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Handywissen.at: Das Handy sicher und kostengünstig nutzen.

Presse

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Screenshots: Handywissen.at-Materialien

Die nicht-kommerzielle Vervielfältigung und Verbreitung ist ausdrücklich erlaubt unter Angabe der Quelle Handywissen.at und der Website www.handywissen.at.

 

Rückfragen:

Mag. Bernhard Jungwirth, M.Ed., Projektkoordinator (ÖIAT)
T: 01/5952112
jungwirth(at)oiat.at

 

Presseinformation: Safer Internet Day 2010

Aktuelle Studie: Jugendliche gehen im Web zu freizügig mit Daten um

Österreichs Jugendliche sind im Internet immer wieder mit Beschimpfungen, unangenehmen Fotoveröffentlichungen und Identitätsdiebstahl konfrontiert, von den Sicherheitseinstellungen der Internet-Plattformen haben aber die wenigsten Jugendlichen Ahnung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die Saferinternet.at und das Institut für Jugendkulturforschung zum Thema "Online-Communities" durchgeführt haben. Anlässlich des Safer Internet Day 2010 wurde das gemeinsam mit Microsoft Österreich entwickelte Lehrmaterial rund um das Thema "Schutz der Privatsphäre" präsentiert.

 

Präsentation: Pressegespräch vom 08.02.2010 (PDF, 882 KB)
Fotos: Pressegespräch vom 08.02.2010, pressefotos.at
Grafik: Cover Unterrichtsmaterial "Schutz der Privatsphäre im Internet" (JPG, 164 KB)
Logo: Saferinternet.at (JPG, 72 dpi)

(Wien, 08. Februar 2010) – Online-Communities und Soziale Netzwerke wie Facebook und Co. sind in den letzten Jahren fixer Bestandteil des Alltags geworden. Vor allem Jugendliche nutzen diese Plattformen, um mit Freunden praktisch rund um die Uhr in Kontakt zu sein. Dabei machen sie allzu oft vertrauliche Informationen und Privates einem großen Personenkreis zugänglich. Das führt immer öfter zu ernsthaften Problemen, derer sich auch der Safer Internet Day 2010 besonders annimmt.

Die Initiative Saferinternet.at beauftragte das Institut für Jugendkulturforschung mit einer großen Studie zum Thema "Online-Communities" und wie diese von Österreichs Jugendlichen genutzt werden. In persönlichen Interviews wurden 402 Jugendliche zwischen 11 und 19 Jahren, die in Online-Communities aktiv sind, zu ihrem Nutzungsverhalten, zu Problemen und zu den von ihnen veröffentlichten Inhalten befragt.

68 Prozent der Befragten nutzen Online-Communities zumindest einmal täglich

Die beliebtesten Internet-Communities der österreichischen Jugendlichen sind Facebook, Netlog und MySpace. 68 Prozent nutzen sie sogar mindestens einmal täglich. Zugegriffen wird hauptsächlich über den Computer, bereits 25 Prozent greifen übers Handy zu.

Wie die Studie zeigt, sind die beliebtesten Online-Aktivitäten das Verfolgen von Nutzer-Profilen und Fotoalben von Freunden und Bekannten, Chatten, das Kommentieren von Beiträgen Dritter und die Suche nach Musik.

Auch die Selbstdarstellung ist ein wichtiges Motiv von Jugendlichen für die Nutzung von Communities:  Gleich 86 Prozent updaten ihr Online-Profil regelmäßig, 80 Prozent stellen auch Fotos von sich und anderen online. Dabei neigt ein Viertel der Jugendlichen laut Eigenangabe dazu, sich im Netz "besser" darzustellen, als es der Realität entspricht.

Privatsphäre: Nur 14 Prozent wissen über Sicherheitseinstellungen sehr gut Bescheid

Wie die Studie zeigt, ist den Jugendlichen der Schutz der Privatsphäre zwar wichtig, allerdings gibt es durchaus Aufholbedarf das Wissen über Sicherheitseinstellungen betreffend: Nur 14 Prozent der Befragten geben an, sich damit sehr gut auszukennen. Ein für alle Community-Mitglieder sichtbares Profil haben übrigens 35 Prozent der Befragten.

Dazu Bernhard Jungwirth, Saferinternet.at Koordinator: "Diese Werte haben uns sehr nachdenklich gemacht, da Jugendliche sich oft nicht bewusst sind, wie offen all ihre Einträge oder Fotos bei Facebook & Co. zugänglich sind. Hier ist definitiv bessere Aufklärung notwendig, damit die Nutzer in der Lage sind, ihre Privatsphäre wirksam zu schützen."

Beschimpfungen, unangenehme Fotos und Identitätsdiebstahl häufige Probleme in Internet-Communities

Viele Jugendliche haben in Sozialen Netzwerken bereits unangenehme Erfahrungen gemacht:  34 Prozent der Befragten geben an, dass Freunde in Communities schon einmal beschimpft wurden, je 23 Prozent wurden "blöd angemacht" oder haben erlebt, dass Unwahrheiten über sie verbreitet wurden.

Immerhin jeder fünfte Jugendliche (20 Prozent) hat zumindest einmal Fotos von sich im Internet entdeckt, deren Veröffentlichung ihm unangenehm war. 18 Prozent geben an, dass ihre Nutzerprofile gehackt und von anderen mutwillig verändert wurden, 15 Prozent berichten, dass jemand anderer ihre Online-Identität angenommen hat und 12 Prozent haben Nacktfotos geschickt bekommen.

Mehr als ein Drittel weiß, dass Einträge in Communities einmal Probleme bereiten könnten

Bereits mehr als einem Drittel (36 Prozent) der Befragten ist bewusst, dass in den Communities veröffentlichte Inhalte in Zukunft Probleme bereiten könnten. Als Beispiele für potenziell problematische Inhalte werden vor allem Fotos genannt (Partyfotos, Fotos von politischen Aktivitäten, freizügige Fotos, etc.).

