertung der Anrufe des letzten Jahres zeigt, dass Belästigung im Netz – von Cyber-Mobbing bis hin zu Cyber-Grooming – zu den größten Online-Problemen von österreichischen Kindern und Jugendlichen zählt. Rund ein Viertel der Anrufer haben Fragen zu diesem Thema. Jeder Fünfte sucht Hilfe im Bereich Verletzung der Privatsphäre und Datenschutz. Weitere wichtige Themen sind Kostenfallen und exzessive Internetnutzung.
Saferinternet.at hilft laufend Kindern, Jugendlichen, Eltern und Lehrenden
Mit Unterstützung der Europäischen Union, dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK), dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) und von A1 bietet die Initiative Saferinternet.at ein umfassendes Angebot.
- Kostenloses Broschüren-Service, Newsletter und Unterrichtspakete
- Veranstaltungsservice: Schüler-Workshops, Elternabende, Weiterbildung von Lehrenden und Schlüsselpersonen, Online-Kurse
- Praktische Tipps und Informationen auf den Webseiten: www.saferinternet.at und www.handywissen.at
- Info-Videos, Tests und Quiz
- Social Media-Kanäle: Facebook www.facebook.com/saferinternetat, Twitter www.twitter.com/saferinternetat und YouTube www.youtube.com/saferinternetat
Aktuell wurden neue Angebote für die Jüngsten erstellt: Mit dem Elternratgeber „Safer Internet“ und dem Handbuch für Kindergartenpädagogen unterstützt Saferinternet.at bei der Medienerziehung im Vorschulalter.
Alle Materialien können kostenlos unter www.saferinternet.at/broschuerenservice bestellt werden.
Über Saferinternet.at
Saferinternet.at unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Soziale Netzwerke, Datenschutz, Jugendschutz, Computerspiele, Online-Shopping, Virenschutz, Medienerziehung etc. Die Initiative wird vom ACR-Mitglied Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der Europäischen Union, das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie A1. Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at. Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an office(at)saferinternet.at wenden.
Rückfragen:
ÖIAT
Mag. Bernhard Jungwirth
Tel: +43-1-595 2112
E-Mail: jungwirth(at)oiat.at
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Safer Internet Day 2013: EU-Initiative Saferinternet.at unterstützt Eltern und Pädagogen bei der Interneterziehung
Zum 10. internationalen Safer Internet Day am 5. Februar 2013 präsentiert Saferinternet.at die Ergebnisse der aktuellen Studie zum Thema „Internetnutzung und digitale Kompetenz im Vorschulalter“. Bereits 41 Prozent der 3- bis 6-jährigen Kinder nutzen regelmäßig das Internet. Dabei sind Spielen, Fotos und Videos ansehen die beliebtesten Beschäftigungen im Netz. Die steigende Verbreitung von Tablets und Smartphones wird den Trend zur frühen Internetnutzung weiter verstärken. Daher wurden ein neuer Elternratgeber und ein Handbuch für zukünftige Kindergartenpädagogen mit praktischen Tipps für die Interneterziehung der Jüngsten präsentiert.
Präsentation und Studienergebnisse: Pressegespräch vom 31.01.2013 (pdf, 3,5 MB)
Fact Sheet: Initiative Saferinternet.at und Safer Internet Day 2013 (pdf, 86 KB)
Informationsblatt: Der Einstieg ins Internet - Tipps für Eltern (pdf, 164 KB)
Logo - Safer Internet Day 2013 (jpg, 225 KB)
Bild: Cover Unterrichtsmaterial "Safer Internet im Kindergarten" (tiff, 639 KB)
Bild: Cover Elternratgeber "Safer Internet" (tiff, 504 KB)
Foto: Kids sicher im Internet 1 (jpg, 5,1 MB )- © Petro Feketa - Fotolia. Kostenlose redaktionelle Verwendung nur im Zusammenhang mit Saferinternet.at.
Foto: Kids sicher im Internet 2 (jpg, 5,1 MB ) - © Alexander Gotter. Kostenlose redaktionelle Verwendung nur im Zusammenhang mit Saferinternet.at.
Zusätzliches Bildmaterial zum Pressegespräch vom 31.01.2013 zum Download in der APA-OTS Fotogalerie
Wien, 31. Jänner 2013 – Der erste Kontakt von Kindern mit dem Internet findet immer früher statt. Daher ist es für Eltern eine ständig wachsende Herausforderung, auch schon ihre Kleinsten bei der sicheren Mediennutzung anzuleiten. Die Initiative Saferinternet.at beauftragte das Institut für empirische Sozialforschung (IFES) mit einer Studie zum Thema "Internetnutzung und digitale Kompetenz im Vorschulalter". In Telefoninterviews wurden 402 Eltern mit Kindern zwischen 3 und 6 Jahren zu Internet-fähigen Geräten, Internetnutzung und Medienerziehung ihrer Sprösslinge befragt.
Beinahe die Hälfte aller 3 bis 6-Jährigen nutzen regelmäßig das Internet
Die Ergebnisse der Befragung waren aufgrund des Alters der Kinder besonders überraschend: 52 Prozent der Kinder zwischen 3 und 6 Jahren waren schon einmal im Internet. 41 Prozent der Eltern gaben an, dass ihre Kinder mindestens einmal pro Woche das Internet nutzen. Die durchschnittliche Online-Zeit beträgt dabei eine Stunde pro Woche. Dabei zeigt sich, dass die Zeit, die 3- bis 6-Jährige im World Wide Web verbringen, mit der Internetaffinität der Eltern ansteigt.
Die am häufigsten genutzten Internet-fähigen Geräte sind Computer bzw. Laptop (34%), gefolgt von Spielkonsolen (14%), Smartphones der Eltern (11%) und Tablet-Computer (6%). Mobile Geräte sind noch von geringer Bedeutung, werden allerdings in den nächsten Jahren stark aufholen. Wenn Tablets im Haushalt vorhanden sind, werden diese von Kindern am liebsten verwendet. Die beliebtesten Online-Aktivitäten der Kinder sind Spielen (34%), Fotos (33%) bzw. Videos (27%) ansehen und Musikhören (24%).
Maximilian Schubert, Generalsekretär des Saferinternet.at-Partners ISPA: „Die Studie verdeutlicht, welche Bedeutung das Internet mittlerweile in der Gesellschaft hat. Dass bereits mehr als die Hälfte der Kinder zwischen drei und sechs Jahren Internet-fähige Geräte nutzt und über ein Drittel der Kinder auch tatsächlich im Internet unterwegs ist, sehen wir als ein wichtiges Signal, den sicheren Umgang mit diesem Medium so früh wie möglich zu fördern.“
Bewusstsein für frühe Interneterziehung bei Eltern nicht vorhanden
Ein Großteil der Eltern (92%) sieht es als ihre Pflicht, ihren Kindern den kompetenten und sicheren Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Bildungseinrichtungen wie Kindergarten, Schule etc. folgen auf dem zweiten Platz mit 64 Prozent, gefolgt von außerschulischen Angeboten mit 19 Prozent. Auch die Orientierung der Kinder am eigenen Verhalten nehmen die Eltern ernst: Acht von zehn Eltern stimmen der Aussage zu, dass sie eine große Vorbildwirkung bei der Internetnutzung haben.
Allerdings sehen Eltern die Interneterziehung im Vorschulalter noch nicht als wichtig an. Obwohl 41 Prozent der Kinder zwischen 3 und 6 Jahren schon regelmäßige Erfahrungen mit dem Internet haben, sind nur 11 Prozent der Eltern überzeugt, dass ihre Kinder in diesem Alter den verantwortungsvollen Umgang lernen sollten. Die Mehrheit (49%) vertritt die Meinung, dass Interneterziehung im Volksschulalter notwendig ist. Mehr als ein Drittel der Eltern (36%) sind jedoch der Auffassung, dass erst nach der Volksschule die Zeit dafür reif ist.
Gerade Kleinkinder können im Internet auf Angebote stoßen, die sie verängstigen oder bei mobilen Geräten Kostenfallen darstellen. Um das zu vermeiden, sollten Eltern ihre Geräte durch Jugendschutzeinstellungen und die Auswahl geeigneter Angebote für die Nutzung durch den Nachwuchs vorbereiten. Leider verabsäumen bisher zwei Drittel der Eltern genau diese Vorbereitungen. Nur die Hälfte der befragten Erziehungsberechtigten (51%) findet es einfach, altersgerechte Inhalte und Apps für ihre Kinder zu finden.
Bernhard Jungwirth, Projektleiter Saferinternet.at: „Viele Eltern ignorieren derzeit noch ihre Verantwortung, auch schon die Jüngsten auf die Welt der Internets vorzubereiten. Wie die Studienergebnisse zeigen, sind Eltern aufgefordert, schon früh mit der Interneterziehung zu beginnen. Das heißt: gute Angebote auswählen und nicht wegschauen, klare Regeln vorgeben, Limits setzen und rechtzeitig Alternativen anbieten. Kurz: Kinder müssen bei der Mediennutzung aktiv begleitet werden und das Internet ist kein Babysitter.“
Aktueller Elternratgeber „Safer Internet“ und Handbuch für Kindergartenpädagogen
Die Neuauflage des bewährten Elternratgebers, der von Saferinternet.at in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) erstellt wurde, hilft Eltern mit wertvollen Tipps bei der Erziehung. Neu ist dieses Jahr auch das Handbuch für die Kindergarten-Ausbildung, das gemeinsam mit Elementarpädagogen und der Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) entwickelt wurde. Auf mehr als 50 Seiten wird speziell für Kindergartenpädagogen auf die „Medienkindheit“ eingegangen und mit praxisnahen Tipps zur Aus- und Weiterbildung beigetragen.
Barbara Buchegger, pädagogische Leiterin Saferinternet.at: „Es ist wichtig, bereits früh einen Grundstein für die sichere Internetnutzung zu legen. Deshalb sind wir bemüht, Eltern und Kindergartenpädagogen auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten. Dabei geht es nicht um Technikwissen, sondern um soziale Kompetenzen. Kinder müssen auch für die digitale Welt lernen in unangenehmen Situationen „Nein zu sagen“, eigene Grenzen zu erkennen, Situationen in denen sie Angst haben zu bewältigen oder den respektvollen Umgang miteinander zu üben.“
Download und kostenlose Bestellung der Materialien unter: www.saferinternet.at/broschuerenservice
Safer Internet Day 2013: 120 Schulen machen mit
Der internationale Safer Internet Day findet am 5. Februar 2013 unter dem Motto "Connect with respect" zum 10. Mal statt. Zum Jubiläum wurden Schulen österreichweit aufgerufen, am Safer Internet Day 2013 teilzunehmen. In Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur findet im gesamten Februar 2013 der Safer Internet-Aktions-Monat statt. Schon 120 Schulen sind dem Aufruf gefolgt und haben unterschiedlichste Projekte und Initiativen gestartet.
Eine weitere Möglichkeit, beim 10-jährigen Jubiläum des Safer Internet Day mitzumachen, ist der Safer Internet-Song „Hier heimisch“. Alle Informationen zum Safer Internet Day können unter www.saferinternetday.at nachgelesen werden.
Über Saferinternet.at
Saferinternet.at unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Soziale Netzwerke, Datenschutz, Jugendschutz, Computerspiele, Online-Shopping, Virenschutz, Medienerziehung etc. Die Initiative wird vom ACR-Mitglied Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der Europäischen Union, das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie A1. Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at. Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an office(at)saferinternet.at wenden.
Rückfragen:
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Mag. Bernhard Jungwirth
Tel: +43-1-595 2112
E-Mail: jungwirth(at)oiat.at
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Aufruf zur Teilnahme am 10. internationalen Aktionstag am 5.2.2013
Bereits zum zehnten Mal findet am 5. Februar 2013 der internationale Safer Internet Day statt. Unter dem Motto "Connect with Respect!" dreht sich dabei alles um den sicheren, respektvollen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Die EU-Initiative Saferinternet.at ruft gemeinsam mit Unterrichtsministerium und Jugendministerium auf, sich aktiv mit eigenen Projekten am Safer Internet Day 2013 zu beteiligen.
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Wien, 22. November 2012 – Das Internet ist aus dem Alltag der heutigen Jugend nicht mehr wegzudenken. Es bietet eine Fülle an Möglichkeiten und Chancen, von denen alle profitieren können. Besonders wichtig ist es daher, dass gerade junge Menschen sich ihrer Rechte und Verantwortung bewusst werden, die Konsequenzen ihres Handelns im Netz bedenken und kompetent mit Risiken umgehen. Der Safer Internet Day bietet eine Bühne für zahlreiche Aktivitäten und Projekte rund um die Themen Internetsicherheit und Medienkompetenz und rückt die Initiativen aller Teilnehmer in das Rampenlicht.
Weltweit nehmen bereits mehr als 90 Länder den Safer Internet Day am 5. Februar 2013 zum Anlass, um auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam zu machen. Er steht heuer unter dem Motto "Connect with Respect!" und stellt die Rechte und Verantwortung der Online-User in den Mittelpunkt. International organisiert das europäische Netzwerk INSAFE (www.saferinternet.org) den Safer Internet Day. Die Aktionen und Veranstaltungen in Österreich werden von Saferinternet.at, dem österreichischen Partner im "Safer Internet Programm" der Europäischen Union, initiiert und koordiniert.
Vielfältige Teilnahmemöglichkeiten: online, offline, interaktiv
Alle Institutionen, Jugendorganisationen, Bildungseinrichtungen, Medien oder Unternehmen sind aufgerufen, sich aktiv am Safer Internet Day 2013 zu beteiligen und eigene Aktivitäten rund um das Thema Internetsicherheit durchzuführen und zu präsentieren. Alle auf www.saferinternetday.at bekannt gegebenen Projekte werden dort auch veröffentlicht und den Medien vorgestellt.
Die Teilnahmemöglichkeiten sind vielfältig: Vom Banner auf der Website oder einem Beitrag im Newsletter bis hin zu Workshops, Veranstaltungen und Wettbewerben sind dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt. Der Safer Internet Day 2013 bietet den idealen Rahmen, um eigene Projekte und Initiativen zur Förderung der sicheren Internetnutzung zu starten oder vorzustellen.
Bernhard Jungwirth, Projektleiter Saferinternet.at: "Wir wollen den Safer Internet Day auch heuer wieder zum größten Aktionstag für Medienkompetenz im Internet machen – dabei freuen wir uns über jede gute Projektidee. Zugleich wollen wir das Engagement der Schulen, Institutionen, Unternehmen und Medien unterstützen und diese Ideen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen".
