- Welche Funktionen haben moderne Handys?
- Was sind Apps?
- Wie funktionieren Apps?
- Wo finde ich Apps?
- Welche Apps gibt es?
- Wie funktioniert das Geschäft mit den Apps?
- Welche Risiken gibt es bei Apps?
- Was ist GSM?
- Was ist GPRS?
- Was ist UMTS?
- Was ist EDGE?
- Was ist HSDPA?
- Wozu dienen Bluetooth- und Infrarot-Anschlüsse?
- Was ist Handy-Branding?
Moderne Handys bieten mehr als Telefonieren und SMS. Handys werden immer leistungsfähigere Multimediageräte. Auch der Zugang zum Internet über Handy wird zunehmend schneller und einfacher.
Handys als Multimediageräte:
Mit Handykameras sind mittlerweile Schnappschüsse und Kurzvideos von beachtlicher Qualität möglich. Musik und Videos können Sie mit dem Handy abspielen und das Handy kann als Fernseh- und Radioempfänger eingesetzt werden.
MMS und die Bluetooth-Schnittstelle ermöglichen die Datenübertragung zwischen Handys. MMS ("Multimedia Messaging Service") sind Nachrichten, die neben Text auch Bilder, Musik oder Videos enthalten. Bluetooth ist eine Funktechnik zur drahtlosen Sprach- und Datenübertragung zwischen elektronischen Geräten.
Nicht zu vergessen sind die, gerade für Kinder attraktiven, Handyspiele. Dabei ist auch das gemeinsame Spielen über das Handynetz möglich. Sie können das Handy weiters als Navigationsgerät benutzen und Push-to-Talk verwandelt Ihr Mobiltelefon in ein Walkie Talkie.
Mobiles Internet mit dem Handy:
Mit dem Handy im Internet surfen und E-Mails bearbeiten ist ebenfalls kein Problem. Wenn auch kleine Displays und Tastaturen oft hinderlich sind, steigen Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit laufend. Fotos oder Videos können Sie ebenso vom Handy aus direkt versenden oder im Internet veröffentlichen.
Siehe auch: Mobiles Internet
Weiterführender Link:
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Öffentliche Mobilfunknetze und ihre Sicherheitsaspekte (pdf)
„App" ist die Kurzform von „Application" und heißt übersetzt Programm oder Software. Seit der Verbreitung moderner Handys, sogenannter Smartphones, erfreuen sich Apps großer Beliebtheit. Die mobilen Anwendungen bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten (z.B. Städteführer, Spiele, Bildbearbeitungsprogramme, u.v.m.), können aber auch gewisse Risiken wie etwa Verletzung des Datenschutzes oder unerwartete Kosten mit sich bringen.
Hinweis: Apps sind in der Regel für ein bestimmtes Handybetriebssystem wie z.B. iOS beim iPhone oder Android geschrieben und können ohne technische Anpassungen nur auf dem entsprechenden System laufen.
Apps sind Programme, die für ganz bestimmte Anwendungsbereiche entwickelt wurden: Freizeit, Kommunikation, Gesundheit, Bildung, u.a. Apps sind sehr einfach auf einem mobilen Gerät zu installieren und können verschiedenste Funktionen des Handys (z.B. Kontaktdaten) mit Informationen aus dem Internet (z.B. Kartenmaterial) verknüpfen, um bestimmte Informationen für NutzerInnen bereitzustellen.
Das neue an Apps ist die zentrale und einfache Verfügbarkeit. Je nach Handy-Plattform bzw.
-betriebssystem können die Apps über spezielle Online-Shops gesucht, ausgewählt und einfach über die Internet- Verbindung des mobilen Gerätes bzw. über den Computer heruntergeladen und installiert werden. NutzerInnen müssen sich dazu einmalig anmelden bzw. für kostenpflichtige Apps die Kreditkartennummer angeben.