Dazu Jungwirth: "Jugendliche können oft schwer einschätzen, welche Inhalte ihnen später einmal zum Verhängnis werden können. Genau hier setzt Saferinternet.at an, indem wir sehr gezielt daran arbeiten, das Bewusstsein zu schärfen, welche Informationen im Netz nichts verloren haben – denn das Internet vergisst nicht. Wir fordern auch, dass diese Thematik endlich in den Lehrplänen Einzug hält."

Aktuelles Unterrichtsmaterial: "Schutz der Privatsphäre" und Video-Reihe

Um Lehrende bei der Vermittlung des komplexen Themas zu unterstützen, wurde ein neues Saferinternet.at-Schulpaket mit dem Titel "Schutz der Privatsphäre" herausgegeben. Entwickelt wurde das Unterrichtspaket auf Initiative von Saferinternet.at, Microsoft Österreich und erfahrenen Lehrenden in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt und der Datenschutzkommission. Es steht ab sofort kostenlos zur Verfügung. Für den Einsatz im Unterricht werden Kopiervorlagen, Arbeitsblätter, Übungen, Reflexionsfragen und weiterführende Links angeboten. Die Unterlagen richten sich vor allem an Lehrende der Sekundarstufe 1, bieten aber Unterstützung für alle Altersgruppen.

Bestellen oder downloaden kann man das neue Schulpaket entweder unter www.saferinternet.at/broschuerenservice oder per E-Mail (office(at)saferinternet.at). 

Für die Zielgruppe der 9- bis 13-Jährigen hat Saferinternet.at auch fünf Videos mit dem Titel "Die Bit & Byte Show" produziert. Zu finden sind die Videos ab sofort unter www.saferinternet.at/videos.

Safer Internet Day 2010: Jugendforum "Think before you post"

Anlässlich des Safer Internet Day 2010 findet am 9. Februar 2010 unter dem Motto "Think before you post" eine Kick-off-Veranstaltung statt. Rund 100 Schüler und Lehrende werden in einem von Saferinternet.at und Telekom Austria veranstalteten Jugendforum über die Privatsphäre im Internet, die Nutzung von Online-Communities und Selbstdarstellung im Internet diskutieren. Weitere Termine des Jugendforums sind bereits in Planung.

Zudem startet am 9. Februar ein europaweites Online-Quiz. Unter www.sid2010quiz.org können 9- bis 15-Jährige ihr Wissen zur sicheren Internetnutzung testen.

Jahresschwerpunkte Saferinternet.at 2010

Im Jahr 2009 wurden mehr als 200 Workshops und Vorträge in ganz Österreich abgehalten. Für das Jahr 2010 hat sich die Initiative Saferinternet.at wieder viel vorgenommen: Neben den laufenden Aktivitäten, die von Weiterbildungsangeboten für Lehrende bis hin zur Erstellung von Informationsmaterialien und Beratungstätigkeit reichen, ist ein neues Schulpaket zum Thema "Handy in der Schule" geplant. Um auch Kinder unter 10 Jahre mit dem Medium Internet vertraut zu machen, wird es vermehrt Aktionen für Volksschulen geben. Zudem wird die Veranstaltungsoffensive mit Workshops an Schulen weiter ausgebaut.

Über Saferinternet.at

Saferinternet.at unterstützt Internetnutzer bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Jugendschutz, Computerspiele, Schutz der Privatsphäre, Cyber-Mobbing, Online-Shopping, Virenschutz, Phishing, Chats und Medienerziehung. Die Initiative wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO´s und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der EU-Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), das Bundeskanzleramt, Ministerien und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich, Telekom Austria TA AG und eBay.

Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at. Zudem ist Saferinternet.at auf Facebook (www.facebook.com/saferinternetat), Twitter (http://twitter.com/saferinternetat) und auf YouTube (http://www.youtube.com/saferinternetat) zu finden.

 

Materialien zum Presse-Round-Table (9.9.2009):

Fotomaterial zum Presse-Round-Table auf Pressefotos.at

 

Presseinformation:

Aktuelle Studie zeigt auf: Handy ist Sicherheitsfaktor und gleichzeitig Konfliktpotenzial in der Familie

 

Kinder in Österreich bekommen ihr erstes Handy im Durchschnitt mit 10 Jahren. Hauptanschaffungsgrund ist, dass Eltern aus Sicherheitsgründen großen Wert auf die Erreichbarkeit ihrer Kinder legen. Handys können gleichzeitig aber auch für Konfliktpotenzial sorgen. Das zeigt die heute – im Rahmen eines Presse-Round-Tables gemeinsam mit "147 Rat auf Draht", der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft und mobilkom austria – präsentierte aktuelle Studie der Initiative Handywissen.at.

 

(Wien, 9. September 2009) – Beinahe jeder Österreicher hat ein Handy – manche sogar zwei (Quelle: RTR Kommunikationsbericht 2008; Durchdringungsrate 129 Prozent). Zudem werden immer mehr Kinder von ihren Eltern mit einem Handy ausgestattet. Mobiltelefone erleichtern die Kommunikation in der Familie und mit Freunden, geben Sicherheit in Notfällen und bieten viele nützliche Funktionen, vom Internetzugang bis zur Digitalkamera. Gleichzeitig birgt das Handy auch Konfliktpotenzial im Alltag, wie die aktuelle Studie "Eltern, Kinder und das Handy im familiären Spannungsfeld" zeigt. Beauftragt wurde sie von der Initiative Handywissen.at, durchgeführt von meinungsraum.at. Im Juli 2009 wurden 500 Elternteile in ganz Österreich befragt.

Dazu Bernhard Jungwirth, Koordinator Handywissen.at: "Als Informationsstelle zur Förderung der sicheren und verantwortungsvollen Handynutzung wollten wir untersuchen, welche Themen rund um das Handy österreichische Eltern aktuell beschäftigen. Wir haben viele interessante Ergebnisse erhalten, die uns konkrete Ansatzpunkte für unsere weitere Arbeit geben."

 

Hauptgründe für Handy-Anschaffung: "Erreichbarkeit" und "Hilfe holen im Notfall"

Österreichs Kinder bekommen ihr Handy durchschnittlich mit 10 Jahren. Hauptgründe für die Anschaffung sind einerseits die ständige Erreichbarkeit des Kindes, andererseits "Hilfe holen im Notfall" (jeweils 78 Prozent). Auf Platz Drei findet sich mit 24 Prozent der Wunsch des Kindes nach der Anschaffung eines Handys.