Saferinternet.at-Hauptsponsor A1 unterstützt auch im nächsten Jahr wieder den Safer Internet Day 2013 und bietet am „Internet für Alle“ Campus in Wien für Schulklassen Workshops rund um das Thema sichere Internetnutzung an. Außerdem können die Kids beim offenen Betrieb am Nachmittag einen Sicherheitscheck machen und sich ihren persönlichen Internet-Surfschein mit nach Hause nehmen.
Für alle Schulen: Februar 2013 ist Safer Internet-Aktions-Monat
Um österreichweit möglichst vielen Schulen die Möglichkeit zu geben, am Safer Internet Day 2013 mitzumachen, wird heuer wieder in Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur der gesamte Februar 2013 zum Aktions-Monat ausgerufen. Alle Schulen Österreichs sind eingeladen, sich in diesem Aktions-Monat mit dem Thema "Safer Internet" auseinanderzusetzen und eigene Projekte durchzuführen sowie vorzustellen. Alle bis 31.1.2013 unter www.saferinternetday.at angemeldeten Schulen erhalten ein umfassendes Informationspaket mit Aktivitätsvorschlägen, Unterrichtsmaterialien, Präsentationsvorlagen, E-Learning-Kursen etc.
Unter allen teilnehmenden Schulen, die bis 10. März 2013 ihren Erfahrungsbericht an office@saferinternet.at senden, werden drei Flip UltraHD Pocket Camcorder verlost.
Der Safer Internet-Song zum Jubiläum und viele weitere Anregungen für Schul-Projekte
Eine kreative Möglichkeit beim 10-jährigen Jubiläum des Safer Internet Day mitzumachen ist der Safer Internet-Song „Hier heimisch“ – ob Singen, Tanzen oder ein neues Video erstellen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle Infos und Vorlagen – Musik, Text, Video mit Beispiel-Choreographie – finden Sie zum Download auf www.saferinternetday.at. Laden Sie Ihre Version des Songs als Video auf YouTube hoch und senden Sie bis 10. März 2013 den Downloadlink an office(at)saferinternet.at. Aus allen Einsendungen erstellt Saferinternet.at einen Zusammenschnitt der auf www.saferinternet.at veröffentlicht wird.
Unterschiedlichste Ideen und Denkanstöße für eigene Schul-Projekte bieten auch die umfangreichen Beispiel-Sammlungen aus den Safer Internet-Aktions-Monaten 2011 und 2012. Darin finden sich ausgewählte Aktivitäten, Erfahrungsberichte und Tipps aus den Vorjahren. Diese Beispiel-Sammlungen können unter www.saferinternet.at/broschuerenservice kostenlos heruntergeladen werden.
Darüber hinaus bietet das Saferinternet.at-Veranstaltungsservice das ganze Jahr über Workshops und Vorträge für Schüler, Lehrende und Eltern an. Diese liefern eine Fülle an Anregungen für die Begleitung, Betreuung und Durchführung von Schulprojekten im Safer Internet-Aktions-Monat.
Anmeldung ab sofort unter www.saferinternet.at
Die Anmeldeformulare für Schulen und alle anderen Institutionen sowie weitere Informationen, Logo, Banner etc. sind unter www.saferinternetday.at abrufbar. Aktivitäten und Initiativen werden zusätzlich auf der Saferinternet.at-Facebook-Seite unter www.facebook.com/saferinternetat gepostet und angekündigt.
Über Saferinternet.at
Saferinternet.at unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Soziale Netzwerke, Datenschutz, Jugendschutz, Computerspiele, Online-Shopping, Virenschutz, Medienerziehung etc. Die Initiative wird vom ACR-Mitglied Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der Europäischen Union, das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie A1. Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at. Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an office(at)saferinternet.at wenden.
Rückfragen:
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Mag. Bernhard Jungwirth
Tel: +43-1-595 2112
E-Mail: jungwirth(at)oiat.at
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Der Smartphone-Boom stellt Eltern häufig vor erzieherische Herausforderungen. Neben den vielen Vorteilen, die das Handy unverzichtbar gemacht haben, gibt es auch Risiken mit denen Kinder und Jugendliche umgehen lernen müssen. Die Initiative Handywissen.at präsentiert deshalb den neuen Elternratgeber „Handy & Smartphone sicher nutzen!“, der mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) erstellt wurde. Der Ratgeber ist ab sofort kostenlos erhältlich.
Foto: Cover Elternratgeber "Handy & Smartphone sicher nutzen" (jpg, 1,1 MB)
Wien, 22. Oktober 2012 – Jedem dritten Kind in der Altersgruppe der 6- bis 10-Jährigen steht laut der Kinder-Medien-Studie 2012 der Education Group bereits ein eigenes Handy zur Verfügung. Für immer mehr Kinder und Jugendliche sind Facebook, Internetsurfen, Apps und Computerspielen am Handy mittlerweile selbstverständlich. Das besondere an den mobilen Geräten: Das Handy muss in der Regel mit niemand geteilt werden und ist immer mit dabei. Für viele Jugendliche ist daher das Handy das wichtigste Medium von allen, noch vor Computer und Fernseher.
Neue Herausforderung für Eltern im Smartphone-Zeitalter
Eltern sind vermehrt gefordert ihre Kinder beim sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone & Co zu unterstützen. Kosten durch Mehrwertdienste und Apps, Cyber-Mobbing, Gewalt- & Pornovideos und „dauerndes Herumspielen“ sind Beispiele für Probleme aus der Praxis. Die „Handy-Erziehung“ ist im Alltag nicht immer einfach, deshalb hat die Initiative Handywissen.at einen neuen Elternratgeber herausgebracht. Die Broschüre „Handy & Smartphone sicher nutzen!“ unterstützt mit praktischen Tipps und wertvollen Informationen rund um Smartphone-Fallen für Kinder. Besonders ausführlich werden die Themen Handykosten und Apps behandelt. Aber auch die Privatsphäre der Jugendlichen, das Recht am eigenen Bild, Belästigungen und ungeeignete Inhalte werden in dem Ratgeber von Handywissen.at thematisiert.
Regeln helfen bei der Handyerziehung
Die wichtigsten Tipps für Eltern sind Vorbildfunktion wahrnehmen, für die Handynutzung der Kinder Interesse zeigen, über Risiken aufklären sowie klare Regeln vereinbaren und auf deren Einhaltung achten. Regeln können folgende Fragen betreffen: Wann sind handyfreie Zeiten? Wer zahlt die Handyrechnung? Was passiert, wenn ein vereinbartes Kosten-Limit nicht eingehalten wird? Wer kommt für die Kosten von Apps und In-App-Einkäufen auf? Was ist bei der Verbreitung von Handyfotos zu beachten? Alle Eltern die schon einmal Antworten auf diese Fragen gesucht haben, können die Informationen aus dem Ratgeber „Handy und Smartphone sicher nutzen!“ beziehen.
Download-Hinweise:
- Der Elternratgeber „Handy & Smartphone sicher nutzen!“ kann ab sofort kostenlos unter www.handywissen.at/downloads bestellt oder heruntergeladen werden.
- Weitere Unterlagen zur sicheren Handynutzung finden sich ebenfalls auf www.handywissen.at
- Ebenfalls kann der Ratgeber auch telefonisch bei der Medien-Jugend-Info des BMWFJ unter der kostenlosen Hotline 0800-240 266 bestellt werden. (Montag bis Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr)
Über Handywissen.at:
Handywissen.at, eine Initiative von Saferinternet.at, informiert Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende über die sichere und verantwortungsvolle Handynutzung im Auftrag von EU-Kommission und öffentlicher Hand. Die Initiative wird vom ACR-Mitglied Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, der EU-Kommission (GD Connect), A1 und NGOs umgesetzt. Umfassende Informationen rund um die sichere Handynutzung finden Sie unter www.handywissen.at.
Kontakt für Presseanfragen:
Mag. Bernhard Jungwirth, M.Ed.
Projektkoordinator Handywissen.at
Tel.: +43 (0) 1-595 21 12
Fax.: +43 (0) 1-595 21 12-99
E-Mail: jungwirth@oiat.at
Web: www.handywissen.at
Von 25. bis 26. Juni hatten zwanzig Jugendliche aus Österreich die Chance, im Rahmen des Saferinternet.at-Jugendforum ihre Anliegen zum Thema Internetsicherheit zu präsentieren. Sie nutzten die Einladung der Medien-Jugend-Info (MJI) des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend, um auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Zudem erarbeiteten sie Vorschläge für künftige Aufklärungskampagnen rund um die Nutzung digitaler Medien. Das Saferinternet.at-Jugendforum findet regelmäßig statt, um aktuelle Herausforderungen zum Thema Internetsicherheit aus Sicht der Jugendlichen in die Arbeit der Initiative Saferinternet.at einzubinden. Dies wird durch die Kooperation mit dem BMWFJ ermöglicht.
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Wien, 26. Juni 2012 – Von 25. bis 26. Juni 2012 drehte sich in der Medien-Jugend-Info (MJI) des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend alles um das Thema Internetsicherheit. Zwanzig Jugendliche aus Österreich, die in einem Bewerbungsprozess ausgewählt wurden, waren eingeladen und formulierten im Rahmen des Saferinternet.at-Jugendforum (www.saferinternet.at/jugendforum) ihre Anliegen rund um die Nutzung digitaler Medien. Darüber hinaus wurden gemeinsam Vorschläge für künftige Aufklärungs- und Informationskampagnen ausgearbeitet.
Barbara Amann-Hechenberger, Projektkoordinatorin bei Saferinternet.at: „Die Ideen und Anregungen Jugendlicher spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung unserer Kampagnen und Initiativen. Durch das regelmäßig stattfindende Saferinternet.at-Jugendforum, das durch unsere Kooperation mit dem BMWFJ ermöglicht wird, können wir aktuelle Themen und Herausforderungen rund um die sichere Internet- und Handynutzung unmittelbar aus Sicht der Jugendlichen in unsere Arbeit einfließen lassen.“
Jugendliche wünschen sich offene Auseinandersetzung und Diskussion statt Kontrolle
Offene Auseinandersetzung und Diskussion auf Augenhöhe statt Kontrolle: Das ist eines der Hauptanliegen der Teilnehmer am Saferinternet.at-Jugendforum. Sie wünschen sich, dass Eltern offen mit ihren Kindern über die Nutzung digitaler Medien und ihre Herausforderungen rund um den digitalen Alltag sprechen, anstatt mit Verboten und Kontrollen zu reagieren.
Doch nicht nur von den Eltern, sondern auch von den Schulen wird mehr Engagement gefordert. Das Thema Medienkompetenz kommt aus Sicht der Jugendlichen in Schulen immer noch zu kurz und sollte einen deutlich höheren Stellenwert im Unterricht einnehmen. Schließlich sind – wie von den Teilnehmern am Saferinternet.at-Jugendforum oftmals betont – digitale Medien nicht nur ein selbstverständlicher Bestandteil ihrer Freizeit, sondern sie spielen auch im Rahmen der Ausbildung eine zentrale Rolle.
Darüber hinaus fordern die Jugendlichen mehr Mitsprachemöglichkeiten bei Themen wie Urheberrecht und Datenschutz. Da gerade Jugendliche regelmäßig mit diesen Aspekten der Nutzung digitaler Medien – sei es in sozialen Netzwerken, bei Referaten oder beim Download von Musik und Filmen – konfrontiert sind, verfügen sie über ein umfangreiches Know-how, das sie gerne teilen und in Diskussionen einbringen möchten.
Input für Informationsarbeit und Aufklärungskampagnen
Da die Jugendlichen am besten mit den Bedürfnissen und Anliegen ihrer Generation vertraut sind, wurden beim Saferinternet.at-Jugendforum Vorschläge für die weitere Informationsarbeit von Saferinternet.at gesammelt. Darüber hinaus hatten die Teilnehmer die Chance, aktiv eine Aufklärungskampagne für Jugendliche mitzugestalten, die mit Unterstützung des BMWFJ umgesetzt wird.
Saferinternet.at-Jugendforum: Bewerbung jederzeit möglich
Das Saferinternet.at-Jugendforum findet regelmäßig statt und wird durch die Kooperation mit der Medien-Jugend-Info, eine Serviceeinrichtung des BMWFJ, ermöglicht. Ziel der MJI ist es, Medienkompetenz in der gesamten Bandbreite zu vermitteln und zu fördern.
Die Einladung in die Medien-Jugend-Info des BMWFJ war heuer bereits das zweite Highlight, das im Rahmen des Saferinternet.at-Jugendforum initiiert wurde: Schon im Februar 2012 hatten dreißig Jugendliche die Chance, im österreichischen Parlament mit den Abgeordneten über die Nutzung digitaler Medien zu diskutieren.
Nach diesen beiden Highlights ist das nächste Saferinternet.at-Jugendforum bereits in Planung. Interessierte Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren können sich jederzeit zur Teilnahme bewerben. Weitere Informationen dazu: www.saferinternet.at/jugendforum.
Über Saferinternet.at
Saferinternet.at unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Soziale Netzwerke, Datenschutz, Jugendschutz, Computerspiele, Online-Shopping, Virenschutz, Medienerziehung etc. Die Initiative wird vom ACR-Mitglied Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der Europäischen Union, das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich und A1. Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at. Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an office(at)saferinternet.at wenden.
Über die Medien-Jugend-Info (MJI)
Die Medien-Jugend-Info (MJI) ist eine Serviceeinrichtung des BMWFJ. Das Ziel der MJI ist es, Medienkompetenz in der gesamten Bandbreite zu vermitteln und zu fördern und dabei gleichzeitig Jugendpolitik und die für Heranwachsenden wichtigen Themen zu vermitteln.
Rückfragen:
Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT)
Mag. Bernhard Jungwirth
Tel: +43-1-595 2112
E-Mail: jungwirth(at)oiat.at
www.oiat.at
Österreichs Kinder sind immer früher im Internet. Damit sie das Web sicher nutzen und lernen, die Konsequenzen ihres Handelns im Netz zu bedenken, sind besonders die Eltern immer stärker gefordert. Im Alltag kommt die Medienerziehung allerdings oft zu kurz. Das zeigt eine aktuelle Studie von Saferinternet.at, die heute im Vorfeld des Safer Internet Day im Bundeskanzleramt präsentiert wurde. Das Bundeskanzleramt und Saferinternet.at informierten über den am 7. Februar 2012 stattfindenden Aktionstag und sprachen sich für eine weitere Förderung von Medienkompetenz und Verbesserung der Internetsicherheit aus.