App-Shops für die gängigsten Handy-Plattformen:
Apple App-Store
Nokia Ovi-Store
BlackBerry App World
Android Market
Die Betreiber der App-Shops verwalten das Angebot der Apps zentral, wobei einige die von den Entwicklern gelieferten Apps auch vor der Freigabe überprüfen - z.B. App-Store von Apple. Schadhafte oder beanstandete Apps werden aus dem App-Shop bzw. auch von den Endgeräten gelöscht.
Aktuell gibt es mehrere 100.000 Apps für eine Vielzahl von Anwendungen. Die beliebtesten sind z.B. Zugangsprogramme für soziale Netzwerke, Spiele, Nachrichtendienste, Nachschlagewerke oder Fahrplanauskünfte. Die Bandbreite der mehr oder weniger nützlichen Anwendungen ist mittlerweile unüberschaubar.
Achtung: Neben vielen nützlichen Programmen gibt es zahlreiche Scherzprogramme und Programme, die unbemerkt Daten sammeln oder schädliche Software am Gerät installieren.
Wie vom Internet bekannt, gibt es auch bei Apps kostenlose wie kostenpflichtige Angebote. Zahlreiche kostenlose Apps finanzieren sich über Werbeeinschaltungen, die bei Nutzung der Apps angezeigt werden.
Bei kostenpflichtigen Apps gehen rund 30 Prozent des Kaufpreises an den Betreiber des Shops und der Rest an die Entwickler der Anwendung.
Unbemerkte Übertragung persönlicher Daten
Studien zeigen, dass viele Apps sensible NutzerInnendaten übertragen – oft ohne dass diese für die Funktion der Apps notwendig sind - z.B. Standortdaten bei einer Spiele-App.
Schadsoftware und Viren
Über die App-Shops werden nicht nur sichere Programme bereitgestellt, sondern manchmal auch mit Schadsoftware infizierte Apps. Diese verseuchten Programme können Handy-Daten - z.B. Kontaktdaten - unbemerkt und unbefugt übermitteln oder kostenpflichtige SMS an Mehrwertnummern versenden.
Abzocke
Viele kostenlose Apps finanzieren sich aus Werbeeinschaltungen, über die man auch Bestellungen tätigen oder auf Angebote im Internet weitergeleitet werden kann. Neben der breiten Masse der seriösen Werbeangebote gibt es auch Fallen, bei denen versteckt Bestellungen oder Abo-Verträge abgeschlossen werden. Die NutzerInnen werden dabei nicht ausreichend über die Vertragsbedingungen und Preise informiert. Oft wird dies erst im Nachhinein bemerkt, da manche dieser zweifelhaften Angebote über die Mobilfunkrechnung abgerechnet werden.
Weiters besteht bei manchen Apps (z.B. bei Spielen) die Möglichkeit, in der Anwendung selbst ein Guthaben oder Punkte zu kaufen (sogenannte In-App-Käufe), ohne den klassischen Bestellprozess zu durchlaufen. Damit besteht die Gefahr, unbewusst Geld auszugeben. Oft tätigen auch Kinder unbewusst Bestellungen, wenn sie mit dem Smartphone spielen.
Hinweis: Tipps, wie Sie mit Apps sicher umgehen, finden Sie hier.
GSM ist die Abkürzung für "Global System for Mobile Communications", einem internationalen Standard für den volldigitalen Mobilfunkbetrieb.
Es ist der erste Standard der so genannten zweiten Generation ("2G") als Nachfolger der analogen Systeme der ersten Generation und ist der derzeit weltweit am meisten verbreitete Mobilfunk-Standard.
Neu für HandynutzerInnen: Die Information über die/den HandynutzerIn ist nicht mehr im Handy direkt, sondern in der SIM-Karte gespeichert. Dort ist auch die Rufnummer, die so genannte MSISDN ("Mobile Subscriber ISDN Number") abgespeichert, unter der ein/e TeilnehmerIn weltweit erreichbar ist.