 

Zwiespältige Nutzung: Handy im Spannungsfeld zwischen Erreichbarkeit und Rechnungshöhe

Das Handy vereinfacht die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern. So ist zum Beispiel der Tagesablauf viel leichter zu organisieren und die ständige Erreichbarkeit gibt Sicherheit. Es kann jedoch auch Probleme verursachen: Wie die Studie aufzeigt, war das Handy für 45 Prozent der Eltern bereits einmal Anlass für Unstimmigkeiten zwischen ihnen und den Kindern.
Streitgründe sind vor allem eine zu hohe Handyrechnung, das Telefonieren zu unerwünschten Zeiten und das ständige Herumspielen des Kindes mit dem Handy. Doch auch, wenn das Kind beim Anruf der Eltern nicht abhebt und der Wunsch nach einem neuen Handy können den Haussegen schief hängen lassen.

 

Vertrauensvolle Eltern: Mehr als ein Viertel der Kinder telefoniert ohne Kostenlimit

Obwohl eine zu hohe Handyrechnung zu den häufigsten Streitgründen im Zusammenhang mit dem Handy zählt, hat mehr als ein Viertel der Eltern (28,2 Prozent) keinen Höchstbetrag mit dem Kind vereinbart. Gibt es aber ein Kostenlimit, sind Eltern strikt: 65 Prozent lassen ihre Kinder den Restbetrag vom Taschengeld bezahlen, 44 Prozent setzen auf ein klärendes Gespräch und 15 Prozent verhängen Handyverbot.

 

Hauptrisiken aus Sicht der Eltern: Diebstahl und hohe Kosten

Aus Sicht der Eltern sind Diebstahl (55 Prozent) und hohe Kosten (48 Prozent) die größten Risikofaktoren. Auf dem dritten Platz findet sich der unkontrollierte Tausch von Gewalt- und Pornovideos mit dem Handy (46 Prozent), gefolgt von der Gefahr von Belästigung übers Handy (43 Prozent). Den schwer kontrollierbaren Internetzugang sehen 41 Prozent als Risiko.

"Die meisten Eltern verbinden materielle Risiken mit dem Handy – wie Diebstahl oder eine hohe Rechnung. In der Praxis sind Kinder aber mit dem Tausch von Gewalt- und Pornovideos und Belästigung über das Handy überfordert. Mit diesen Themen sollten sich Eltern auseinandersetzen und aktiv auf ihre Kinder zugehen“, so Anton Schmid, Wiener Kinder- und Jugendanwalt.

Die Rolle der Eltern unterstreicht auch Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin mobilkom austria: "Als Marktführer legen wir großen Wert darauf, die Eltern bei ihrer Aufgabe zu unterstützen. Auch deshalb sind wir seit dem Start der Initiative Handywissen.at als Partner aktiv. Auch mit eigenen Projekten leisten wir Aufklärungsarbeit: Aktuell haben wir unseren Handy-Guide erweitert und neu aufgelegt, der Kinder und auch Eltern beim bewussten Umgang mit neuen Medien und Kommunikationstechnologien unterstützt.“ Die Gratis-Broschüre ist in allen A1 SHOPS erhältlich und beinhaltet neben den wichtigsten Notrufnummern und Informationen zum Verhalten in Notfällen, praktische Tipps rund um Kosten, Technologien und Handy-Etikette.

 

Umgang mit dem Handy: Zu wenig Aufklärung in der Familie

98 Prozent der Eltern sehen es als ihre Aufgabe, ihre Kinder über den verantwortungsvollen Umgang mit Mobiltelefonen aufzuklären. Umso überraschender ist es, dass in Österreichs Familien offenbar zu wenig über den Umgang mit dem Handy geredet wird: Frei nach dem Motto "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" findet es mehr als ein Drittel der befragten Eltern (35 Prozent) absolut in Ordnung, ohne das Wissen des Kindes die Inhalte des Handys – wie Fotos, SMS oder Videos – zu kontrollieren. Ohne zu fragen zur Tat geschritten, ist bereits ein Viertel der Befragten.
Dazu Jungwirth: "Wir empfehlen den Eltern klare Regeln mit ihren Kindern zu vereinbaren und offen über mögliche Probleme zu sprechen. Geheime Kontrollen können zu einem Vertrauensbruch führen, außerdem haben auch die Kinder ein Recht auf Privatsphäre – wie ein Brief sollte auch ein SMS als privat betrachtet werden."

 

Tipps für Eltern und Lehrende – Beratung für Kinder

Eltern und Lehrende finden unter www.handywissen.at Tipps, Broschüren und Unterrichtsmaterialien über den verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy. Zudem bietet die Initiative Workshops für Schulen an, die online buchbar sind.
Kindern steht bei Problemen mit dem Handy das Team von "147 Rat auf Draht" rund um die Uhr und kostenlos unter der Notrufnummer 147 zur Verfügung. Dazu Michaela Cirka, Leiterin von "147 Rat auf Draht": "Mit 147 haben die Kinder in Österreich seit zehn Jahren ihren eigenen Notruf. Seit dem ‘Handyboom’ ist die Frequenz der Anrufe bei ’147 Rat auf Draht’ um ein Vielfaches gestiegen, da wir jederzeit als Ansprechpartner erreichbar sind. Das Handy ist für Kinder und Jugendliche ein ideales Medium, um über Sorgen sprechen zu können, ohne negative Konsequenzen fürchten zu müssen."

 

Handywissen.at fordert: Medienkompetenz-Erziehung in Österreichs Schulen

Für die Zukunft wünscht sich die Initiative Handywissen.at mehr Medienkompetenz-Erziehung in Österreichs Schulen. Dazu Jungwirth: "Wir setzen uns sehr stark für eine Verankerung der Medienkompetenz-Vermittlung im Lehrplan ein, die unserer Meinung nach in Österreichs Schulen zu kurz kommt. Wir bieten zwar zahlreiche Angebote an – von Informationsmaterial bis hin zu Workshops, können aber nicht den Unterricht in den Schulen ersetzen."