Präsentation: Pressegespräch vom 03.02.2012 (PDF, 2,3 MB)
Fact Sheet: Safer Internet Day 2012 und Initiative Saferinternet.at (PDF, 135 KB)
Informationsblatt: 10 Tipps für Eltern (PDF, 187 KB)
Grafik: Logo Safer Internet Day 2012 (JPG, 299 KB)
Wien, 3. Februar 2012 – Für Österreichs Kinder gehört das Internet immer mehr zum Alltag. Die sichere und verantwortungsvolle Nutzung digitaler Medien will daher gelernt sein und ist eine wichtige Erziehungsaufgabe. Im Alltag kommt die Interneterziehung jedoch oft zu kurz. Daher ruft Saferinternet.at im Rahmen des Safer Internet Day Eltern dazu auf, sich stärker für die verantwortungsvolle Internetnutzung ihrer Kinder zu engagieren und sie beim Einstieg in die Online-Welt zu begleiten.
Josef Ostermayer, Staatssekretär für Medien und Koordination im Bundeskanzleramt: "Die Bedeutung des kompetenten und sicheren Umgangs mit Online-Medien muss verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Eltern sind aufgerufen, sich intensiver mit der Internetnutzung ihrer Kinder auseinanderzusetzen. Dabei dürfen sie jedoch nicht allein gelassen werden: Auch Schulen, Wirtschaft und Politik müssen ihre Verantwortung für die Verbesserung der Medienkompetenz und Internetsicherheit wahrnehmen."
Aktuelle Studie gibt Einblick in den Internetalltag von Österreichs Familien
Die österreichische Initiative Saferinternet.at beauftragte das market Institut mit einer Studie zum Thema "Eltern und Interneterziehung". In persönlichen Interviews wurden 420 Eltern aus ganz Österreich mit Kindern im Alter von 6 bis 16 Jahren zu ihren Erfahrungen, Sorgen sowie Wünschen rund um das Thema Interneterziehung befragt.
Größte Probleme: Zu langes Surfen und hohe Handyrechnungen
Die Hälfte der Eltern von Kindern zwischen 11 und 16 Jahren hat immer wieder Schwierigkeiten rund um die Internet- und Handynutzung ihres Kindes. Das Hauptproblem aus Sicht der betroffenen Eltern: Ihre Kinder verbringen zu viel Zeit vor dem Bildschirm (54%). Mit deutlichem Abstand folgen hohe Handyrechnungen, die in mehr als jeder dritten Familie (38%) Streitpotenzial bieten. Zu den weiteren Problemen der Eltern zählen das Ansehen ungeeigneter Online-Inhalte (23%), nicht altersadäquate Computerspiele sowie Computer-Viren (je 20%) und das Preisgeben von persönlichen Daten im Internet (14%).
Theorie vs. Praxis: Eltern werden ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht
Das Um und Auf bei der Interneterziehung: Interesse an den Aktivitäten im Web zeigen und mit den Kindern über das Erlebte sprechen. Viele Eltern sind sich dessen bewusst – jedoch "hinken" sie ihren eigenen Ansprüchen in der Realität oftmals hinterher. Während 88 Prozent der befragten Eltern angeben, dass sie darüber Bescheid wissen sollten, was ihre Kinder im Internet machen, zeigt die Praxis ein anderes Bild: Nur etwas mehr als die Hälfte kann auch wirklich behaupten, dass dies in der Realität zutrifft. Immerhin 77 Prozent der Eltern sagen, dass man regelmäßig mit den Kindern die Risiken des Internet besprechen sollte. Doch nur 46 Prozent setzen dies im Alltag auch in die Tat um. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Gesprächen über die Erlebnisse im Internet: Während 70 Prozent der Eltern voll und ganz zustimmen, dass man mit Kindern über ihre Erlebnisse im Internet sprechen sollte, finden solche Gespräche nur in knapp vier von zehn Elternhäusern regelmäßig statt.
Bernhard Jungwirth, Projektleiter Saferinternet.at, erklärt: "Diese Zahlen zeigen, dass eigene Ansprüche der Eltern und Realität stark voneinander abweichen. Viele Probleme, die Eltern rund um die Internet- und Handynutzung ihrer Kinder haben, können leicht gelöst werden, wenn sie sich für die Aktivitäten ihres Kindes im Internet mehr interessieren und regelmäßig mit ihnen über positive und negative Erfahrungen sprechen."
Viele Eltern surfen nie oder nur selten gemeinsam mit dem Kind
Gerade bei den Jüngsten ist es wichtig, dass die Eltern sie beim Einstieg in die Online-Welt begleiten. Allerdings zeigen sich hier große Defizite: 18 Prozent der befragten Eltern von Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren haben ihr Kind noch nie bei der Internetnutzung begleitet. Weitere 27 Prozent geben an, nur selten mit dem Kind im Internet zu surfen.
Zwei Drittel der Eltern vereinbaren Regeln rund um die Internetnutzung
Das gemeinsame Vereinbaren von Regeln für den Umgang mit dem Internet unterstützt Eltern im Erziehungsalltag. Diese sind dann wirksam, wenn sie von den Kindern verstanden und akzeptiert werden. Fast zwei Drittel der österreichischen Eltern vereinbaren gemeinsam mit ihrem Kind Regeln rund um die Internetnutzung. Zu diesen zählen zum Beispiel, dass das Kind nicht (alleine) online einkaufen darf, die zeitliche Beschränkung der Nutzungsdauer, ein Verbot, persönliche Daten preiszugeben, aber auch das Herunterladen von Filmen oder Videos ohne Erlaubnis sowie ein Verbot, bestimmte Websites zu besuchen.
Österreichs Eltern haben Informationsbedarf
Fast die Hälfte der befragten Eltern (45%) wünscht sich mehr Informationen zum Thema "Kinder und Internetsicherheit". Vor allem bei den Themen Privatsphäre und Datenschutz sowie Abzocke-Fallen und Cyber-Mobbing haben sie Informationsbedarf. Befragt nach den bevorzugten Informationskanälen liegt bei Österreichs Eltern das Fernsehen an der Spitze, knapp gefolgt von der Schule sowie Tageszeitungen und Magazinen.
"Eltern nehmen beim Thema Medienkompetenz eine wichtige Vorbildrolle ein. Nur wenn sie selbst 'internetfit' sind und über die Risiken und Gefahren im Internet Bescheid wissen, können sie ihre Kinder zielgerichtet unterstützen", erläutert Andreas Wildberger, Generalsekretär des Verbands der Internet Service Provider Österreichs (ISPA), einem langjährigen Projektpartner von Saferinternet.at.
Über 10.000 Eltern besuchten 2011 Saferinternet.at-Workshops – Angebot wird weiter ausgebaut
Im Rahmen des 9. Safer Internet Day am 7. Februar 2012 präsentiert die Initiative Saferinternet.at ein umfassendes Informationspaket für Eltern, das neben Ratgebern auch praktische Tipps für den Alltag beinhaltet. Darüber hinaus verrät ein neuer Elterntest auf www.saferinternet.at/elterntest, welcher "Elterntyp" man bei der Interneterziehung ist.
Doch nicht nur rund um den Safer Internet Day wird Internetsicherheit und Medienkompetenz bei Saferinternet.at großgeschrieben. Die EU-Initiative unterstützt Österreichs Eltern das ganze Jahr über mit umfassenden Informationsangeboten. Alleine im Jahr 2011 wurden 10.200 Eltern im Rahmen von Workshops und Veranstaltungen informiert. Diese können auf www.saferinternet.at/veranstaltungsservice gebucht werden. Das Veranstaltungsservice wird 2012 weiter ausgebaut. 2012 stellt Saferinternet.at außerdem den neuen Elternratgeber "Handy, Smartphone & Co" vor.
Download-Hinweis:
- Bilder der Pressekonferenz sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes kostenfrei abrufbar: http://fotoservice.bundeskanzleramt.at
Über Saferinternet.at
Saferinternet.at unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Soziale Netzwerke, Datenschutz, Jugendschutz, Computerspiele, Online-Shopping, Virenschutz, Medienerziehung etc. Die Initiative wird vom ACR-Mitglied Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der Europäischen Union, das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich und A1. Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at. Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an office(at)saferinternet.at wenden.
Rückfragen:
Mag. Bernhard Jungwirth
Koordinator Saferinternet.at
c/o Österr. Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT)
Tel.: (01) 595 21 12 – 0
E-Mail: jungwirth(at)oiat.at
Web: www.oiat.at
Saferinternet.at ruft zur Teilnahme am internationalen Aktionstag am 07.02.2012 auf
Bereits zum 9. Mal findet am 07. Februar 2012 der internationale Safer Internet Day statt. Unter dem Motto "Gemeinsam die Online-Welt entdecken – aber sicher!" dreht sich dabei wieder alles um das Thema Internetsicherheit. Die EU-Initiative Saferinternet.at ruft gemeinsam mit Medien-Staatssekretär Josef Ostermayer Schulen, Institutionen, Unternehmen und Medien in Österreich auf, sich aktiv mit eigenen Projekten am Safer Internet Day 2012 zu beteiligen.
Grafik: Logo SID 2012 (jpg, 299 KB)
Wien, 23. November 2011 – Das Internet ist aus dem Alltag der heutigen Jugend nicht mehr wegzudenken. Es bietet eine Fülle an Möglichkeiten und Chancen, von denen alle profitieren können. Besonders wichtig ist es daher, dass gerade junge Menschen das Internet verantwortungsvoll nutzen, die Konsequenzen ihres Handelns im Netz bedenken und kompetent mit Risiken umgehen. Der Safer Internet Day bietet eine Bühne für zahlreiche Aktivitäten und Projekte rund um die Themen Internetsicherheit und Medienkompetenz und rückt die Initiativen aller Teilnehmer in das Rampenlicht.
Weltweit nehmen bereits mehr als 60 Länder den Safer Internet Day am 07. Februar 2012 zum Anlass, um auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam zu machen. Er steht unter dem Motto "Gemeinsam die Online-Welt entdecken – aber sicher!" und soll den generationenübergreifenden Austausch zum Thema Internetsicherheit fördern. Dabei steht das von- und miteinander Lernen im Mittelpunkt. International organisiert das Europäische Netzwerk INSAFE (www.saferinternet.org) den Safer Internet Day. Die Aktionen und Veranstaltungen in Österreich werden von Saferinternet.at, dem österreichischen Partner im "Safer Internet Programm" der Europäischen Union, initiiert und koordiniert.
Vielfältige Teilnahmemöglichkeiten: online, offline, interaktiv
Egal ob Institutionen, Jugendorganisationen, Bildungseinrichtungen, Medien oder Unternehmen – sie alle sind aufgerufen, sich aktiv am Safer Internet Day 2012 zu beteiligen und eigene Aktivitäten rund um das Thema Internetsicherheit durchzuführen und zu präsentieren. Alle eingereichten Projekte werden auf www.saferinternet.at veröffentlicht und den Medien vorgestellt.
Die Teilnahmemöglichkeiten sind vielfältig: Vom Banner auf der Website oder einem Beitrag im Newsletter bis hin zu Workshops, Veranstaltungen und Wettbewerben sind dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt. Der Safer Internet Day 2012 bietet den idealen Rahmen, um eigene Projekte und Initiativen zur Förderung der sicheren Internetnutzung zu starten oder vorzustellen.
Josef Ostermayer, Staatssekretär für Medien und Koordination im Bundeskanzleramt: "Der Safer Internet Day leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Bedeutung des richtigen und sicheren Umgangs mit Online-Medien verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Kompetenz im Umgang mit Medien ist für alle Bevölkerungsgruppen von großer Bedeutung und eine Säule unserer Demokratie."
Bernhard Jungwirth, Projektleiter Saferinternet.at, ergänzt: "Wir wollen den Safer Internet Day auch 2012 wieder zum größten Aktionstag für Medienkompetenz im Internet machen – dabei freuen wir uns über jede gute Projektidee. Zugleich wollen wir das Engagement der Schulen, Institutionen, Unternehmen und Medien unterstützen und diese Ideen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen."
Für alle Schulen: Februar 2012 ist Safer Internet-Aktions-Monat
Um möglichst vielen Schulen österreichweit die Möglichkeit zu geben, am Safer Internet Day 2012 mitzumachen, wird wieder in Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur der gesamte Februar 2012 zum Aktions-Monat ausgerufen. Alle Schulen Österreichs sind eingeladen, sich in diesem Aktions-Monat mit dem Thema "Safer Internet" auseinanderzusetzen und eigene Projekte durchzuführen sowie vorzustellen. Die angemeldeten Schulen erhalten ein umfassendes Informationspaket mit Aktivitätsvorschlägen, Unterrichtsmaterialien, Präsentationsvorlagen, E-Learning-Kursen etc.
Unter allen teilnehmenden Schulen, die bis 11. März 2012 ihren Erfahrungsbericht an office@saferinternet.at senden, werden drei Flip UltraHD Pocket Camcorder verlost.
Anregungen für Schul-Projekte im Safer Internet-Aktions-Monat
Ideen und Denkanstöße für eigene Schul-Projekte bietet die umfangreiche Beispiel-Sammlung "Von der Volksschule zur HTL: Unterrichtsbeispiele aus dem Safer Internet-Aktions-Monat 2011". Darin finden sich ausgewählte Aktivitäten, Erfahrungsberichte und Tipps aus dem Vorjahr. Diese Beispielsammlung kann unter www.saferinternet.at/broschuerenservice kostenlos heruntergeladen werden.
Darüber hinaus bietet das Saferinternet.at-Veranstaltungsservice das ganze Jahr über Workshops und Vorträge für Schüler, Lehrende und Eltern an. Diese liefern eine Fülle an Anregungen für die Begleitung, Betreuung und Durchführung von Schulprojekten im Safer Internet-Aktions-Monat.
Anmeldung ab sofort unter www.saferinternet.at
Die Anmeldeformulare für Schulen und Institutionen sowie weitere Informationen, Logos, Präsentationen etc. sind unter www.saferinternet.at/sid2012 abrufbar. Aktivitäten und Initiativen können zusätzlich auf der Saferinternet.at-Facebook-Seite unter www.facebook.com/saferinternetat gepostet und angekündigt werden.
Über Saferinternet.at
Saferinternet.at unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Soziale Netzwerke, Datenschutz, Jugendschutz, Computerspiele, Online-Shopping, Virenschutz, Medienerziehung etc. Die Initiative wird vom ACR-Mitglied Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der Europäischen Union, das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich und A1. Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at. Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an office@saferinternet.at wenden.
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Mag. Bernhard Jungwirth
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Neues kostenloses Schulpaket "Safer Internet in der Volksschule" ab sofort erhältlich
Facebook, YouTube & Co. sind für Kinder heute selbstverständlich. Bereits für Volksschüler stehen das Surfen im Internet und der virtuelle Austausch mit Freunden an der Tagesordnung. Damit sind auch Volksschulen gefordert, die sichere und verantwortungsvolle Nutzung von digitalen Medien zu fördern. Ab sofort ist daher das Schulpaket "Safer Internet in der Volksschule" aus der beliebten Reihe "erst denken, dann klicken" erhältlich. Die praxisnahen Materialien bieten Lehrkräften Tipps und Informationen, wie sie ihre Schützlinge bei der Internet-Nutzung kompetent unterstützen können. Erprobte Übungen zum Erlernen eines verantwortungsvollen Umgangs mit dem Internet, die speziell auf Volksschüler zugeschnitten sind, runden das Paket ab. Das Schulpaket wurde von Saferinternet.at gemeinsam mit erfahrenen Pädagogen und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur sowie von Microsoft Österreich erstellt. Es ist ab sofort kostenlos erhältlich.