Beim GSM-System werden die Gespräche und Daten mehrerer zugleich aktiver BenutzerInnen in kleine Datenpakete geteilt und nacheinander transportiert. Pro Sendekanal können bis zu acht Gespräche übertragen werden. GSM verwendet Frequenzen um 900 MHz und um 1800 MHz. Das Signal ist mit 217 Hertz (Hz) gepulst.
Beim GSM-System wird jedes Gespräch in kleine Datenpakete zerlegt
(Quelle: mobilkom austria: Folder Mobilfunk & UMTS)
Um die Übertragungsraten bei Datendiensten zu steigern, wurde der GSM-Standard erweitert. GPRS steht für "General Packet Radio Service" – es überträgt Informationen nicht als Ganzes, sondern in einzelnen Datenpaketen. Da jedes Paket mit der Zieladresse versehen ist, trifft es mit den anderen Paketen am Bestimmungsort ein, egal welchen Weg es im Netz genommen hat. Die paketorientierte Datenübertragung garantiert im Gegensatz zur verbindungsorientierten Datenübertragung bei GSM, dass die limitierten Funkkanäle besser ausgenützt werden. Der GPRS-Kunde ist "always on", ohne aber eine Funkverbindung dauerhaft zu belegen. Bei GPRS wird deshalb nicht mehr nach Zeit, sondern nach Datenvolumen abgerechnet.
Je nach Handy werden Datentransferraten von bis zu 85.6 kbit/s erreicht. Die meisten neuen Mobiltelefone unterstützen GPRS als Datenübertragungsdienst für die Betrachtung von WAP-Seiten. Multimedia Messaging Service (MMS) basiert ebenfalls auf GPRS.
UMTS ist ein technischer Standard, der das schnelle Senden und Empfangen von großen Datenmengen ermöglicht. Das Kürzel steht für "Universal Mobile Telecommunications System". UMTS wird auch häufig als Mobilfunk der 3. Generation (3G) bezeichnet, nach dem analogen Mobilfunk (1. Generation) und GSM (2. Generation).
Der größte Vorteil von UMTS ist die höhere Datenübertragungsrate von max. 384 kBit/s, damit werden Anwendungen wie Videotelefonie, Internet surfen etc. erst möglich.
UMTS weist im Gegensatz zu GSM jedem Gespräch einen eigenen Code zu. Die Mobilfunkanlage kennt alle Codes und kann daher jedes Gespräch richtig zuordnen. So erhält jedes Handy seinen Teil der gesamt nutzbaren Kapazität. UMTS verwendet Frequenzen um die 2000 MHz.
Bei UMTS werden die Signale der Handys codiert
(Quelle: mobilkom austria: Folder Mobilfunk & UMTS)
Handys verwenden immer die geringst mögliche Sendeleistung für ein störungsfreies Gespräch. UMTS-Handys regeln diese innerhalb einer Sekunde 1500-mal. GSM-Handys tun dies im gleichen Zeitraum nur 2-mal.
EDGE ist eine Technologie, die die Datengeschwindigkeit in GSM-Mobilfunknetzen ca. 23-mal erhöht. Damit wird in GSM/EDGE-Netzen eine maximale Datenübertragungsrate von 220 kBit/s erreicht. GSM-Netze kommen vergleichsweise auf einen Wert von 9,6 kBit/s. Um eine GSM-Mobilfunkanlage mit EDGE zu ergänzen sind nur geringe Umbauten nötig.
Bei UMTS-Mobilfunkanlagen wird die HSDPA-Technologie verwendet, um die Effizienz der Mobilfunkanlagen zu erhöhen. HSDPA ist die Abkürzung für "High Speed Downlink Packet Access". Bis zur Einführung von HSDPA im UMTS-Mobilfunknetz werden Daten mit bis zu 384 kBit/s übertragen. Die neue Technologie wird Datenübertragungsraten bis 3,6 MBit/s möglich machen. HSDPA beschleunigt aber nicht nur den Datenempfang, sondern auch den Datenversand: Während bei einer Standard-UMTS-Verbindung maximal 64 kBit/s möglich sind, gestattet HSDPA 384 kBit/s.