 

Über Handywissen.at:
Handywissen.at informiert Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende über die sichere und verantwortungsvolle Handynutzung im Auftrag von EU-Kommission und öffentlicher Hand. Handywissen.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, Ministerien, der EU Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), mobilkom austria und NGO's umgesetzt. Umfassende Informationen rund um die sichere Handynutzung finden Sie unter www.handywissen.at.

 

Beim Presse-Round-Table am 9. September 2009 stellte Handywissen.at die Ergebnisse der Studie „Eltern, Kinder und das Handy im familiären Spannungsfeld“ vor. Bernhard Jungwirth (Koordinator Handywissen.at), Michaela Cirka (Leiterin "147 Rat auf Draht“), Elisabeth Mattes (Unternehmenssprecherin mobilkom austria) und Anton Schmid (Wiener Kinder- und Jugendanwalt) informierten über die Bedeutung des Handys für die Kommunikation in der Familie, Konfliktpotenziale und aktuelle Herausforderungen für Eltern.

 

Presseinformation: Verleihung 1. Österreichischer Handyfilmpreis

Im Rahmen des Europäischen Safer Internet Tages wurde gestern in Wien der 1. Österreichische Handyfilmpreis vergeben. Kinder und Jugendliche waren dazu aufgerufen, die technischen Möglichkeiten des Handys kreativ zu nutzen. Die hochkarätig besetzte Jury war von den Einreichungen begeistert. Nachzusehen sind alle eingereichten Handyfilme auf www.handyfilmpreis.at.

 

(Wien, 13. Februar 2008) - Ein Handy, mit dem man nur telefonieren kann, gibt es heute schon fast nicht mehr. Ob MP3-Player, E-Mail-Funktion oder Kamera – Handys bieten immer mehr. Vor allem Kinder und Jugendliche kommen sehr früh mit dem Handy und all den Möglichkeiten, die es bietet, in Berührung. Der sinnvolle Umgang will aber gelernt sein.

 
Handywissen.at initiierte 1. Österreichischen Handyfilmpreis

 

Einen entscheidenden Schritt zur sinnvollen Handynutzung setzte die österreichische Initiative Handywissen.at. Sie rief den 1. Österreichischen Handyfilmpreis ins Leben. Unter dem Motto „move it“ waren Kinder und Jugendliche aufgerufen, ihrer Kreativität mithilfe des Handys freien Lauf zu lassen. Im Rahmen des Europäischen Safer Internet Tages wurden die Sieger prämiert.

Organisiert wurde der 1. Österreichische Handyfilmpreis von Handywissen.at. Unterstützt wurde er von Jugendministerium, Europäischer Kommission, Saferinternet.at, mobilkom austria, Cube Hotels und Szene1.at. Die hochkarätige Jury bestand aus Herbert Rosenstingl vom Jugendministeriums, der ORF-Kinderprogrammchefin Helga Janisch-Pryce, der Regisseurin Maria Arlamovsky, Astrid Wagenhofer von mobilkom austria und Ronald Hechenberger von Handywissen.at

 
Zahlreiche Einreichungen potenzieller Nachwuchs-Filmemacher

 

Von den zahlreichen kreativen Einreichungen waren die Organisatoren und die Jury begeistert. Einreichen konnte man alle Filme, die mit einer Handykamera gedreht worden waren. Eine Nachbearbeitung am Computer war erlaubt.

„Beim Handyfilmpreis ging es nicht um das technisch perfekte Video, sondern um kreative Ideen zu einem Thema, das Jugendliche bewegt“, erklärt Jurymitglied Herbert Rosenstingl vom Jugendministerium. Und die Themen, mit denen sich die Jugendlichen befasst haben, sind durchaus vielfältig und kreativ. Die Bandbreite reicht von der tanzenden Katze, über perfekt gedrehte Comedyfilme bis hin zu Liebes- und Medienthemen.

Die große Auswahl machte die Arbeit der hochkarätig besetzten Jury nicht einfach. „Alle Filme zeigen, wie man mit einem Handy und guten Ideen tolle Filme fürs Taschenformat machen kann“, zeigt sich auch Astrid Wagenhofer von mobilkom austria begeistert.

 
And the winner is....

 

So schwer es der Jury auch fiel, fällte sie schlussendlich doch eine Entscheidung. Diese wurde bei der offiziellen Präsentation im Rahmen des Europäischen Safer Internet Tages verkündet.

Auf dem dritten Platz landete der Film „Wireless“. Der Stummfilm zeigt mit einfachen aber eindrucksvollen Bildern das Risiko des Treffens von Online-Bekanntschaften. „Pimp my Kugelschreiber“ gewann den zweiten Platz. Dieser Film karikiert auf unverkrampfte und originelle Weise die Pimp-up Produktionen der Jugendsender. Den ersten Platz belegte der Film „Requiem Remade“, der die Jury durch den beeindruckenden Umgang mit dem Thema Drogenmissbrauch überzeugen konnte.

„Der Film – Romeo und Julia in der Neuzeit“ konnte bei den auf www.handyfilmpreis.at registrierten Mitgliedern punkten und erntete dafür den Publikumspreis. Damit wurde die sehr originelle Idee belohnt, sich an der Produktion eines Animationsfilms zu versuchen. Der Sonderpreis „Kinder“ für eine gute Idee und deren lustige Umsetzung ging an den Film „Gutes Ende“.

DI Ronald Hechenberger, Koordinator von Handywissen.at und Geschäfstführer des ÖIAT: „Die Einreichungen des 1. Österreichische Handyfilmpreises haben alle unsere Erwartungen übertroffen. Bei diesem kreativen Potenzial würde ich mich nicht wundern, wenn wir in ein paar Jahren einige erfolgreiche österreichische Filmemacher mehr hätten.“

 
Handyfilme auf www.handyfilmpreis.at nachsehen

 

Alle die Lust haben können sich selbst von der Kreativität der Jugendlichen überzeugen und sich die eingereichten und prämierten Filme auf www.handyfilmpreis.at ansehen.