Grafik: Cover Schulpaket "Safer Internet in der Volksschule" (JPG, 611 KB)
Wien, 13. Oktober 2011 – Internetnutzer werden immer jünger. Bereits im Volksschulalter sind Facebook, YouTube & Co. aus dem Alltag der Kinder – sowohl in der Freizeit als auch in der Schule – nicht mehr wegzudenken. Egal ob Informationssuche, Online-Spiele, Videos anschauen, Kommunikation mit Freunden – überall greifen Kinder bereits von klein auf auf das Web zurück. Dabei sind den Kindern jedoch oft die Risiken und Konsequenzen ihres Handelns im Netz nicht bewusst. Auch ihre Eltern unterschätzen die möglichen Gefahren häufig.
"Safer Internet" muss auch schon in Österreichs Volksschulen Einzug halten
Neben den Eltern kommt besonders den Schulen eine wichtige Rolle zu, Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Gerhard Göschl, Sicherheitssprecher von Microsoft Österreich: "In der Volksschule besteht die große Chance, Kinder von Anfang an für Chancen und Risiken in der digitalen Welt zu sensibilisieren und vor allem die notwendigen Kompetenzen für einen sicheren Umgang mit Internet, Handy & Co. zu fördern."
Um die Schützlinge bei der sicheren Internetnutzung zu unterstützen, fehlen den Lehrenden jedoch oft Erfahrung und geeignete Schulmaterialien, in denen Themen wie Privatsphäre, Urheberrecht, Internetabzocke, Quellenkritik etc. altersgerecht aufbereitet sind. Das Resultat: Österreichs Volksschulen hinken beim Thema "Safer Internet" der Lebenswelt ihrer Schüler hinterher. Genau hier setzt das bekannte Schulprogramm "erst denken, dann klicken" an und präsentiert erstmals Unterrichtsmaterialien, die für die Volksschule bedarfsgerecht aufbereitet wurden.
Volksschulen erhalten erprobte Übungen und praxisnahe Informationen zum Umgang mit dem Internet
Im Schulpaket "Safer Internet in der Volksschule" erhalten Lehrende einerseits das notwendige "Safer Internet"-Know-how zu Themen wie Informationssuche, Soziale Netzwerke, Urheberrecht, Schutz von Passwörtern, Cyber-Mobbing, Kostenfallen etc.
Andererseits unterstützt das Unterrichtsmaterial Lehrkräfte vor allem mit konkreten Aktivitäten für den Unterricht. Barbara Buchegger von Saferinternet.at: "Die zahlreichen Übungen mit Arbeitsblättern, Plakaten und Bastelvorlagen sind für den unmittelbaren Einsatz im Unterricht aufbereitet. Alle Übungen wurden bereits im Safer Internet-Aktions-Monat, an dem heuer im Februar 220 Schulen teilgenommen haben, erfolgreich erprobt."
Zudem erfahren Lehrende, was sie bei der Verwendung des Internet zur Unterrichtsvorbereitung beachten sollten und wie Computer und Internetzugang im Klassenzimmer sinnvoll eingesetzt und geregelt werden können. Gleichzeitig erhalten sie Tipps, wie sie gezielt die Eltern bei der Förderung der sicheren und verantwortungsvollen Internetnutzung ihrer Kinder einbeziehen können.
Das Schulpaket "Safer Internet in der Volksschule" kann unter www.saferinternet.at/broschuerenservice kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.
Workshops und Info-Videos runden das Angebot von Saferinternet.at für Volksschulen ab
Neben dem Schulpaket "Safer Internet in der Volksschule" bietet Saferinternet.at zahlreiche weitere Services für Österreichs Lehrkräfte, die an Volksschulen unterrichten. Dazu zählen etwa Workshops, die speziell auf die 3. und 4. Schulstufe zugeschnitten sind – unabhängig davon, ob die Schule über eigene Computer verfügt oder nicht. Details dazu finden sich unter www.saferinternet.at/veranstaltungsservice.
Lehrende können außerdem die Saferinternet.at-Videoreihe "Bit & Byte" unterstützend im Unterricht einsetzen. Die unterhaltsame Kinder-Show richtet sich an 9- bis 13-Jährige und informiert zu Themen wie Passwortschutz, Preisgabe von Daten, Internetabzocke und Handykosten. Die Videos sind über den Saferinternet.at-YouTube-Channel verfügbar: www.youtube.com/saferinternetat
Seit Juni 2011 ist zudem die preisgekrönte Video-Serie "Sheeplive" für Österreichs Kindergärten und Schulen verfügbar. Die Schaf-Videos klären Kinder mit spielerischem Zugang über die verantwortungsvolle Nutzung von Internet und Handy auf. Die Videos sowie zahlreiches Bonusmaterial sind kostenlos auf http://at.sheeplive.eu erhältlich.
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Saferinternet.at unterstützt Internetnutzer bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Soziale Netzwerke, Datenschutz, Jugendschutz, Computerspiele, Online-Shopping, Virenschutz, Medienerziehung etc. Die Initiative wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO's und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der Europäischen Union, das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich und A1. Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at. Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an office(at)saferinternet.at wenden.
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220 Schulen nahmen am Safer Internet-Aktions-Monat teil
Das Safer Internet-Aktions-Monat – veranstaltet von der EU-Initiative Saferinternet.at und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur – war ein großer Erfolg: 220 Schulen aus ganz Österreich haben sich mit Projekten am Aktions-Monat im Februar 2011 beteiligt. Die Bandbreite der durchgeführten Projekte, die sich mit den Themen Internetsicherheit und Medienkompetenz beschäftigen, ist groß. Sie reicht von Workshops über Videos und Podcasts bis hin zu Comics und Theaterstücken. Vier herausragende Projekte wurden am 7. April 2011 im Rahmen des internationalen Kongresses "Kinder und digitale Medien" in Wien prämiert. Rund 60 ausgewählte Aktivitäten und Erfahrungsberichte werden anderen Schulen in Form einer Beispiel-Sammlung zur Verfügung gestellt.
Foto: Prämierung der Best Practice-Beispiele des Safer Internet-Aktions-Monats 04.07.2011 (Quelle: Saferinternet.at/Unger, JPG, 1 MB)
Download: Beispiel-Sammlung des Safer Internet-Aktions-Monats (PDF, 7,2 MB)
Wien, 07. April 2011 – 220 Schulen aus ganz Österreich haben im Rahmen des Safer Internet-Aktions-Monats Projekte durchgeführt und sich dabei intensiv mit den Themen Internetsicherheit und Medienkompetenz auseinandergesetzt. Unter den Teilnehmern sind alle Regionen Österreichs, alle Schultypen sowie Altersstufen vertreten. Die Projekte wurden in den unterschiedlichsten Unterrichtsgegenständen umgesetzt oder fanden sogar fächer- bzw. schulübergreifend statt. Tatkräftige Unterstützung erhielten die teilnehmenden Schulen vom Saferinternet.at-Team, das die Schulen z.B. mit einem umfassenden Informationspaket, bestehend aus Aktivitätsvorschlägen, Unterrichtsmaterialien, Präsentationsvorlagen etc., versorgte.
Prämierung herausragender Projekte beim Kongress "Kinder und digitale Medien"
Am 7. April 2011 wurden vier herausragende Projekte im Rahmen des internationalen Kongresses "Kinder und digitale Medien" ausgezeichnet. Diese hat eine Jury, bestehend aus dem Saferinternet.at-Team und Vertreterinnen des BMUKK sowie der Universität Wien, ausgewählt. Die Vielfalt an kreativen Projekten, die von einmaligen Aktionen bis hin zu lange geplanten, großen Events reichte, machte die Jury-Entscheidung nicht einfach. "Die eingereichten Projekte haben alle unsere Erwartungen übertroffen. Wir sind begeistert, mit wie viel Kreativität und Motivation die Schulen Projekte entwickelt und durchgeführt haben", zeigt sich Barbara Amann-Hechenberger, Jurymitglied und Projektkoordinatorin bei Saferinternet.at, begeistert. Sie ergänzt: "Bei der Entscheidung nahmen wir nicht nur die Ergebnisse genau unter die Lupe, sondern legten auch ein besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit der Projekte." Die herausragenden Projekte wurden mit Preisen, die A1 Telekom Austria zur Verfügung stellte, prämiert.
Die 4 ausgezeichneten Projekte: Vom Schulungskonzept bis hin zur Abendveranstaltung
Unter den prämierten Teilnehmern findet sich die Volksschule Dopschstraße, die mit "Impulse.Schule.Internet" ein nachhaltiges, vierstufiges Schulungskonzept entwickelt hat, das sowohl Lehrende als auch Schüler aller Schulstufen intensiv einbindet.
Ausgezeichnet wurde auch das Projekt der Mittelschule Bludenz. Die ganze Schule hat sich im Vorfeld des Aktions-Monats fächerübergreifend intensiv mit "Safer Internet"-Themen auseinandergesetzt. Anschließend wurde mit großem Einsatz der erste "Safer Internet Evening" Vorarlbergs organisiert, an dem die Ergebnisse der Vorbereitungs-Workshops mittels Showeinlagen rund 400 begeisterten Besuchern präsentiert wurden.
Das BG/BRG Perau und das BRG Wr. Neustadt wurden von der Jury gemeinsam ausgewählt. Das BG/BRG Perau erarbeitete Strategien und Materialien, die eine möglichst nachhaltige Verankerung von "Safer Internet"-Themen sicherstellen sollen und verankerte diese sogar als Pflichtmodul im schulautonomen Lehrplan. Basierend auf den Vorlagen des BG/BRG Perau führte das BRG Wr. Neustadt eine fächerübergreifende Lernsequenz im Deutsch- und Englischunterricht durch. Anschließend vermittelten die Schüler des BRG Wr. Neustadt – ganz nach dem Motto "Schüler unterrichten Schüler" – ausgewählte "Safer Internet"-Themen in Form eines lehrreichen Workshops den Schülern der Partner-Volksschule Baumkirchnerring.
Die vier Salzburger Schulen, das Abendgymnasium Salzburg, das BG Seekirchen, das BORG Nonntal und das Christian-Doppler-Gymnasium erhielten einen Anerkennungspreis für ihr Kooperationsprojekt. Sie haben gemeinsam eine öffentliche Online-Umfrage zum Thema "Soziale Netzwerke: Nutzen, Chancen, Risiken" entwickelt, an der sich bereits 2.500 Teilnehmer beteiligt haben. Durch die vorbildliche Kooperation und eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit – wie etwa die Organisation eines informativen Vortrages, der sogar im Internet live übertragen wurde – gelang es, eine hohe Medienpräsenz zu erzielen und dadurch eine breite Öffentlichkeit zu aktivieren.
Beispiel-Sammlung des Safer Internet-Aktions-Monats jetzt erhältlich
Ausgewählte Aktivitäten, die während des Aktions-Monats durchgeführt wurden, sowie Erfahrungsberichte und Tipps der Schulen sind ab sofort als Beispiel-Sammlung verfügbar. Die Beispiel-Sammlung kann von Lehrenden als Anregung und Vorlage für eigene Aktivitäten genutzt werden. Sie steht unter www.saferinternet.at/sid2011 zum Download bereit.
Dazu Amann-Hechenberger: "Unser Dank gilt allen Schulen, die sich so zahlreich am Safer Internet-Aktions-Monat beteiligt haben und ihre Aktivitäten, Erfahrungen und Tipps anderen Schulen zur Verfügung stellen. Sie leisten einen tollen und wichtigen Beitrag, um die Aufklärung zur sicheren Internetnutzung weiter auszubauen."
Workshops, Unterrichtsmaterialien, Info-Videos – Saferinternet.at bringt sichere Internetnutzung an Österreichs Schulen
Nicht nur rund um das Safer Internet-Aktions-Monat wird Internetsicherheit und Medienkompetenz bei Saferinternet.at großgeschrieben. Die Initiative unterstützt Österreichs Lehrende das ganze Jahr über mit umfassenden Informationsangeboten. Dazu zählt etwa das Saferinternet.at- Veranstaltungsservice, das Workshops und Vorträge für Schüler, Lehrende und Eltern anbietet. Kostenlose, didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien, Broschüren und nützliche Tools wie Info-Videos, ein Online-Quiz etc. runden das vielfältige Angebot von Saferinternet.at ab.
Über Saferinternet.at
Saferinternet.at unterstützt Internetnutzer bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Datenschutz, Online-Shopping, Virenschutz, Phishing, Chats und Medienerziehung. Die Initiative wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO´s und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der Europäischen Union, das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich und A1 Telekom Austria. Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at. Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an office(at)saferinternet.at wenden.
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Mag. Bernhard Jungwirth, M. Ed.
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Facebook & Co erfordern Umdenken an Österreichs Schulen
In der Freizeit ist die Nutzung von Facebook & Co für Jugendliche bereits selbstverständlich. Aber auch an Österreichs Schulen spielen soziale Netzwerke zunehmend eine größere Rolle. Lehrende setzen digitale Medien immer häufiger als modernes Unterrichtsmittel ein und diskutieren vermehrt die sichere Nutzung des Internet in Österreichs Klassenzimmern. Trotzdem herrscht nach wie vor großer Informationsbedarf. Saferinternet.at hat daher gemeinsam mit dem Unterrichtsministerium das Safer Internet-Aktions-Monat ausgerufen. Die österreichische Initiative bietet Workshops, nützliche Tools wie ein Online-Quiz, einen Facebook-Check sowie Unterrichtsmaterialien an.
Präsentation: Pressegespräch vom 04.02.2011 (PDF, 1 MB)
Logo: Safer Internet Day 2011 (JPG, 2,2 MB)
Wien, 04. Februar 2011 – Der kompetente Umgang mit dem Internet ist zur Voraussetzung für Erfolg am Arbeitsmarkt sowie für die Teilnahme an der Wissensgesellschaft geworden. Immer mehr Schulen stellen sich dieser Herausforderung und fördern gezielt den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Soziale Netzwerke unterstützen neue Formen des Lernens in der Gruppe und fördern die Motivation der Schüler. Deren Einsatz verlangt aber auch die Vereinbarung klarer Spielregeln und gezielte Maßnahmen zur Förderung von Medienkompetenz. Nur so können die Chancen des Internet optimal genutzt und gleichzeitig Online-Risiken wie Datenmissbrauch, Cyber-Mobbing, Urheberrechtsverletzungen etc. minimiert werden.