Bluetooth ist eine Funktechnik zur drahtlosen Sprach- und Datenübertragung zwischen elektronischen Geräten im Nahbereich. Bluetooth wird zum Beispiel für kabellose Freisprecheinrichtungen genutzt oder um zwischen Handys Fotos und Videos zu tauschen.
Bluetooth soll die Infrarot-Schnittstelle ablösen. Bei einer Datenübertragung über Infrarot ist es notwendig, dass die Handys im richtigen Abstand unbewegt nebeneinander liegen und es kann auch nur eine bestimmte Datenmenge geschickt werden.
Der Bluetooth-Standard weist drei Klassen auf und kann etwa 10, 50 oder 100 Meter weit funken. Die meisten Handys haben eine Reichweite von etwa 10 Metern.
Verbindungsaufbau: Voraussetzung ist, dass Bluetooth eingeschalten und das Gerät für Bluetooth sichtbar ist. Sobald ein Bluetooth-Gerät aktiviert ist, beginnt es nach anderen zu suchen. Wenn sich zwei Bluetooth-Handys gefunden haben, können sie untereinander Daten austauschen. Dafür müssen jedoch beide Handy-BesitzerInnen das gleiche Passwort eingeben bzw. den Datentausch akzeptieren.
Damit dann eine Datenübertragung zwischen Bluetooth-Geräten wirklich funktioniert, ist es auch erforderlich, dass sie über die gleichen "Profile" verfügen. "Profile" legen fest wie genau Daten für einen bestimmten Zweck übertragen werden können, z.B. für Headsets oder Audio-Übertragungen.
Mit Bluetooth können Daten bis zu einer Übertragungsrate von 700 kBits/s im Frequenzbereich von 2,4 GHz übertragen werden. In Entwicklung ist ein Standard, der bis zu 100 MBits/s übertragen kann. Bluetooth wechselt bis zu 1.600-mal in der Sekunde die Frequenz innerhalb von 79 Frequenzstufen. Das verringert Funkstörungen und erhöht die Sicherheit.
Im Vergleich zur Infrarottechnik ist ein Sichtkontakt bei Bluetooth nicht unbedingt notwendig. Bluetooth-Geräte müssen während der Datenübertragung auch nicht stillgehalten werden.
Siehe auch: Auf was ist bei Bluetooth- und Infrarot-Anschlüssen zu achten?
Weiterführende Links:
- Netzcheckers.de: Workshop Bluetooth erklärt
- Handysektor.de: Bildergeschichte Bluetooth
Einige Handy-Hersteller sind dazu übergegangen, Geräte für spezielle Dienste von Netzbetreibern vorab einzurichten (zu "branden"). Das trifft vor allem auf die von Mobilfunkanbietern subventionierten Handys zu. Erkennbar sind gebrandete Handys zum Beispiel am Logo des Mobilfunkbetreibers auf dem Handy-Display.
"Handy-Branding" kann konkret bedeuten, dass zum Beispiel der Eintritt ins kostenpflichtige WAP-Portal bereits durch den Druck auf eine besonders zentral platzierte Taste erfolgt. Eine unangenehme Folge: Steckt das Handy in der Tasche, ohne dass die Tastatursperre aktiviert ist, kann ein versehentlicher Druck auf die Taste zu hohen Kosten führen.
Handys, die von Mobilfunkanbietern gekauft werden, sind auch in der Regel "SIM-locked". Das bedeutet, dass Sie das Handy ausschließlich im Netz eines bestimmten Anbieters verwenden können. SIM-Karten fremder Anbieter werden vom Gerät nicht akzeptiert. Auf Wunsch können Sie das Handy zwar beim Mobilfunkanbieter oder bei einem unabhängigen Handy-Shop entsperren lassen, aber das kostet zusätzlich.