 
Über Saferinternet.at und Handywissen.at

 

Saferinternet.at unterstützt Internetnutzer bei der sicheren Nutzung des Internet. Saferinternet.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Provider Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO´s und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet plus Programm" der EU-Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), das Bundeskanzleramt, Ministerien und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich, Telekom Austria und eBay.

Handywissen.at ist ein Partnerprojekt von Saferinternet.at, der Informations- und Koordinierungsstelle für sichere Internetnutzung im Auftrag von EU-Kommission und öffentlicher Hand. Handywissen.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, Ministerien, der EU Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), mobilkom austria und NGO's umgesetzt.

Umfassende Informationen rund um die sichere Internetnutzung finden Sie unter www.saferinternet.at, zur sicheren Handynutzung unter www.handywissen.at. Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an office(at)saferinternet.at wenden.

 

Fotos für eine redaktionelle Verwendung von der Verleihung des 1. Österreichischen Handyfilmpreises am 12.02.2008 finden Sie auf pressefotos.at.

 

Presseinformation: "Move it!" Wettbewerb zum 1. Österr. Handyfilmpreis gestartet

Handywissen.at startet heute den Wettbewerb "move it!". Junge Menschen bis 25 Jahre können ab sofort ihre kreativsten Handyvideos einsenden und damit tolle Preise gewinnen. Unterstützt wird "move it! von Jugendministerium, EU Kommission und mobilkom austria.

 

(Wien, 17. Oktober 2007) - "Move it!" ist das Motto des 1. Österreichischen Handyfilmpreises, dessen Gewinner ab sofort in einem Wettbewerb ermittelt werden. Junge Menschen bis 25 Jahre sind eingeladen, einen Handyfilm zu drehen über das, was sie bewegt oder was sie bewegen möchten. Auch Schulklassen und Jugendeinrichtungen können am Filmpreis-Wettbewerb teilnehmen. Dafür braucht man keine speziellen Qualifikationen, denn gefragt ist die Kreativität der Teilnehmer, nicht die technische Perfektion.

Einzige wirkliche Voraussetzung ist, dass ausschließlich mit dem Handy gefilmt wird, die Nachbearbeitung am Computer ist erlaubt.

 

Einsendeschluss ist der 11. Jänner 2008. Die Teilnehmer senden ihren Handyfilm per E-Mail an einreichung(at)handyfilmpreis.at oder laden ihn auf www.handyfilmpreis.at hoch. Auch eine Einsendung per MMS an die Nummer 0664 5719810 ist möglich.

 

Coole Gewinne & Präsentation der Siegerfilme

 

Den Gewinnern winken ein Snowboard-Wochenende im CUBE Hotel mit Freunden (1. Preis), modernste Video-Handys (2. Preis) und Kinogutscheine im Wert von 200 Euro (3. Preis). Die prämierten Handyfilme werden bei einem Abschlussevent im Rahmen des alljährlich stattfindenden Europäischen Safer Internet und Handy Tages am 12. Februar 2008 vorgestellt.

 

Handy – Fixbestandteil des täglichen Lebens

 

Für Kinder und Jugendliche gehört das Handy mittlerweile zum Alltag. Alleine 29% der 6 – 10-Jährigen steht bereits ein Handy zur Verfügung. Davon verwenden 65% das Handy zum Fotografieren und 35% zum Aufnehmen von Videos (BIMEZ Kinder-Medien-Studie 2007). In der Gruppe der Jugendlichen (12 – 19 Jahre) sind es 69 % der Handynutzer, die die Foto- bzw. Videofunktion einsetzen (JIM-Studie 2006).

 

Handyfilmen macht Spaß, bringt aber auch Verantwortung mit sich

 

Die vielfältigen Möglichkeiten des ersten "privaten" Mediums Handy erfordern auch Verantwortungsbewusstsein bei den Nutzern. Wie bei allen anderen Medien kommt es auch bei der Handynutzung zu Missbrauch. Ein Beispiel ist das Tauschen von Gewalt- und so genannten Happy-Slapping-Videos. 34 Prozent der Jugendlichen kennen Freunde, die Gewaltvideos oder Pornofilme mit ihrem Handy empfangen haben (JIM-Studie 2006).

 

"Mit dem 1. österreichischen Handyfilmpreis wollen wir gezielt die kreative Verwendung von Videohandys fördern. Die eingereichten Handyfilme sollen auch Alternativen zu immer wieder kursierenden Gewaltvideos sein", sagt Ronald Hechenberger von Handywissen.at. Der Filmpreis ist weiters der ideale Aufhänger für Pädagogen, die sichere und verantwortungsvolle Handynutzung zu thematisieren. Handywissen.at unterstützt dabei mit umfangreichen, didaktisch aufbereiteten Materialien– kostenlos zu bestellen oder herunterzuladen unter www.handywissen.at/downloads .

 

"Möglichst viele bewegende Handyfilme von Jugendlichen für Jugendliche, ganz im Sinne des Handyfilmpreis-Mottos“, wünscht sich Herbert Rosenstingl vom Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend.

 

"Handys bedeuten Verantwortung sollten aber auch Spaß machen. Als größter österreichischer Mobilfunk-Anbieter unterstützen wir den Handyfilmpreis, weil wir es spannend finden, was Jugendliche mit Hilfe von modernen Kommunikationstechnologien neu entstehen lassen", ergänzt Michaela Egger vom Handywissen.at-Partner mobilkom austria.

 

Support für junge Handy-Filmemacher

 

Auf www.handyfilmpreis.at gibt es Tipps und Tricks für das Erstellen von Handyfilmen. Interessenten, die keinen Zugang zu einem Videohandy haben oder ihren Handyfilm schneiden wollen, bietet Handywissen.at ein Leihhandy und einen Arbeitsplatz zum Schneiden und Bearbeiten des Filmes. Weitere Informationen gibt es auf www.handyfilmpreis.at oder einfach eine E-Mail an einreichung@handyfilmpreis.at senden.