Jugendliche gehen zu leichtsinnig mit persönlichen Informationen um
Saferinternet.at hat im Vorfeld des Safer Internet Day 675 Lehrende zu ihren Erfahrungen mit Internetsicherheit und Medienkompetenz in der Schule befragt. Beim Schutz der Privatsphäre besteht laut 91 Prozent der befragten Pädagogen der größte Aufklärungsbedarf unter Österreichs Schülern. Bernhard Jungwirth, Projektleiter Saferinternet.at: „Jugendliche können die Folgen einer allzu freizügigen Preisgabe privater Daten oft nur schwer einschätzen. In den Schulworkshops von Saferinternet.at stellen wir regelmäßig mangelndes Bewusstsein dafür fest, dass unüberlegte Veröffentlichungen auf Facebook & Co ein viel größeres Publikum haben als am Schulhof.“
Belästigungen im Internet (75%) sowie Urheberrechte und Plagiate (74%) liegen laut den befragten Lehrenden an zweiter und dritter Stelle der häufigsten Informationsdefizite bei den Jugendlichen. Das Internet ist zur beliebtesten Recherche-Quelle für Hausaufgaben und Referate geworden. Sechs von zehn Lehrenden (62%) geben jedoch an, dass die Schüler Lernbedarf bei der kritischen Beurteilung der Glaubwürdigkeit von Online-Inhalten haben. Das Spektrum reicht von der Frage „wahr oder falsch?“ über das richtige Einschätzen von Online-Bekanntschaften bis hin zum Erkennen versteckter Online-Werbung.
Lehrende fordern mehr Unterstützung für Informationsmaßnahmen
Laut der Studie „EU Kids Online“ berichten 78 Prozent der österreichischen Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 9 und 16 Jahren, dass das richtige Verhalten im Internet schon einmal in der Schule besprochen wurde (EU-Schnitt: 73%). Damit leisten die Schulen – ergänzend zum Elternhaus – bereits jetzt einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen.
Trotzdem wünschen sich viele Lehrende mehr Unterstützung rund um das Thema „Safer Internet“. 79 Prozent orten bei der Saferinternet.at-Lehrenden-Befragung einen persönlichen Informationsbedarf und möchten mehr über die sichere und verantwortungsvolle Nutzung des Internet wissen. Sie erhoffen sich vor allem didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien (77%), rechtliche Informationen (66%) sowie konkrete Vorschläge für Aktivitäten im Unterricht (68%). „Viele Erwachsene haben Bedenken, dass Jugendliche sich mit Facebook & Co besser auskennen als sie selbst. Dabei übersehen sie, dass dies oft nur die technische Nutzungskompetenz betrifft. Im Gegensatz dazu herrschen große Defizite bei der kritischen Reflexion und Beurteilung von Risiken. Daraus ergeben sich hervorragende Möglichkeiten für das generationenübergreifende Lernen – sowohl in der Schule als auch im Elternhaus“, erläutert Jungwirth.
Großes Interesse am Safer Internet-Aktions-Monat: Schon über 200 Schulen angemeldet
Um die Aufklärung zur sicheren Internetnutzung weiter auszubauen, haben Saferinternet.at und das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur anlässlich des Safer Internet Day 2011 das Safer Internet-Aktions-Monat ausgerufen. Dieses erstreckt sich über den gesamten Februar. Mehr als 200 Schulen haben sich bereits jetzt mit eigenen Projekten rund um die Themen „Internetsicherheit“ und „Medienkompetenz“ angemeldet. Die besten Ideen werden am 7. April 2011 beim Kongress „Kinder und digitale Medien“ prämiert und in Form einer Sammlung von Best Practice-Beispielen anderen Schulen als Anregung zur Verfügung gestellt. Im Vorfeld des Safer Internet-Aktions-Monats wurden im Rahmen der Initiative des Unterrichtsministeriums „Web 2.0 – soziale IT-Netze sinnvoll nutzen“ alle interessierten Lehrkräfte und Schulleiter in zahlreichen Workshops für die Begleitung und Betreuung dieser Schulprojekte vorbereitet. Diese fanden österreichweit an den Pädagogischen Hochschulen statt.
Workshops, Unterrichtsmaterialien, Info-Videos – Saferinternet.at bringt sichere Internetnutzung an Österreichs Schulen
Nicht nur rund um den Safer Internet Day wird Internetsicherheit und Medienkompetenz bei Saferinternet.at großgeschrieben. Die Initiative unterstützt Österreichs Lehrende das ganze Jahr über mit umfassenden Informationsangeboten. Alleine im Jahr 2010 wurden 700 Workshops und Vorträge für Schüler, Lehrende und Eltern mit Unterstützung von A1 Telekom Austria abgehalten. Österreichs Schulen können kostenlose, didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien zu Themen wie „Schutz der Privatsphäre im Internet“, „Aktiv gegen Cyber-Mobbing“, „Web 2.0 – Das Mitmach-Internet sicher und verantwortungsvoll nutzen“ etc. anfordern, die 2011 um das Thema „Gewalt in den Medien“ und speziell aufbereitete Unterlagen für Volksschulen ergänzt werden. Ein neues Online-Quiz, ein Facebook-Check, zahlreiche Info-Videos, Broschüren sowie Tipps und Infos auf www.saferinternet.at runden das vielfältige Beratungsangebot von Saferinternet.at ab.
Bei der Medienerziehung sind Eltern genauso gefordert wie Schulen
Aber nicht nur die Schule, auch Eltern spielen bei der verantwortungsbewussten Nutzung des Internet eine entscheidende Rolle. Jungwirth: „Eltern sind aufgefordert, sich aktiv mit dem Surfverhalten ihrer Kinder auseinander zu setzen und gerade die Jüngsten beim Einstieg in die Online-Welt zu unterstützen. Aus diesem Grund bietet Saferinternet.at Elternabende und zahlreiche kostenlose Informationsmaterialien an. Noch im Februar wird der neue Elternratgeber 'Sexualität und Internet' vorgestellt."
Über Saferinternet.at
Saferinternet.at unterstützt Internetnutzer bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Datenschutz, Online-Shopping, Virenschutz, Phishing, Chats und Medienerziehung. Die Initiative wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO´s und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der Europäischen Union, das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich und A1 Telekom Austria. Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at. Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an office(at)saferinternet.at wenden.
Pressefotos:
Entgeltfreie Fotos vom Pressegespräch finden Sie direkt nach der Veranstaltung unter www.pressefotos.at zum Download.
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Tel: +43-1-595 2112
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Neues Schulpaket „Das Handy in der Schule“ von Handywissen.at ab sofort erhältlich
Die Initiative Handywissen.at präsentiert ein neues Schulpaket zum Thema „Das Handy in der Schule – Mit Chancen und Risiken kompetent umgehen“. Die praxisnahen Materialien bieten Schulleitern und Lehrkräften Tipps und Informationen zum Umgang mit dem Handy in der Schule. Übungen zum Erlernen eines verantwortungsvollen Einsatzes des Handys runden das Paket ab. Das Schulpaket wurde von Handywissen.at gemeinsam mit erfahrenen Pädagogen und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur sowie A1 Telekom Austria erstellt. Es ist ab sofort kostenlos erhältlich.
(Wien, 29. September 2010) – Das Handy ist aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken und zu einem ständigen Begleiter für viele Schülerinnen und Schüler geworden. Die Vorteile sprechen für sich: Mobiltelefone erleichtern die Kommunikation, geben Sicherheit in Notfällen und bieten viele nützliche Funktionen – vom Internetzugang bis zur Digitalkamera. In den Schulen kann die Handynutzung jedoch auch zu Konflikten und Diskussionen führen. Eingeschaltete Handys, die den Unterricht stören, Schummeln per Handy oder das Erstellen bzw. Austauschen problematischer Fotos und Videos sind nur einige Beispiele dafür. Bei diesen und ähnlichen Themen stehen den Schulleitern und Lehrkräften häufig keine oder nur wenige Informationen über organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen zur Verfügung. Hier soll das Schulpaket „Das Handy in der Schule“ Abhilfe schaffen.
Schulpaket bietet praxisnahe Informationen zum Umgang mit dem Handy in der Schule
Schulleiter und Lehrkräfte finden im Schulpaket „Das Handy in der Schule“ Antworten auf praxisrelevante Fragen und erhalten einen kompakten Überblick, wie die Handynutzung in der Schule erfolgreich und im Interesse aller geregelt werden kann. Darüber hinaus erfahren sie, wie man problematische Themen wie „Gewalt und Pornografie am Handy“ im Unterricht kompetent behandelt.
„Mit dem Schulpaket 'Das Handy in der Schule' wollen wir den Lehrkräften erstmals ein Nachschlagewerk bieten, das sie mit praxisrelevanten Informationen zum Thema 'Das Handy in der Schule' versorgt. Darin werden Fragen wie 'Wer haftet, wenn ein Handy aus dem Spind der Schule gestohlen wird?', 'Wie soll die Handynutzung auf Schulveranstaltungen geregelt werden?' etc. beantwortet“, erklärt Bernhard Jungwirth, Projektkoordinator von Handywissen.at.
Unter dem Motto „Vereinbaren schafft Verantwortung“ veranschaulichen die Materialien zudem, wie wichtig Verhaltensvereinbarungen für den Umgang mit dem Handy in der Schule sind. Dr. Wolfgang Fingernagel von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit-Bildungsmedien im BMUKK dazu: „Eltern, Schüler und Lehrende haben unterschiedliche Interessen, wenn es um das Thema Handynutzung in der Schule geht. Daher empfehlen wir, gemeinsam eine Verhaltensvereinbarung zu erarbeiten. Das Schulpaket leistet dabei eine wichtige Hilfestellung. Es gibt wertvolle Anregungen und bietet einen Überblick über die wichtigsten Fragen, die beim Aushandeln einer gemeinsamen Verhaltensvereinbarung geklärt werden müssen.“
Mit dem Handy lernen und lehren
Auch das Erlernen eines verantwortungsvollen Umganges mit Handys bildet einen Schwerpunkt des Schulpakets. Martin Bredl, Leiter der Unternehmenskommunikation von A1 Telekom Austria erläutert: „Was die Kenntnis der technischen Möglichkeiten des Handys betrifft, sind Schüler ihren Eltern und Lehrern in der Regel weit voraus. Im Gegensatz dazu ist ein Risikobewusstsein oft wenig verbreitet. Als Unternehmen mit 5 Millionen Mobilfunkkunden ist es uns daher wichtig, die Medienkompetenz der Schüler zu fördern. Im Schulpaket finden sich dazu viele Ratschläge und Tipps, die die Lehrkräfte sofort im Schulalltag umsetzen können.“
Auch jene Lehrkräfte, die einmal etwas Neues ausprobieren und das Handy konstruktiv in ihren Unterricht integrieren wollen, werden im Schulpaket fündig. Bernhard Jungwirth dazu: „Die Lehrkräfte erfahren, wie sie das Potenzial des Handys auf pädagogisch wertvolle Weise im Unterricht nutzen können. Dazu erhalten sie zahlreiche in der Praxis erfolgreich erprobte Beispiele und Übungen, die für den Einsatz im Unterricht geeignet sind. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Möglichkeiten reichen von Handy-Fotostorys über SMS-Poesie bis zu Schnitzeljagden mit dem Mobiltelefon.“
Schulpaket: Jetzt kostenlos bestellen oder downloaden
Das Schulpaket „Das Handy in der Schule“ ergänzt das bestehende Unterrichtspaket „Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen“ und richtet sich vor allem an Lehrende der Sekundarstufe 1. Es bietet aber auch Unterstützung für alle anderen Schulstufen und kann unter www.handywissen.at/downloads/ kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.
Weitere Unterrichtsmaterialien zur sicheren Handynutzung finden sich ebenfalls auf www.handywissen.at.
Über Handywissen.at
Handywissen.at informiert Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende über die sichere und verantwortungsvolle Handynutzung im Auftrag von EU-Kommission und öffentlicher Hand. Handywissen.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, Ministerien, der EU Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), A1 Telekom Austria und NGOs umgesetzt.
Aktuelle Studie: Jugendliche gehen im Web zu freizügig mit Daten um
Österreichs Jugendliche sind im Internet immer wieder mit Beschimpfungen, unangenehmen Fotoveröffentlichungen und Identitätsdiebstahl konfrontiert, von den Sicherheitseinstellungen der Internet-Plattformen haben aber die wenigsten Jugendlichen Ahnung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die Saferinternet.at und das Institut für Jugendkulturforschung zum Thema "Online-Communities" durchgeführt haben. Anlässlich des Safer Internet Day 2010 wurde das gemeinsam mit Microsoft Österreich entwickelte Lehrmaterial rund um das Thema "Schutz der Privatsphäre" präsentiert.
Präsentation: Pressegespräch vom 08.02.2010 (PDF, 882 KB)
Fotos: Pressegespräch vom 08.02.2010, pressefotos.at
Grafik: Cover Unterrichtsmaterial "Schutz der Privatsphäre im Internet" (JPG, 164 KB)
Logo: Saferinternet.at (JPG, 72 dpi)
(Wien, 08. Februar 2010) – Online-Communities und Soziale Netzwerke wie Facebook und Co. sind in den letzten Jahren fixer Bestandteil des Alltags geworden. Vor allem Jugendliche nutzen diese Plattformen, um mit Freunden praktisch rund um die Uhr in Kontakt zu sein. Dabei machen sie allzu oft vertrauliche Informationen und Privates einem großen Personenkreis zugänglich. Das führt immer öfter zu ernsthaften Problemen, derer sich auch der Safer Internet Day 2010 besonders annimmt.
Die Initiative Saferinternet.at beauftragte das Institut für Jugendkulturforschung mit einer großen Studie zum Thema "Online-Communities" und wie diese von Österreichs Jugendlichen genutzt werden. In persönlichen Interviews wurden 402 Jugendliche zwischen 11 und 19 Jahren, die in Online-Communities aktiv sind, zu ihrem Nutzungsverhalten, zu Problemen und zu den von ihnen veröffentlichten Inhalten befragt.
68 Prozent der Befragten nutzen Online-Communities zumindest einmal täglich
Die beliebtesten Internet-Communities der österreichischen Jugendlichen sind Facebook, Netlog und MySpace. 68 Prozent nutzen sie sogar mindestens einmal täglich. Zugegriffen wird hauptsächlich über den Computer, bereits 25 Prozent greifen übers Handy zu.