Siehe auch: Wie "debrande" ich ein Handy?
Die ersten Fragen beim Handykauf sind – gerade bei Handys für Kinder – "Vertrags- oder Wertkartenhandy?" bzw. "Wie wähle ich den geeignetsten Mobilfunkbetreiber und Handytarif?".
Sind diese Fragen beantwortet, empfiehlt es sich, die vom Mobilfunkbetreiber subventionierten Handys durchzusehen. Meistens sind diese Handys allerdings an eine bestimmte Bindungsdauer gebunden und jeder Mobilfunkbetreiber bietet nur eine begrenzte Anzahl an subventionierten Geräten an. Die Alternative dazu ist das gewünschte Handy – zu einem höheren Preis – im freien Handel zu kaufen. Ein Preisvergleich zwischen verschiedenen Händlern ist dabei auf jeden Fall zu empfehlen.
Kriterien für den Handykauf können sein:
- Wie teuer ist das Handy?
- Wie ist die Benutzerfreundlichkeit?
- Welche Zusatzfunktionen bietet es (Kamera, Speicherumfang, MP3-Player, Bluetooth-Schnittstelle)?
- Möchte ich mit dem Handy auch auf das Internet zugreifen?
- Ist die Synchronisation mit meinem Computer möglich?
Überlegen Sie sich daher genau, wofür und mit welchen Zusatzfunktionen Sie Ihr Handy nutzen möchten.
Handy-Hersteller und Mobilfunkbetreiber haben immer wieder versucht, Kinder und Eltern mit speziellen "Kinderhandys" anzusprechen. Kinderhandys haben zumeist eingeschränkte Funktionen: Die Anzahl der Nummern, die angerufen werden können, ist begrenzt, Fotos und Videos können nicht getauscht werden etc.
Diese Modelle haben sich aber nicht durchgesetzt, weil sie von den Kindern selbst abgelehnt werden. Handys haben für Kinder mittlerweile eine wichtige soziale Funktion, denn sie ermöglichen immer und überall den Kontakt zu Freunden und machen unabhängig von den Eltern. Da wollen sich Kinder meistens nicht mit einer Kinderversion "abspeisen" lassen.
Mobilfunkbetreiber bieten aber auch immer wieder Produkte für Kinder an, die nicht durch reduzierte Funktionalitäten gekennzeichnet sind, sondern durch für Kinder attraktive Features. Beispiele dafür sind austauschbare Covers, spezielle Klingeltöne oder Spiele.
- Fragen Sie sich, welche Apps sie wirklich brauchen oder unbedingt ausprobieren wollen.
- Lesen Sie die Bewertungen der Apps und installieren sie schlecht bewertete Apps besser nicht.
- Löschen Sie Apps, die Sie nicht mehr brauchen. Diese können im Hintergrund auch keine unerwünschten Daten mehr übertragen.
- Installieren Sie nur Apps aus den offiziellen App-Shops, da diese entweder vor der Bereitstellung überprüft wurden oder bei gröberen Beschwerden aus dem App-Store bzw. vom Handy via Fernlöschung entfernt werden.
- Kontrollieren Sie bei der Installation von Apps die Zugriffsberechtigungen (z.B. bei Android-Handys bevor sie auf „Installieren" klicken) und installieren sie eine App, die offensichtlich zu viele Berechtigungen für den Funktionsumfang bietet, lieber nicht.
- Vorsicht mit Apps, die in sehr reißerischem Stil oder auffallend schlechtem Deutsch für etwas werben (z.b. für einen „schnellen Gewinn in nur kurzer Zeit", u.ä.). Die Sprache ist oft das beste Warnsignal für betrügerische Apps.
- Nehmen Sie keine Änderungen am Handybetriebssystem - „Jailbreak” oder „Rooten” genannt – vor, da dies die Installation von unsicheren Apps erleichtert und auch die Updates des Handybetriebssystems beeinträchtigen kann.