 

Über Handywissen.at

 

Die österreichweite Initiative Handywissen.at gibt Lehrenden, Eltern, Kindern und Jugendlichen Tipps und konkrete Hilfestellung für die sichere und verantwortungsvolle Nutzung des Handys.

Handywissen.at ist ein Partnerprojekt von Saferinternet.at, der Informations- und Koordinierungsstelle für sichere Internetnutzung im Auftrag von EU-Kommission und der öffentlichen Hand. Handywissen.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, bm:ukk, BMGFJ, der EU Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), mobilkom austria und NGOs umgesetzt.

 

Presseinformation: Handywissen für den Schulunterricht

Handywissen.at, Unterrichtsministerium und mobilkom austria präsentieren das erste österreichische Schulprogramm zum Thema „Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen". Die praxisnahen Unterrichtsmaterialien sind ab sofort kostenlos erhältlich.

 

(Wien, 11. September 2007) – Das Handy hat nicht nur im Alltag, sondern auch in Österreichs Schulen Einzug gehalten. Damit wird es auch Aufgabe von Lehrenden, Schülern und Elternvertretern, sich verstärkt mit der sicheren Nutzung des Handys auseinander zu setzen. Das neue Schulpaket „Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen" leistet dazu ab sofort einen wichtigen, praxisnahen Beitrag. Es wurde von Handywissen.at gemeinsam mit erfahrenen Lehrern und mit Unterstützung des Unterrichtsministeriums und mobilkom austria realisiert. Ab sofort kann das Schulpaket kostenlos für den Einsatz im Unterricht angefordert werden.

 

Handy beliebtestes Elektronikgerät bei Jugendlichen

 

Für Kinder und Jugendliche ist das Handy fixer Bestandteil des Alltags, deshalb ist eine sichere, kostengünstige und verantwortungsvolle Nutzung besonders wichtig. Knappen zwei Drittel (65 Prozent) der 10-Jährigen steht bereits ein eigenes Handy zur Verfügung (Oö. BIMEZ Kinder-Medien-Studie 2007). Laut der JIM-Studie 2006 (Jugend, Information, (Multi-)Media) ist das Handy mit 92 Prozent das beliebteste Elektronikgerät bei Jugendlichen. Sie setzen das Handy nicht nur für die klassische Kommunikation (Telefonieren, SMS) ein, sondern nützen auch beliebte Funktionen der Unterhaltung (beispielsweise Musikhören, Videos tauschen, Spielen) und die Darstellung von Images (mit Klingeltönen, Handylogos und Handycovers).

 

Unerwünschter Nebeneffekt: Probleme bei intensiver Handynutzung

 

"Mit der intensiven Handynutzung treten aber auch Probleme auf. Laut JIM-Studie haben 27 Prozent zumindest ab und zu Schwierigkeiten, ihre Handy-Kosten zu zahlen. 34 Prozent der Jugendlichen kennen Freunde, die Gewaltvideos oder Pornofilme mit ihrem Handy empfangen haben", berichtet Ronald Hechenberger, Projektleiter von Handywissen.at. Das sind nur zwei Beispiele, warum es wichtig ist, Information und Anleitung zur sicheren und verantwortungsbewussten Nutzung anzubieten.

 

Schulpaket zum Handywissen: Wissensvermittlung mit großem Praxisbezug

 

Ab sofort stehen mit dem Handywissen.at-Schulpaket Österreichs Schulen erstmals kostenlos umfassende Unterrichts-Materialien zum Thema „Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen" zur Verfügung. Die Unterrichtsmappe behandelt Inhalte wie Grundlagen der Mobilkommunikation, Auswirkungen auf den Alltag, Handykosten, Gesundheit und Umwelt, Sicherheit bei Notfällen, Handyquette und den Funktionsumfang moderner Handys.

 

"Uns ist besonders wichtig, die kritische Reflexion der eigenen Handynutzung fördern", sagt Susanne Krucsay von der Medienabteilung im Unterrichtsministerium. "Mit dem Handywissen.at Schulprogramm erhalten Lehrende Materialien, mit denen sie direkt an die Erfahrungswelt der Schüler anknüpfen können: Wie verhindere ich, dass das Handy zur Kostenfalle wird? Welche Regeln gilt es beim Einsatz der Handykamera zu beachten? Welche Auswirkungen hat das Handy auf unsere Kommunikation im Alltag?"

 

"Handys bedeuten für Kinder und Jugendliche nicht  nur Spaß, sondern auch Verantwortung. Darauf wollen wir mit den neuen Schulunterlagen aufmerksam machen. Als größter österreichischer Mobilfunk-Anbieter sehen wir es als unsere Aufgabe, gerade Kinder und Jugendliche bei einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy zu unterstützen", ergänzt Michaela Egger vom Handywissen.at-Partner mobilkom austria.

 

Schulpaket: jetzt kostenlos bestellen oder downloaden

 

Das Programm beinhaltet eine modern und praxisnah gestaltete Unterrichtsmappe. Fixfertige Kopiervorlagen, Arbeitsblätter, Overheadfolien, Übungen, Reflexionsfragen und zahlreiche "Tipps und Tricks" unterstützen Lehrer, die Themen spannend und attraktiv in verschiedenen Unterrichtsgegenständen zu bearbeiten.

 

Die Mappen können kostenlos unter www.handywissen.at/downloads bestellt oder heruntergeladen werden. Die Bestellung ist auch per E-Mail office(at)handywissen.at  oder telefonisch 01/ 595 2112 möglich.

 

Die Materialien werden an Lehrende ausgegeben, für die Weitergabe an Schüler dienen sie als Kopiervorlagen.

 

Über Handywissen.at

 

Die österreichweite Initiative Handywissen.at gibt Lehrenden, Eltern, Kindern und Jugendlichen Tipps und konkrete Hilfestellung für die sichere und verantwortungsvolle Nutzung des Handys.

 

Handywissen.at ist ein Partnerprojekt von Saferinternet.at, der Informations- und Koordinierungsstelle für sichere Internetnutzung im Auftrag von EU-Kommission und öffentlicher Hand. Handywissen.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, bm:ukk, BMGFJ, der EU Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), mobilkom austria und NGOs umgesetzt.