Wie die Studie zeigt, sind die beliebtesten Online-Aktivitäten das Verfolgen von Nutzer-Profilen und Fotoalben von Freunden und Bekannten, Chatten, das Kommentieren von Beiträgen Dritter und die Suche nach Musik.
Auch die Selbstdarstellung ist ein wichtiges Motiv von Jugendlichen für die Nutzung von Communities: Gleich 86 Prozent updaten ihr Online-Profil regelmäßig, 80 Prozent stellen auch Fotos von sich und anderen online. Dabei neigt ein Viertel der Jugendlichen laut Eigenangabe dazu, sich im Netz "besser" darzustellen, als es der Realität entspricht.
Privatsphäre: Nur 14 Prozent wissen über Sicherheitseinstellungen sehr gut Bescheid
Wie die Studie zeigt, ist den Jugendlichen der Schutz der Privatsphäre zwar wichtig, allerdings gibt es durchaus Aufholbedarf das Wissen über Sicherheitseinstellungen betreffend: Nur 14 Prozent der Befragten geben an, sich damit sehr gut auszukennen. Ein für alle Community-Mitglieder sichtbares Profil haben übrigens 35 Prozent der Befragten.
Dazu Bernhard Jungwirth, Saferinternet.at Koordinator: "Diese Werte haben uns sehr nachdenklich gemacht, da Jugendliche sich oft nicht bewusst sind, wie offen all ihre Einträge oder Fotos bei Facebook & Co. zugänglich sind. Hier ist definitiv bessere Aufklärung notwendig, damit die Nutzer in der Lage sind, ihre Privatsphäre wirksam zu schützen."
Beschimpfungen, unangenehme Fotos und Identitätsdiebstahl häufige Probleme in Internet-Communities
Viele Jugendliche haben in Sozialen Netzwerken bereits unangenehme Erfahrungen gemacht: 34 Prozent der Befragten geben an, dass Freunde in Communities schon einmal beschimpft wurden, je 23 Prozent wurden "blöd angemacht" oder haben erlebt, dass Unwahrheiten über sie verbreitet wurden.
Immerhin jeder fünfte Jugendliche (20 Prozent) hat zumindest einmal Fotos von sich im Internet entdeckt, deren Veröffentlichung ihm unangenehm war. 18 Prozent geben an, dass ihre Nutzerprofile gehackt und von anderen mutwillig verändert wurden, 15 Prozent berichten, dass jemand anderer ihre Online-Identität angenommen hat und 12 Prozent haben Nacktfotos geschickt bekommen.
Mehr als ein Drittel weiß, dass Einträge in Communities einmal Probleme bereiten könnten
Bereits mehr als einem Drittel (36 Prozent) der Befragten ist bewusst, dass in den Communities veröffentlichte Inhalte in Zukunft Probleme bereiten könnten. Als Beispiele für potenziell problematische Inhalte werden vor allem Fotos genannt (Partyfotos, Fotos von politischen Aktivitäten, freizügige Fotos, etc.).
Dazu Jungwirth: "Jugendliche können oft schwer einschätzen, welche Inhalte ihnen später einmal zum Verhängnis werden können. Genau hier setzt Saferinternet.at an, indem wir sehr gezielt daran arbeiten, das Bewusstsein zu schärfen, welche Informationen im Netz nichts verloren haben – denn das Internet vergisst nicht. Wir fordern auch, dass diese Thematik endlich in den Lehrplänen Einzug hält."
Aktuelles Unterrichtsmaterial: "Schutz der Privatsphäre" und Video-Reihe
Um Lehrende bei der Vermittlung des komplexen Themas zu unterstützen, wurde ein neues Saferinternet.at-Schulpaket mit dem Titel "Schutz der Privatsphäre" herausgegeben. Entwickelt wurde das Unterrichtspaket auf Initiative von Saferinternet.at, Microsoft Österreich und erfahrenen Lehrenden in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt und der Datenschutzkommission. Es steht ab sofort kostenlos zur Verfügung. Für den Einsatz im Unterricht werden Kopiervorlagen, Arbeitsblätter, Übungen, Reflexionsfragen und weiterführende Links angeboten. Die Unterlagen richten sich vor allem an Lehrende der Sekundarstufe 1, bieten aber Unterstützung für alle Altersgruppen.
Bestellen oder downloaden kann man das neue Schulpaket entweder unter www.saferinternet.at/broschuerenservice oder per E-Mail (office(at)saferinternet.at).
Für die Zielgruppe der 9- bis 13-Jährigen hat Saferinternet.at auch fünf Videos mit dem Titel "Die Bit & Byte Show" produziert. Zu finden sind die Videos ab sofort unter www.saferinternet.at/videos.
Safer Internet Day 2010: Jugendforum "Think before you post"
Anlässlich des Safer Internet Day 2010 findet am 9. Februar 2010 unter dem Motto "Think before you post" eine Kick-off-Veranstaltung statt. Rund 100 Schüler und Lehrende werden in einem von Saferinternet.at und Telekom Austria veranstalteten Jugendforum über die Privatsphäre im Internet, die Nutzung von Online-Communities und Selbstdarstellung im Internet diskutieren. Weitere Termine des Jugendforums sind bereits in Planung.
Zudem startet am 9. Februar ein europaweites Online-Quiz. Unter www.sid2010quiz.org können 9- bis 15-Jährige ihr Wissen zur sicheren Internetnutzung testen.
Jahresschwerpunkte Saferinternet.at 2010
Im Jahr 2009 wurden mehr als 200 Workshops und Vorträge in ganz Österreich abgehalten. Für das Jahr 2010 hat sich die Initiative Saferinternet.at wieder viel vorgenommen: Neben den laufenden Aktivitäten, die von Weiterbildungsangeboten für Lehrende bis hin zur Erstellung von Informationsmaterialien und Beratungstätigkeit reichen, ist ein neues Schulpaket zum Thema "Handy in der Schule" geplant. Um auch Kinder unter 10 Jahre mit dem Medium Internet vertraut zu machen, wird es vermehrt Aktionen für Volksschulen geben. Zudem wird die Veranstaltungsoffensive mit Workshops an Schulen weiter ausgebaut.
Über Saferinternet.at
Saferinternet.at unterstützt Internetnutzer bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Jugendschutz, Computerspiele, Schutz der Privatsphäre, Cyber-Mobbing, Online-Shopping, Virenschutz, Phishing, Chats und Medienerziehung. Die Initiative wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO´s und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der EU-Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), das Bundeskanzleramt, Ministerien und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich, Telekom Austria TA AG und eBay.
Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at. Zudem ist Saferinternet.at auf Facebook (www.facebook.com/saferinternetat), Twitter (http://twitter.com/saferinternetat) und auf YouTube (http://www.youtube.com/saferinternetat) zu finden.
Fotomaterial zum Presse-Round-Table auf Pressefotos.at
Aktuelle Studie zeigt auf: Handy ist Sicherheitsfaktor und gleichzeitig Konfliktpotenzial in der Familie
Kinder in Österreich bekommen ihr erstes Handy im Durchschnitt mit 10 Jahren. Hauptanschaffungsgrund ist, dass Eltern aus Sicherheitsgründen großen Wert auf die Erreichbarkeit ihrer Kinder legen. Handys können gleichzeitig aber auch für Konfliktpotenzial sorgen. Das zeigt die heute – im Rahmen eines Presse-Round-Tables gemeinsam mit "147 Rat auf Draht", der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft und mobilkom austria – präsentierte aktuelle Studie der Initiative Handywissen.at.
(Wien, 9. September 2009) – Beinahe jeder Österreicher hat ein Handy – manche sogar zwei (Quelle: RTR Kommunikationsbericht 2008; Durchdringungsrate 129 Prozent). Zudem werden immer mehr Kinder von ihren Eltern mit einem Handy ausgestattet. Mobiltelefone erleichtern die Kommunikation in der Familie und mit Freunden, geben Sicherheit in Notfällen und bieten viele nützliche Funktionen, vom Internetzugang bis zur Digitalkamera. Gleichzeitig birgt das Handy auch Konfliktpotenzial im Alltag, wie die aktuelle Studie "Eltern, Kinder und das Handy im familiären Spannungsfeld" zeigt. Beauftragt wurde sie von der Initiative Handywissen.at, durchgeführt von meinungsraum.at. Im Juli 2009 wurden 500 Elternteile in ganz Österreich befragt.
Dazu Bernhard Jungwirth, Koordinator Handywissen.at: "Als Informationsstelle zur Förderung der sicheren und verantwortungsvollen Handynutzung wollten wir untersuchen, welche Themen rund um das Handy österreichische Eltern aktuell beschäftigen. Wir haben viele interessante Ergebnisse erhalten, die uns konkrete Ansatzpunkte für unsere weitere Arbeit geben."
Hauptgründe für Handy-Anschaffung: "Erreichbarkeit" und "Hilfe holen im Notfall"
Österreichs Kinder bekommen ihr Handy durchschnittlich mit 10 Jahren. Hauptgründe für die Anschaffung sind einerseits die ständige Erreichbarkeit des Kindes, andererseits "Hilfe holen im Notfall" (jeweils 78 Prozent). Auf Platz Drei findet sich mit 24 Prozent der Wunsch des Kindes nach der Anschaffung eines Handys.
Zwiespältige Nutzung: Handy im Spannungsfeld zwischen Erreichbarkeit und Rechnungshöhe
Das Handy vereinfacht die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern. So ist zum Beispiel der Tagesablauf viel leichter zu organisieren und die ständige Erreichbarkeit gibt Sicherheit. Es kann jedoch auch Probleme verursachen: Wie die Studie aufzeigt, war das Handy für 45 Prozent der Eltern bereits einmal Anlass für Unstimmigkeiten zwischen ihnen und den Kindern.
Streitgründe sind vor allem eine zu hohe Handyrechnung, das Telefonieren zu unerwünschten Zeiten und das ständige Herumspielen des Kindes mit dem Handy. Doch auch, wenn das Kind beim Anruf der Eltern nicht abhebt und der Wunsch nach einem neuen Handy können den Haussegen schief hängen lassen.
Vertrauensvolle Eltern: Mehr als ein Viertel der Kinder telefoniert ohne Kostenlimit
Obwohl eine zu hohe Handyrechnung zu den häufigsten Streitgründen im Zusammenhang mit dem Handy zählt, hat mehr als ein Viertel der Eltern (28,2 Prozent) keinen Höchstbetrag mit dem Kind vereinbart. Gibt es aber ein Kostenlimit, sind Eltern strikt: 65 Prozent lassen ihre Kinder den Restbetrag vom Taschengeld bezahlen, 44 Prozent setzen auf ein klärendes Gespräch und 15 Prozent verhängen Handyverbot.
Hauptrisiken aus Sicht der Eltern: Diebstahl und hohe Kosten
Aus Sicht der Eltern sind Diebstahl (55 Prozent) und hohe Kosten (48 Prozent) die größten Risikofaktoren. Auf dem dritten Platz findet sich der unkontrollierte Tausch von Gewalt- und Pornovideos mit dem Handy (46 Prozent), gefolgt von der Gefahr von Belästigung übers Handy (43 Prozent). Den schwer kontrollierbaren Internetzugang sehen 41 Prozent als Risiko.
"Die meisten Eltern verbinden materielle Risiken mit dem Handy – wie Diebstahl oder eine hohe Rechnung. In der Praxis sind Kinder aber mit dem Tausch von Gewalt- und Pornovideos und Belästigung über das Handy überfordert. Mit diesen Themen sollten sich Eltern auseinandersetzen und aktiv auf ihre Kinder zugehen“, so Anton Schmid, Wiener Kinder- und Jugendanwalt.
Die Rolle der Eltern unterstreicht auch Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin mobilkom austria: "Als Marktführer legen wir großen Wert darauf, die Eltern bei ihrer Aufgabe zu unterstützen. Auch deshalb sind wir seit dem Start der Initiative Handywissen.at als Partner aktiv. Auch mit eigenen Projekten leisten wir Aufklärungsarbeit: Aktuell haben wir unseren Handy-Guide erweitert und neu aufgelegt, der Kinder und auch Eltern beim bewussten Umgang mit neuen Medien und Kommunikationstechnologien unterstützt.“ Die Gratis-Broschüre ist in allen A1 SHOPS erhältlich und beinhaltet neben den wichtigsten Notrufnummern und Informationen zum Verhalten in Notfällen, praktische Tipps rund um Kosten, Technologien und Handy-Etikette.
Umgang mit dem Handy: Zu wenig Aufklärung in der Familie
98 Prozent der Eltern sehen es als ihre Aufgabe, ihre Kinder über den verantwortungsvollen Umgang mit Mobiltelefonen aufzuklären. Umso überraschender ist es, dass in Österreichs Familien offenbar zu wenig über den Umgang mit dem Handy geredet wird: Frei nach dem Motto "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" findet es mehr als ein Drittel der befragten Eltern (35 Prozent) absolut in Ordnung, ohne das Wissen des Kindes die Inhalte des Handys – wie Fotos, SMS oder Videos – zu kontrollieren. Ohne zu fragen zur Tat geschritten, ist bereits ein Viertel der Befragten.
Dazu Jungwirth: "Wir empfehlen den Eltern klare Regeln mit ihren Kindern zu vereinbaren und offen über mögliche Probleme zu sprechen. Geheime Kontrollen können zu einem Vertrauensbruch führen, außerdem haben auch die Kinder ein Recht auf Privatsphäre – wie ein Brief sollte auch ein SMS als privat betrachtet werden."
Tipps für Eltern und Lehrende – Beratung für Kinder
Eltern und Lehrende finden unter www.handywissen.at Tipps, Broschüren und Unterrichtsmaterialien über den verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy. Zudem bietet die Initiative Workshops für Schulen an, die online buchbar sind.
Kindern steht bei Problemen mit dem Handy das Team von "147 Rat auf Draht" rund um die Uhr und kostenlos unter der Notrufnummer 147 zur Verfügung. Dazu Michaela Cirka, Leiterin von "147 Rat auf Draht": "Mit 147 haben die Kinder in Österreich seit zehn Jahren ihren eigenen Notruf. Seit dem ‘Handyboom’ ist die Frequenz der Anrufe bei ’147 Rat auf Draht’ um ein Vielfaches gestiegen, da wir jederzeit als Ansprechpartner erreichbar sind. Das Handy ist für Kinder und Jugendliche ein ideales Medium, um über Sorgen sprechen zu können, ohne negative Konsequenzen fürchten zu müssen."
Handywissen.at fordert: Medienkompetenz-Erziehung in Österreichs Schulen
Für die Zukunft wünscht sich die Initiative Handywissen.at mehr Medienkompetenz-Erziehung in Österreichs Schulen. Dazu Jungwirth: "Wir setzen uns sehr stark für eine Verankerung der Medienkompetenz-Vermittlung im Lehrplan ein, die unserer Meinung nach in Österreichs Schulen zu kurz kommt. Wir bieten zwar zahlreiche Angebote an – von Informationsmaterial bis hin zu Workshops, können aber nicht den Unterricht in den Schulen ersetzen."