- Seien Sie besonders bei kostenlosen Apps und damit verbundenen Werbelinks vorsichtig.
Vorsicht, wenn Kinder mit dem Smartphone spielen. Sie könnten unbemerkt Werbelinks anklicken und unbewusst Bestellungen tätigen. - Sichern Sie Ihr Smartphone gegen unbefugten Zugriff (PIN-Code, Zugriffsschutz mit Passwort oder Entsperrmuster) und verwahren Sie es sicher.
- Installieren sie einen mobilen Virenschutz, um schädliche Software zu erkennen und löschen zu lassen. Es gibt zahlreiche kostenlose Schutz-Apps von bekannten Anbietern – auch in den App-Shops selbst. Diese ermöglichen u.a. auch eine Ortung Ihres verlorenen Handys, bzw. das Sperren oder Löschen persönlicher Daten.
Kostenlose Schutzsoftware für Smartphones
Für Android-Handys z.B.:
Lookout
NetQin für Android
Für iPhone:
Für BlackBerry z.B.:
BlackBerry Protect
NetQin für BlackBerry
Für Symbian und Windows Mobile z.B.:
NetQin für Symbian
Weiterführender Link:
- A1 Telekom Austria: Infoblatt How to Phone Smart (pdf, 783 KB)
- Handy-Kinder-Kodex: Informationsblätter für Eltern und Kinder mit Tipps zur Nutzung von Apps
Leider kommt es immer häufiger vor, dass Hacker (Datendiebe) sich über die Bluetooth-Schnittstelle Zugang zu fremden Handys verschaffen. Dann können die Daten (Adressbuch, SMS, Bilder) auf dem gehackten Handy gelesen und verändert werden ("Bluesnarfing"). Außerdem kann über das fremde Handy telefoniert oder eine SMS verschickt werden ("Bluebugging"). Der/die Handy-BesitzerIn bekommt davon meist gar nichts mit. Ein anderer Angriff auf Bluetooth-Handys ist das so genannte "Blue Smack". Dabei werden alle anfälligen Geräte, die in Reichweite sind, gestört.
Gehen Sie daher lieber auf Nummer sicher! Um sich vor Hacker-Angriffen zu schützen, sollte die Bluetooth-Verbindung des Handys auf unsichtbar gestellt werden. Dann ist es schwerer, das Handy zu orten. Allerdings gab es auch schon Angriffe auf Handys, deren Bluetooth-Verbindung unsichtbar war. Denn die grundlegende Bluetooth-Funktion ist dann noch immer aktiv. Sicherer ist es, Bluetooth am Handy ganz auszuschalten, wenn es nicht benutzt wird. Besonders an öffentlichen Plätzen kann es gefährlich sein, wenn Bluetooth aktiviert ist. Außerdem sollte man sich gut überlegen, mit wem man eine Bluetooth-Verbindung aufbaut. Wenn es keine dauerhafte Verbindung zwischen zwei Geräten sein soll, sollte die Verbindung nach dem Datentausch wieder gelöscht werden. (Quelle: Handysektor.de: Immer mehr Handys machen Blau!)
Weiterführender Link:
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Drahtlose Kommunikationssysteme und ihre Sicherheitsaspekte
Voreinstellungen auf einem vom Mobilfunkbetreiber subventionierten Handy können Sie auch deaktivieren ("debranden"). Der genaue Ablauf eines solchen Debrandings variiert nach Hersteller; Informationen dazu finden Sie in den entsprechenden Produktbeschreibungen. Auch auf der Website der Stiftung Warentest finden Sie detaillierte Informationen zum "Debranden" einzelner Geräte.
Siehe auch: Was ist Handy-Branding?
Weiterführender Link:
- Stiftung Warentest: Gebrandete Handys: Wie Sie der Falle entkommen