 

Presseinformation: Europäischer Safer Internet und Handy Tag

Der Safer Internet und Handy Tag 2007 am 6. Februar steht europaweit ganz im Zeichen der Bewusstseinsbildung für eine sichere Internet- und Handynutzung. In Österreich finden zahlreiche kostenlose Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Eltern statt. Gleichzeitig ist der Safer Internet und Handy Tag auch Startschuss für das neue Arbeitsjahr der EU-Initiative Saferinternet.at mit dem Schwerpunkt sichere Nutzung des Web 2.0.

(Wien, 5. Februar 2007) – Vor zwei Jahren startete Saferinternet.at, die österreichische Plattform der EU-Initiative "Safer Internet", ihre Aktivitäten in Österreich. Im Vorfeld des europaweiten Safer Internet und Handy Tages am 6. Februar 2007 präsentierten heute die von der EU-Kommission beauftragten Österreich-Koordinatoren ÖIAT (Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation) und ISPA (Internet Service Provider Austria) in der Wiener Hauptbücherei die geplanten Initiativen für das kommende und die Ergebnisse des vergangenen Arbeitsjahres.

Europäischer Safer Internet und Handy Tag 2007


Um die neuen Möglichkeiten von Internet und Handy aufzuzeigen und wie diese sicher genutzt werden können, setzt der heurige europäische Safer Internet und Handy Tag am 6. Februar 2007 auf Aktivitäten zum Mitmachen und Ausprobieren. Auch in Österreich bietet der von EU-Kommissarin Viviane Reding initiierte Tag ein praxisbezogenes und spannendes Programm für alle Besucher: u.a. Workshops und Events in der Hauptbücherei Wien, Vorträge für Eltern (z.B. am Wifi Wien) und Start der CyberMag Lehrredaktion in Linz.
In Brüssel werden die Gewinner eines europaweiten Schulwettbewerbes vorgestellt, der online abgewickelt wurde; unter den Siegesanwärtern sind auch acht österreichische Schulprojekte.

Nähere Informationen zu den österreichischen Safer Internet und Handy Tag 2007-Aktivitäten findet man unter www.saferinternet.at . Kooperationspartner des Safer Internet und Handy Tages 2007 sind die Büchereien Wien, Wifi, ORF, Bildungsmedienzentrum Oberösterreich, die Radiowerkstatt, die Medienpädagogische Beratungsstelle und das Wiener Ferienspiel. Unterstützt werden die Aktivitäten von den Projekt-Partnern Microsoft Österreich, Telekom Austria, mobilkom austria und den zuständigen Ministerien.

Bei Österreichs Jugend: Nutzung neuer Internetdienste im Kommen


Blogs, „myspace“ & Co sind in aller Munde. Welche Internetdienste nutzen Jugendliche aber tatsächlich? Laut den aktuellen Daten der Jugendstudie „elf/18“ vom Institut für Jugendkulturforschung liegt der Musikdownload bei 57 Prozent der InternetnutzerInnen von 11- bis 18 Jahren an erster Stelle. Texte aus dem Internet in Schulaufgaben zu kopieren ist mit 47 Prozent am zweitbeliebtesten. Dann kommen neue Internetdienste wie Internet-Radio nutzen (37 Prozent), über Internet telefonieren (31 Prozent), Blogs lesen (30 Prozent) oder Plattformen wie „myspace“ nutzen (25 Prozent). Diese werden auch zunehmend beliebter.

Vorsicht bei der Weitergabe persönlicher Daten


Neben vielen neuen Möglichkeiten des Web 2.0 ist es wichtig auch die möglichen Risiken zu verstehen. „Sehr oft werden persönliche Daten, eigene Bilder oder fremde Inhalte veröffentlicht. Das kann mitunter auch unerwünschte Folgen wie Spam, Auftauchen privater Fotos oder Klagsandrohungen bei der Veröffentlichung geschützter Inhalte mit sich bringen“, berichtet Saferinternet.at Koordinator Ronald Hechenberger. Er empfiehlt deshalb NutzerInnen, bei der Weitergabe und Veröffentlichung der eigenen E-Mailadresse, Telefonnummer und Wohnadresse und privaten Bildern zu überlegen, ob diese weltweit zu sehen sein sollten.

„Tipps und Hilfestellung beim Umgang mit Risiken bei der Internetnutzung zu geben, ist gerade bei neuen Anwendungsmöglichkeiten besonders wichtig“, sagt Michael Eisenriegler vom Verband der österreichischen Internetprovider. Außerdem betont Eisenriegler die Wichtigkeit, gleichzeitig die positiven Aspekte bei der Nutzung des Internet aufzuzeigen.

Geplante Aktivitäten für das nächste Arbeitsjahr


Im kommenden Arbeitsjahr wird Saferinternet.at den Schwerpunkt auf die sichere Nutzung von Web 2.0 Angeboten wie Blogs, „myspace“ & Co legen, Unterrichtsmaterialien zur Handynutzung für Schulen bereitstellen, sowie Broschüren und zahlreiche Veranstaltungen umsetzen.

Forderung: Sichere Internet- und Handynutzung in die Lehrpläne


Die richtige Nutzung von Internet und Handy wird immer wichtiger für Schule, Beruf und Freizeit.
Deshalb fordert Saferinternet.at die im Regierungsprogramm festgeschriebenen Ziele zur sicheren und verantwortungsbewußten Nutzung von Internet und Handy in die Lehrpläne der österreichischen Pflichtschulen aufzunehmen.