Über Handywissen.at:
Handywissen.at informiert Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende über die sichere und verantwortungsvolle Handynutzung im Auftrag von EU-Kommission und öffentlicher Hand. Handywissen.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, Ministerien, der EU Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), mobilkom austria und NGO's umgesetzt. Umfassende Informationen rund um die sichere Handynutzung finden Sie unter www.handywissen.at.
Beim Presse-Round-Table am 9. September 2009 stellte Handywissen.at die Ergebnisse der Studie „Eltern, Kinder und das Handy im familiären Spannungsfeld“ vor. Bernhard Jungwirth (Koordinator Handywissen.at), Michaela Cirka (Leiterin "147 Rat auf Draht“), Elisabeth Mattes (Unternehmenssprecherin mobilkom austria) und Anton Schmid (Wiener Kinder- und Jugendanwalt) informierten über die Bedeutung des Handys für die Kommunikation in der Familie, Konfliktpotenziale und aktuelle Herausforderungen für Eltern.
Im Rahmen des Europäischen Safer Internet Tages wurde gestern in Wien der 1. Österreichische Handyfilmpreis vergeben. Kinder und Jugendliche waren dazu aufgerufen, die technischen Möglichkeiten des Handys kreativ zu nutzen. Die hochkarätig besetzte Jury war von den Einreichungen begeistert. Nachzusehen sind alle eingereichten Handyfilme auf www.handyfilmpreis.at.
(Wien, 13. Februar 2008) - Ein Handy, mit dem man nur telefonieren kann, gibt es heute schon fast nicht mehr. Ob MP3-Player, E-Mail-Funktion oder Kamera – Handys bieten immer mehr. Vor allem Kinder und Jugendliche kommen sehr früh mit dem Handy und all den Möglichkeiten, die es bietet, in Berührung. Der sinnvolle Umgang will aber gelernt sein.
Handywissen.at initiierte 1. Österreichischen Handyfilmpreis
Einen entscheidenden Schritt zur sinnvollen Handynutzung setzte die österreichische Initiative Handywissen.at. Sie rief den 1. Österreichischen Handyfilmpreis ins Leben. Unter dem Motto „move it“ waren Kinder und Jugendliche aufgerufen, ihrer Kreativität mithilfe des Handys freien Lauf zu lassen. Im Rahmen des Europäischen Safer Internet Tages wurden die Sieger prämiert.
Organisiert wurde der 1. Österreichische Handyfilmpreis von Handywissen.at. Unterstützt wurde er von Jugendministerium, Europäischer Kommission, Saferinternet.at, mobilkom austria, Cube Hotels und Szene1.at. Die hochkarätige Jury bestand aus Herbert Rosenstingl vom Jugendministeriums, der ORF-Kinderprogrammchefin Helga Janisch-Pryce, der Regisseurin Maria Arlamovsky, Astrid Wagenhofer von mobilkom austria und Ronald Hechenberger von Handywissen.at
Zahlreiche Einreichungen potenzieller Nachwuchs-Filmemacher
Von den zahlreichen kreativen Einreichungen waren die Organisatoren und die Jury begeistert. Einreichen konnte man alle Filme, die mit einer Handykamera gedreht worden waren. Eine Nachbearbeitung am Computer war erlaubt.
„Beim Handyfilmpreis ging es nicht um das technisch perfekte Video, sondern um kreative Ideen zu einem Thema, das Jugendliche bewegt“, erklärt Jurymitglied Herbert Rosenstingl vom Jugendministerium. Und die Themen, mit denen sich die Jugendlichen befasst haben, sind durchaus vielfältig und kreativ. Die Bandbreite reicht von der tanzenden Katze, über perfekt gedrehte Comedyfilme bis hin zu Liebes- und Medienthemen.
Die große Auswahl machte die Arbeit der hochkarätig besetzten Jury nicht einfach. „Alle Filme zeigen, wie man mit einem Handy und guten Ideen tolle Filme fürs Taschenformat machen kann“, zeigt sich auch Astrid Wagenhofer von mobilkom austria begeistert.
And the winner is....
So schwer es der Jury auch fiel, fällte sie schlussendlich doch eine Entscheidung. Diese wurde bei der offiziellen Präsentation im Rahmen des Europäischen Safer Internet Tages verkündet.
Auf dem dritten Platz landete der Film „Wireless“. Der Stummfilm zeigt mit einfachen aber eindrucksvollen Bildern das Risiko des Treffens von Online-Bekanntschaften. „Pimp my Kugelschreiber“ gewann den zweiten Platz. Dieser Film karikiert auf unverkrampfte und originelle Weise die Pimp-up Produktionen der Jugendsender. Den ersten Platz belegte der Film „Requiem Remade“, der die Jury durch den beeindruckenden Umgang mit dem Thema Drogenmissbrauch überzeugen konnte.
„Der Film – Romeo und Julia in der Neuzeit“ konnte bei den auf www.handyfilmpreis.at registrierten Mitgliedern punkten und erntete dafür den Publikumspreis. Damit wurde die sehr originelle Idee belohnt, sich an der Produktion eines Animationsfilms zu versuchen. Der Sonderpreis „Kinder“ für eine gute Idee und deren lustige Umsetzung ging an den Film „Gutes Ende“.
DI Ronald Hechenberger, Koordinator von Handywissen.at und Geschäfstführer des ÖIAT: „Die Einreichungen des 1. Österreichische Handyfilmpreises haben alle unsere Erwartungen übertroffen. Bei diesem kreativen Potenzial würde ich mich nicht wundern, wenn wir in ein paar Jahren einige erfolgreiche österreichische Filmemacher mehr hätten.“
Handyfilme auf www.handyfilmpreis.at nachsehen
Alle die Lust haben können sich selbst von der Kreativität der Jugendlichen überzeugen und sich die eingereichten und prämierten Filme auf www.handyfilmpreis.at ansehen.
Über Saferinternet.at und Handywissen.at
Saferinternet.at unterstützt Internetnutzer bei der sicheren Nutzung des Internet. Saferinternet.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Provider Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO´s und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet plus Programm" der EU-Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), das Bundeskanzleramt, Ministerien und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich, Telekom Austria und eBay.
Handywissen.at ist ein Partnerprojekt von Saferinternet.at, der Informations- und Koordinierungsstelle für sichere Internetnutzung im Auftrag von EU-Kommission und öffentlicher Hand. Handywissen.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, Ministerien, der EU Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), mobilkom austria und NGO's umgesetzt.
Umfassende Informationen rund um die sichere Internetnutzung finden Sie unter www.saferinternet.at, zur sicheren Handynutzung unter www.handywissen.at. Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an office(at)saferinternet.at wenden.
Fotos für eine redaktionelle Verwendung von der Verleihung des 1. Österreichischen Handyfilmpreises am 12.02.2008 finden Sie auf pressefotos.at.
Handywissen.at startet heute den Wettbewerb "move it!". Junge Menschen bis 25 Jahre können ab sofort ihre kreativsten Handyvideos einsenden und damit tolle Preise gewinnen. Unterstützt wird "move it! von Jugendministerium, EU Kommission und mobilkom austria.
(Wien, 17. Oktober 2007) - "Move it!" ist das Motto des 1. Österreichischen Handyfilmpreises, dessen Gewinner ab sofort in einem Wettbewerb ermittelt werden. Junge Menschen bis 25 Jahre sind eingeladen, einen Handyfilm zu drehen über das, was sie bewegt oder was sie bewegen möchten. Auch Schulklassen und Jugendeinrichtungen können am Filmpreis-Wettbewerb teilnehmen. Dafür braucht man keine speziellen Qualifikationen, denn gefragt ist die Kreativität der Teilnehmer, nicht die technische Perfektion.
Einzige wirkliche Voraussetzung ist, dass ausschließlich mit dem Handy gefilmt wird, die Nachbearbeitung am Computer ist erlaubt.
Einsendeschluss ist der 11. Jänner 2008. Die Teilnehmer senden ihren Handyfilm per E-Mail an einreichung(at)handyfilmpreis.at oder laden ihn auf www.handyfilmpreis.at hoch. Auch eine Einsendung per MMS an die Nummer 0664 5719810 ist möglich.
Coole Gewinne & Präsentation der Siegerfilme
Den Gewinnern winken ein Snowboard-Wochenende im CUBE Hotel mit Freunden (1. Preis), modernste Video-Handys (2. Preis) und Kinogutscheine im Wert von 200 Euro (3. Preis). Die prämierten Handyfilme werden bei einem Abschlussevent im Rahmen des alljährlich stattfindenden Europäischen Safer Internet und Handy Tages am 12. Februar 2008 vorgestellt.
Handy – Fixbestandteil des täglichen Lebens
Für Kinder und Jugendliche gehört das Handy mittlerweile zum Alltag. Alleine 29% der 6 – 10-Jährigen steht bereits ein Handy zur Verfügung. Davon verwenden 65% das Handy zum Fotografieren und 35% zum Aufnehmen von Videos (BIMEZ Kinder-Medien-Studie 2007). In der Gruppe der Jugendlichen (12 – 19 Jahre) sind es 69 % der Handynutzer, die die Foto- bzw. Videofunktion einsetzen (JIM-Studie 2006).
Handyfilmen macht Spaß, bringt aber auch Verantwortung mit sich
Die vielfältigen Möglichkeiten des ersten "privaten" Mediums Handy erfordern auch Verantwortungsbewusstsein bei den Nutzern. Wie bei allen anderen Medien kommt es auch bei der Handynutzung zu Missbrauch. Ein Beispiel ist das Tauschen von Gewalt- und so genannten Happy-Slapping-Videos. 34 Prozent der Jugendlichen kennen Freunde, die Gewaltvideos oder Pornofilme mit ihrem Handy empfangen haben (JIM-Studie 2006).
"Mit dem 1. österreichischen Handyfilmpreis wollen wir gezielt die kreative Verwendung von Videohandys fördern. Die eingereichten Handyfilme sollen auch Alternativen zu immer wieder kursierenden Gewaltvideos sein", sagt Ronald Hechenberger von Handywissen.at. Der Filmpreis ist weiters der ideale Aufhänger für Pädagogen, die sichere und verantwortungsvolle Handynutzung zu thematisieren. Handywissen.at unterstützt dabei mit umfangreichen, didaktisch aufbereiteten Materialien– kostenlos zu bestellen oder herunterzuladen unter www.handywissen.at/downloads .
"Möglichst viele bewegende Handyfilme von Jugendlichen für Jugendliche, ganz im Sinne des Handyfilmpreis-Mottos“, wünscht sich Herbert Rosenstingl vom Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend.
"Handys bedeuten Verantwortung sollten aber auch Spaß machen. Als größter österreichischer Mobilfunk-Anbieter unterstützen wir den Handyfilmpreis, weil wir es spannend finden, was Jugendliche mit Hilfe von modernen Kommunikationstechnologien neu entstehen lassen", ergänzt Michaela Egger vom Handywissen.at-Partner mobilkom austria.
Support für junge Handy-Filmemacher
Auf www.handyfilmpreis.at gibt es Tipps und Tricks für das Erstellen von Handyfilmen. Interessenten, die keinen Zugang zu einem Videohandy haben oder ihren Handyfilm schneiden wollen, bietet Handywissen.at ein Leihhandy und einen Arbeitsplatz zum Schneiden und Bearbeiten des Filmes. Weitere Informationen gibt es auf www.handyfilmpreis.at oder einfach eine E-Mail an einreichung@handyfilmpreis.at senden.
Über Handywissen.at
Die österreichweite Initiative Handywissen.at gibt Lehrenden, Eltern, Kindern und Jugendlichen Tipps und konkrete Hilfestellung für die sichere und verantwortungsvolle Nutzung des Handys.
Handywissen.at ist ein Partnerprojekt von Saferinternet.at, der Informations- und Koordinierungsstelle für sichere Internetnutzung im Auftrag von EU-Kommission und der öffentlichen Hand. Handywissen.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, bm:ukk, BMGFJ, der EU Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), mobilkom austria und NGOs umgesetzt.
Handywissen.at, Unterrichtsministerium und mobilkom austria präsentieren das erste österreichische Schulprogramm zum Thema „Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen". Die praxisnahen Unterrichtsmaterialien sind ab sofort kostenlos erhältlich.
(Wien, 11. September 2007) – Das Handy hat nicht nur im Alltag, sondern auch in Österreichs Schulen Einzug gehalten. Damit wird es auch Aufgabe von Lehrenden, Schülern und Elternvertretern, sich verstärkt mit der sicheren Nutzung des Handys auseinander zu setzen. Das neue Schulpaket „Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen" leistet dazu ab sofort einen wichtigen, praxisnahen Beitrag. Es wurde von Handywissen.at gemeinsam mit erfahrenen Lehrern und mit Unterstützung des Unterrichtsministeriums und mobilkom austria realisiert. Ab sofort kann das Schulpaket kostenlos für den Einsatz im Unterricht angefordert werden.
Handy beliebtestes Elektronikgerät bei Jugendlichen
Für Kinder und Jugendliche ist das Handy fixer Bestandteil des Alltags, deshalb ist eine sichere, kostengünstige und verantwortungsvolle Nutzung besonders wichtig. Knappen zwei Drittel (65 Prozent) der 10-Jährigen steht bereits ein eigenes Handy zur Verfügung (Oö. BIMEZ Kinder-Medien-Studie 2007). Laut der JIM-Studie 2006 (Jugend, Information, (Multi-)Media) ist das Handy mit 92 Prozent das beliebteste Elektronikgerät bei Jugendlichen. Sie setzen das Handy nicht nur für die klassische Kommunikation (Telefonieren, SMS) ein, sondern nützen auch beliebte Funktionen der Unterhaltung (beispielsweise Musikhören, Videos tauschen, Spielen) und die Darstellung von Images (mit Klingeltönen, Handylogos und Handycovers).
Unerwünschter Nebeneffekt: Probleme bei intensiver Handynutzung
"Mit der intensiven Handynutzung treten aber auch Probleme auf. Laut JIM-Studie haben 27 Prozent zumindest ab und zu Schwierigkeiten, ihre Handy-Kosten zu zahlen. 34 Prozent der Jugendlichen kennen Freunde, die Gewaltvideos oder Pornofilme mit ihrem Handy empfangen haben", berichtet Ronald Hechenberger, Projektleiter von Handywissen.at. Das sind nur zwei Beispiele, warum es wichtig ist, Information und Anleitung zur sicheren und verantwortungsbewussten Nutzung anzubieten.
Schulpaket zum Handywissen: Wissensvermittlung mit großem Praxisbezug
Ab sofort stehen mit dem Handywissen.at-Schulpaket Österreichs Schulen erstmals kostenlos umfassende Unterrichts-Materialien zum Thema „Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen" zur Verfügung. Die Unterrichtsmappe behandelt Inhalte wie Grundlagen der Mobilkommunikation, Auswirkungen auf den Alltag, Handykosten, Gesundheit und Umwelt, Sicherheit bei Notfällen, Handyquette und den Funktionsumfang moderner Handys.
"Uns ist besonders wichtig, die kritische Reflexion der eigenen Handynutzung fördern", sagt Susanne Krucsay von der Medienabteilung im Unterrichtsministerium. "Mit dem Handywissen.at Schulprogramm erhalten Lehrende Materialien, mit denen sie direkt an die Erfahrungswelt der Schüler anknüpfen können: Wie verhindere ich, dass das Handy zur Kostenfalle wird? Welche Regeln gilt es beim Einsatz der Handykamera zu beachten? Welche Auswirkungen hat das Handy auf unsere Kommunikation im Alltag?"
"Handys bedeuten für Kinder und Jugendliche nicht nur Spaß, sondern auch Verantwortung. Darauf wollen wir mit den neuen Schulunterlagen aufmerksam machen. Als größter österreichischer Mobilfunk-Anbieter sehen wir es als unsere Aufgabe, gerade Kinder und Jugendliche bei einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy zu unterstützen", ergänzt Michaela Egger vom Handywissen.at-Partner mobilkom austria.
Schulpaket: jetzt kostenlos bestellen oder downloaden
Das Programm beinhaltet eine modern und praxisnah gestaltete Unterrichtsmappe. Fixfertige Kopiervorlagen, Arbeitsblätter, Overheadfolien, Übungen, Reflexionsfragen und zahlreiche "Tipps und Tricks" unterstützen Lehrer, die Themen spannend und attraktiv in verschiedenen Unterrichtsgegenständen zu bearbeiten.
Die Mappen können kostenlos unter www.handywissen.at/downloads bestellt oder heruntergeladen werden. Die Bestellung ist auch per E-Mail office(at)handywissen.at oder telefonisch 01/ 595 2112 möglich.
Die Materialien werden an Lehrende ausgegeben, für die Weitergabe an Schüler dienen sie als Kopiervorlagen.
Über Handywissen.at
Die österreichweite Initiative Handywissen.at gibt Lehrenden, Eltern, Kindern und Jugendlichen Tipps und konkrete Hilfestellung für die sichere und verantwortungsvolle Nutzung des Handys.
Handywissen.at ist ein Partnerprojekt von Saferinternet.at, der Informations- und Koordinierungsstelle für sichere Internetnutzung im Auftrag von EU-Kommission und öffentlicher Hand. Handywissen.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, bm:ukk, BMGFJ, der EU Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), mobilkom austria und NGOs umgesetzt.
Der Safer Internet und Handy Tag 2007 am 6. Februar steht europaweit ganz im Zeichen der Bewusstseinsbildung für eine sichere Internet- und Handynutzung. In Österreich finden zahlreiche kostenlose Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Eltern statt. Gleichzeitig ist der Safer Internet und Handy Tag auch Startschuss für das neue Arbeitsjahr der EU-Initiative Saferinternet.at mit dem Schwerpunkt sichere Nutzung des Web 2.0.
(Wien, 5. Februar 2007) – Vor zwei Jahren startete Saferinternet.at, die österreichische Plattform der EU-Initiative "Safer Internet", ihre Aktivitäten in Österreich. Im Vorfeld des europaweiten Safer Internet und Handy Tages am 6. Februar 2007 präsentierten heute die von der EU-Kommission beauftragten Österreich-Koordinatoren ÖIAT (Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation) und ISPA (Internet Service Provider Austria) in der Wiener Hauptbücherei die geplanten Initiativen für das kommende und die Ergebnisse des vergangenen Arbeitsjahres.
Europäischer Safer Internet und Handy Tag 2007
Um die neuen Möglichkeiten von Internet und Handy aufzuzeigen und wie diese sicher genutzt werden können, setzt der heurige europäische Safer Internet und Handy Tag am 6. Februar 2007 auf Aktivitäten zum Mitmachen und Ausprobieren. Auch in Österreich bietet der von EU-Kommissarin Viviane Reding initiierte Tag ein praxisbezogenes und spannendes Programm für alle Besucher: u.a. Workshops und Events in der Hauptbücherei Wien, Vorträge für Eltern (z.B. am Wifi Wien) und Start der CyberMag Lehrredaktion in Linz.
In Brüssel werden die Gewinner eines europaweiten Schulwettbewerbes vorgestellt, der online abgewickelt wurde; unter den Siegesanwärtern sind auch acht österreichische Schulprojekte.
Nähere Informationen zu den österreichischen Safer Internet und Handy Tag 2007-Aktivitäten findet man unter www.saferinternet.at . Kooperationspartner des Safer Internet und Handy Tages 2007 sind die Büchereien Wien, Wifi, ORF, Bildungsmedienzentrum Oberösterreich, die Radiowerkstatt, die Medienpädagogische Beratungsstelle und das Wiener Ferienspiel. Unterstützt werden die Aktivitäten von den Projekt-Partnern Microsoft Österreich, Telekom Austria, mobilkom austria und den zuständigen Ministerien.
Bei Österreichs Jugend: Nutzung neuer Internetdienste im Kommen
Blogs, „myspace“ & Co sind in aller Munde. Welche Internetdienste nutzen Jugendliche aber tatsächlich? Laut den aktuellen Daten der Jugendstudie „elf/18“ vom Institut für Jugendkulturforschung liegt der Musikdownload bei 57 Prozent der InternetnutzerInnen von 11- bis 18 Jahren an erster Stelle. Texte aus dem Internet in Schulaufgaben zu kopieren ist mit 47 Prozent am zweitbeliebtesten. Dann kommen neue Internetdienste wie Internet-Radio nutzen (37 Prozent), über Internet telefonieren (31 Prozent), Blogs lesen (30 Prozent) oder Plattformen wie „myspace“ nutzen (25 Prozent). Diese werden auch zunehmend beliebter.
Vorsicht bei der Weitergabe persönlicher Daten
Neben vielen neuen Möglichkeiten des Web 2.0 ist es wichtig auch die möglichen Risiken zu verstehen. „Sehr oft werden persönliche Daten, eigene Bilder oder fremde Inhalte veröffentlicht. Das kann mitunter auch unerwünschte Folgen wie Spam, Auftauchen privater Fotos oder Klagsandrohungen bei der Veröffentlichung geschützter Inhalte mit sich bringen“, berichtet Saferinternet.at Koordinator Ronald Hechenberger. Er empfiehlt deshalb NutzerInnen, bei der Weitergabe und Veröffentlichung der eigenen E-Mailadresse, Telefonnummer und Wohnadresse und privaten Bildern zu überlegen, ob diese weltweit zu sehen sein sollten.
„Tipps und Hilfestellung beim Umgang mit Risiken bei der Internetnutzung zu geben, ist gerade bei neuen Anwendungsmöglichkeiten besonders wichtig“, sagt Michael Eisenriegler vom Verband der österreichischen Internetprovider. Außerdem betont Eisenriegler die Wichtigkeit, gleichzeitig die positiven Aspekte bei der Nutzung des Internet aufzuzeigen.
Geplante Aktivitäten für das nächste Arbeitsjahr
Im kommenden Arbeitsjahr wird Saferinternet.at den Schwerpunkt auf die sichere Nutzung von Web 2.0 Angeboten wie Blogs, „myspace“ & Co legen, Unterrichtsmaterialien zur Handynutzung für Schulen bereitstellen, sowie Broschüren und zahlreiche Veranstaltungen umsetzen.
Forderung: Sichere Internet- und Handynutzung in die Lehrpläne
Die richtige Nutzung von Internet und Handy wird immer wichtiger für Schule, Beruf und Freizeit.
Deshalb fordert Saferinternet.at die im Regierungsprogramm festgeschriebenen Ziele zur sicheren und verantwortungsbewußten Nutzung von Internet und Handy in die Lehrpläne der österreichischen Pflichtschulen aufzunehmen.
Saferinternet.at Partner unterstützen Medienkompetenz
Sichere Nutzung von Internet und Handy passiert nicht von selbst. Eltern, Schule, Wirtschaft und Politik müssen die Rahmenbedingungen dafür schaffen.
„Daher ist es für uns als größten heimischen Internet-Provider enorm wichtig, dass die Jugendlichen bereits beim Aufkommen von Web 2.0 alle Chancen, aber auch Risken, die damit verbunden sind, kennen,“ so Alois Schrems, Safer Internet-Koordinator von Telekom Austria, „uns ist es besonders wichtig, dass die Kids mit dem Medium Internet ‚umgehen’ können, d.h. dass sie sich Medienkompetenz aneignen.“ Telekom Austria schätzt, dass es in Österreich bereits rd. 20.000 aktive Web-Logs gibt. Tendenz stark steigend! Im Bereich Mobilkommunikation ist mobilkom austria seit Jahren bemüht, Kids und Jugendlichen einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Handy nahe zu bringen und unterstützt deshalb „Handywissen.at“.
Gerhard Göschl, Sicherheitssprecher von Microsoft Österreich, ergänzt: „Neben dem richtigen Verhalten ist es wichtig aktuelle Software und Virenschutzprogramme zu verwenden.“
Fotos für eine redaktionelle Verwendung von der Pressekonferenz am 5.2.2007 finden Sie auf pressefotos.at.
Ab sofort bietet die Initiative Handywissen.at Aufklärung und Information für Eltern und Lehrende, die Fragen zur sicheren und kostengünstigen Nutzung von Handys haben. Das Handy ist das beliebteste Elektronik-Gerät von Jugendlichen. Die Auseinandersetzung mit Themen wie Gewaltvideos am Handy, Belästigung über das Handy, Kostenfalle Handy und Handydiebstahl wird immer wichtiger. Handywissen.at liefert dazu praktische Tipps im Internet sowie in einem neuen Elternratgeber.
(Wien, 24.10.2006) - Handys haben sich in den letzten Jahren vom Telefon zum Multimediagerät entwickelt. Möglichkeiten wie das Abspielen von Musik und Videos, mobiles Surfen im Internet, Datenaustausch mit anderen Handys werden in immer größerem Maß auch von Kindern und Jugendlichen genützt. Diese Entwicklung bringt auch Fragen zu Risiken und Kosten der Handynutzung mit sich.
„Gewaltvideos am Handy, explodierende Handykosten und Gesundheitsfragen sind nur einige der vielen Themen, mit denen Eltern konfrontiert werden,“ weiß Kurt Nekula vom Dachverband der Elternvereine. Ausreichend darüber informiert, wie man richtig mit solchen Problemen umgeht, sind nur wenige unter ihnen.
Ratlose Eltern – ab sofort hilft Handywissen.at weiter
Ab sofort gibt es für Eltern und Lehrende mit „Handywissen.at“ eine kompetente Anlaufstelle für alle Fragen zur sicheren und günstigen Handynutzung. Um die häufigsten Probleme zum Thema Handy-Sicherheit und Handy-Kosten aufzuzeigen, hat Handywissen.at neben umfassenden Informationen unter www.handywissen.at, einen Handyratgeber für Eltern herausgebracht, der heute ebenfalls im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert wurde.
Laut der kürzlich erschienenen JIM-Studie 2006 (Jugend, Information, (Multi-)Media) ist das Handy mit 92 Prozent das beliebteste Elektronikgerät bei Jugendlichen. Mit der intensiven Handynutzung treten aber auch immer mehr Probleme auf.
„34 Prozent der Jugendlichen kennen Freunde, die Gewaltvideos oder Pornofilme mit ihrem Handy empfangen haben. 27 Prozent haben zumindest ab und zu Schwierigkeiten, ihre Handy-Kosten zu zahlen. Das sind nur zwei Beispiele, warum es wichtig ist, Information und Anleitung zur sicheren und kostengünstigen Nutzung für Eltern und Kinder anzubieten“, sagt DI Ronald Hechenberger von der Initiative Handywissen.at. Mit diesen Themen setzt sich auch Partner mobilkom austria auseinander – erst Mitte Oktober fand ein Roundtable unter dem Motto „Brutalität im Kleinformat – wenn Gewaltvideos auf Schüler-Handys landen“ statt. Diskutiert wurde mit Eltern, Lehrenden und ExpertInnen ob Gewalt über das Handy nur Burschen betrifft, was die Rolle der Medienpädagogik sein kann und wie groß der Raum für Kulturpessimismus rund um dieses Thema ist.
Neben Homepage und Ratgeber werden auch Workshops in ganz Österreich angeboten. Kids finden unter www.checkdeinhandy.at auf einer eigenen Homepage Tipps und Hilfe, wenn es Handyprobleme gibt. Materialien für den Unterricht und ein Handy-Wettbewerb für das Jahr 2007 sind bereits in Vorbereitung.
Handywissen.at macht Österreicher Handy-fit
„Wir wollen Österreichs Eltern helfen, ihre Familie Handy-fit zu machen. Wer sicher im Umgang mit dem Mobiltelefon ist, braucht keine Angst vor explodierenden Handykosten, Belästigung über das Handy oder Handydiebstahl haben“, so Hechenberger weiter.
Gemeinderätin Barbara Novak, die Sprecherin für Medien und IKT der Stadt Wien, betont, dass Handys nicht schlecht für Kinder sind, dass aber oftmals das Bewusstsein fehlt, wie man mit Handy-Problemen umgeht. “Bei allem sollte schließlich nicht vergessen werden, dass Handys ein wichtiger Teil des Alltags und der Identität von Kindern und Jugendlichen geworden sind“, so die Gemeinderätin.
Handywissen.at ist ein Partnerprojekt von Saferinternet.at, der Informations- und Koordinierungsstelle für sichere Internetnutzung im Auftrag von EU-Kommission und öffentlicher Hand. Handywissen.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz, der EU (Generaldirektion Informationsgesellschaft & Medien), mobilkom austria und NGO´s umgesetzt.
„Nur ein kontrollierter Handykonsum kann sinnstiftend sein. Diese Kontrolle ist allerdings schwierig, weil das Handy das erste Medium ist, das Jugendlichen wirklich Privatsphäre ermöglicht. Mit Initiativen wie Handywissen.at wollen wir eine kritische Auseinandersetzung und einen verantwortungsvollen Umgang fördern“, begründet Mag. Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin mobilkom austria, die Kooperation.
Fotos für eine redaktionelle Verwendung von der Pressekonferenz am 24.10.2006 finden Sie auf pressefotos.at.