Saferinternet.at Partner unterstützen Medienkompetenz


Sichere Nutzung von Internet und Handy passiert nicht von selbst. Eltern, Schule, Wirtschaft und Politik müssen die Rahmenbedingungen dafür schaffen.
 „Daher ist es für uns als größten heimischen Internet-Provider enorm wichtig, dass die Jugendlichen bereits beim Aufkommen von Web 2.0 alle Chancen, aber auch Risken, die damit verbunden sind, kennen,“ so Alois Schrems, Safer Internet-Koordinator von Telekom Austria, „uns ist es besonders wichtig, dass die Kids mit dem Medium Internet ‚umgehen’ können, d.h. dass sie sich Medienkompetenz aneignen.“ Telekom Austria schätzt, dass es in Österreich bereits rd. 20.000 aktive Web-Logs gibt. Tendenz stark steigend! Im Bereich Mobilkommunikation ist mobilkom austria seit Jahren bemüht, Kids und Jugendlichen einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Handy nahe zu bringen und unterstützt deshalb „Handywissen.at“.
Gerhard Göschl, Sicherheitssprecher von Microsoft Österreich, ergänzt: „Neben dem richtigen Verhalten ist es wichtig aktuelle Software und Virenschutzprogramme zu verwenden.“

 

Fotos für eine redaktionelle Verwendung von der Pressekonferenz am 5.2.2007 finden Sie auf pressefotos.at.

 

Presseinformation: Handywissen.at für sichere Handy-Nutzung in Österreich

Ab sofort bietet die Initiative Handywissen.at Aufklärung und Information für Eltern und Lehrende, die Fragen zur sicheren und kostengünstigen Nutzung von Handys haben. Das Handy ist das beliebteste Elektronik-Gerät von Jugendlichen. Die Auseinandersetzung mit Themen wie Gewaltvideos am Handy, Belästigung über das Handy, Kostenfalle Handy und Handydiebstahl wird immer wichtiger. Handywissen.at liefert dazu praktische Tipps im Internet sowie in einem neuen Elternratgeber.

 

(Wien, 24.10.2006) - Handys haben sich in den letzten Jahren vom Telefon zum Multimediagerät entwickelt. Möglichkeiten wie das Abspielen von Musik und Videos, mobiles Surfen im Internet, Datenaustausch mit anderen Handys werden in immer größerem Maß auch von Kindern und Jugendlichen genützt. Diese Entwicklung bringt auch Fragen zu Risiken und Kosten der Handynutzung mit sich.

 

„Gewaltvideos am Handy, explodierende Handykosten und Gesundheitsfragen sind nur einige der vielen Themen, mit denen Eltern konfrontiert werden,“ weiß Kurt Nekula vom Dachverband der Elternvereine. Ausreichend darüber informiert, wie man richtig mit solchen Problemen umgeht, sind nur wenige unter ihnen.

 

Ratlose Eltern – ab sofort hilft Handywissen.at weiter

Ab sofort gibt es für Eltern und Lehrende mit „Handywissen.at“ eine kompetente Anlaufstelle für alle Fragen zur sicheren und günstigen Handynutzung. Um die häufigsten Probleme zum Thema Handy-Sicherheit und Handy-Kosten aufzuzeigen, hat Handywissen.at neben umfassenden Informationen unter www.handywissen.at, einen Handyratgeber für Eltern herausgebracht, der heute ebenfalls im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert wurde.

 

Laut der kürzlich erschienenen JIM-Studie 2006 (Jugend, Information, (Multi-)Media) ist das Handy mit 92 Prozent das beliebteste Elektronikgerät bei Jugendlichen. Mit der intensiven Handynutzung treten aber auch immer mehr Probleme auf.

 

„34 Prozent der Jugendlichen kennen Freunde, die Gewaltvideos oder Pornofilme mit ihrem Handy empfangen haben. 27 Prozent haben zumindest ab und zu Schwierigkeiten, ihre Handy-Kosten zu zahlen. Das sind nur zwei Beispiele, warum es wichtig ist, Information und Anleitung zur sicheren und kostengünstigen Nutzung für Eltern und Kinder anzubieten“, sagt DI Ronald Hechenberger von der Initiative Handywissen.at. Mit diesen Themen setzt sich auch Partner mobilkom austria auseinander – erst Mitte Oktober fand ein Roundtable unter dem Motto „Brutalität im Kleinformat – wenn Gewaltvideos auf Schüler-Handys landen“ statt. Diskutiert wurde mit Eltern, Lehrenden und ExpertInnen ob Gewalt über das Handy nur Burschen betrifft, was die Rolle der Medienpädagogik sein kann und wie groß der Raum für Kulturpessimismus rund um dieses Thema ist.


Neben Homepage und Ratgeber werden auch Workshops in ganz Österreich angeboten. Kids finden unter www.checkdeinhandy.at auf einer eigenen Homepage Tipps und Hilfe, wenn es Handyprobleme gibt. Materialien für den Unterricht und ein Handy-Wettbewerb für das Jahr 2007 sind bereits in Vorbereitung.

 

Handywissen.at macht Österreicher Handy-fit

„Wir wollen Österreichs Eltern helfen, ihre Familie Handy-fit zu machen. Wer sicher im Umgang mit dem Mobiltelefon ist, braucht keine Angst vor explodierenden Handykosten, Belästigung über das Handy oder Handydiebstahl haben“, so Hechenberger weiter.

 

Gemeinderätin Barbara Novak, die Sprecherin für Medien und IKT der Stadt Wien, betont, dass Handys nicht schlecht für Kinder sind, dass aber oftmals das Bewusstsein fehlt, wie man mit Handy-Problemen umgeht. “Bei allem sollte schließlich nicht vergessen werden, dass Handys ein wichtiger Teil des Alltags und der Identität von Kindern und Jugendlichen geworden sind“, so die Gemeinderätin.

 

Handywissen.at ist ein Partnerprojekt von Saferinternet.at, der Informations- und Koordinierungsstelle für sichere Internetnutzung im Auftrag von EU-Kommission und öffentlicher Hand. Handywissen.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz, der EU (Generaldirektion Informationsgesellschaft & Medien), mobilkom austria und NGO´s umgesetzt.

 

„Nur ein kontrollierter Handykonsum kann sinnstiftend sein. Diese Kontrolle ist allerdings schwierig, weil das Handy das erste Medium ist, das Jugendlichen wirklich Privatsphäre ermöglicht. Mit Initiativen wie Handywissen.at wollen wir eine kritische Auseinandersetzung und einen verantwortungsvollen Umgang fördern“, begründet Mag. Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin mobilkom austria, die Kooperation.

 

Fotos für eine redaktionelle Verwendung von der Pressekonferenz am 24.10.2006 finden Sie auf pressefotos.at.

 

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